Persönlichkeiten

Baskische PERSÖNLICHKEITEN aus Geschichte, Politik, Kultur, Wissenschaft, Gesellschaft und Sport werden in dieser Kategorie vorgestellt.

assata11La Pantera más negra

A sus 78 años, falleció en Cuba la revolucionaria Assata Shakur, la mujer más buscada de Estados Unidos. Assata Shakur, nacida como JoAnne Deborah Byron (NY, 16/07/1947), fue una activista afro-americana, formaba parte del Partido Pantera Negra y era veterana del Ejército Negro de Liberación (Black Liberation Army). Después de ser detenida y gravemente herida en 1973 pasó cuatro años encarcelada en diferentes prisiones. En 1979, con ayuda externa, protagonizó una fuga que le llevó a vivir en Cuba.

sota1Ramón de la Sota

Ramón de la Sota y Llano (1857-1936) war ein baskischer Rechtsanwalt, Geschäftsmann, Politiker und Oligarch mit konservativ-nationalistischer Ideologie. Zusammen mit seinem Cousin Eduardo Aznar gründete er ein Familien-Imperium, das mit Eisenerz, Schiffen und Banken ein Vermögen verdiente und zur Basis einer neuen baskischen Oligarchie wurde. Mit dem Aufbau einer traditionalistisch-nationalistischen Partei hinterließ er dem Baskenland ein politisches Erbe, dessen Früchte bis heute zu erleben sind.

ffanon1100 Jahre Frantz Fanon

Am 20. Juli wäre der Philosoph und Rassismus-Theoretiker Frantz Fanon hundert Jahre alt geworden. Interview mit dem Fanon-Biografen und Philosophie-Dozenten Peter Hudis (Oakton, USA). Die Tageszeitung Neues Deutschland ist Mitorganisatorin eines internationalen Symposiums über den schwarzen Philosophen und Antikolonialismus-Theoretiker Frantz Fanon, der 1925 auf der Karibikinsel Martinique geboren wurde und sich 1956 der algerischen Befreiungs-Bewegung FLN anschloss (Front de Libération Nationale).

zumala1Der baskische Karlisten-General

Er galt als militärisches Genie und proklamierte eine baskische föderale Republik: Tomas Zumalakarregi. Absolutistischer Reaktionär, klerikaler Monarchist oder Held der baskischen Selbstbestimmungs-Rechte – das sind die gegensätzlichen Sichtweisen von Zumalakarregi, über den zwei Bücher erschienen sind. Sie beleuchten widersprüchliche Facetten: Zumalakarregi als militärisches Genie und als Förderer einer baskischen Republik. Den Karlismus verstehen heißt, die Unabhängigkeits-Bewegung zu verstehen.

pepe1aPepe Mujica ha muerto

José “Pepe“ Mujica ha muerto en Montevideo / Uruguay con 89 años. Ha sido un político sin filtros, de los que quedan pocos, carismático y popular. Armado y no armado, socialista y socialdemócrata. Líder del Movimiento de Participación Popular, sector mayoritario del partido político Frente Amplio. El Pepe, como era conocido en su país, entró por méritos propios en el panteón de los grandes personajes de esa América Latina que le cuesta tanto liberarse del colonialismo y de los nuevos fascismos.

gudari11Mateo Balbuena starb mit 110

16. Juli 2024 – ein historischer Tag für die vor 87 Jahren aus dem Nichts zusammengestellte baskische Armee, Euskadiko Gudarostea. Denn an diesem Tag stark im Alter von 110 Jahren Mateo Balbuena, der letzte Gudari-Kämpfer der baskischen Verteidiger, ein unbeugsamer Kommunist. Der Kommunist hinterlässt nicht nur ein lebendiges Beispiel von Überzeugung und Militanz, sondern auch ein Vermächtnis von 15 veröffentlichten Büchern, darunter das Buch, mit dem er 1964 in die Endrunde des Planeta-Preises kam.

facundo1Sozialist und Kommunist

Facundo Perezagua Suárez (1860 / 1935) war ein in Bilbao aktiver Gewerkschafter, er war erst Sozialist und später Kommunist. Perezagua war einer der ersten Organisatoren der Sozialistischen Partei PSOE und deren Gewerkschaft UGT in Bizkaia, einer der drei Keimzellen (neben Asturien und Madrid), aus denen der spanische Sozialismus und später die Kommunistische Partei PCE hervorgingen. In Zeiten der ersten Generalstreik in der baskischen Provinz war Perezagua einer der wichtigsten Arbeiterführer .

chilli01Verschwiegene Jugendsünden

Am 10. Januar 1924 wurde der bekannte Bildhauer Eduardo Chillida in Donostia (San Sebastian, Gipuzkoa) geboren. Vor wenigen Tagen war somit sein 100ster Geburtstag. Grund genug für die baskisch-spanische Presse, Nachrufe und Loblieder anzustimmen, und sein Leben Revue passieren zu lassen. In der ehrengeschichtlichen Schreiberei und in Zeitungs-Beilagen wird alles Mögliche erwähnt und breitgetreten, nur nicht seine jugendliche Überzeugung als "radikaler Franquist“. Ein Idol schwankt auf dem Sockel.

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