Kultur

Die Kategorie KULTUR umfasste von Beginn an die Themenbereiche Euskara (baskische Sprache), Literatur, Wissenschaft, Gastronomie, Sport und Tradition. Später kam die Rubrik "Wirtschaft Soziales" hinzu.

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Schafhirten, Museen und Höhlenmenschen

Was ist die Kultur einer Gesellschaft? Sicher mehr als eine Ansammlung von historischen Daten und Ereignissen. In jeder Höhle findet baskische Kultur ihren Ausdruck, in jedem Museum und sei es noch so postmodern. Kultur drückt sich aus in der Sprache, in diesem Fall eine außergewöhnliche. Sie wird deutlich in speziellen Gewohnheiten, Legenden; auch in Sportarten, die anderswo kaum zu finden sind. Transparent wird sie über das Verständnis von Begriffen wie Bertsolaritza, Palanka oder Herri Kirolak.

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Wenn die Trauben schlafen

Der Klimawandel beeinflusst mittlerweile auch die Ernte in den Weinbaugebieten. Nicht überall, aber immer mehr. Zuletzt wurde versucht, die Trauben nachts einzuholen, um die Auswirkungen der Tageshitze auf die Früchte zu verhindern. Die neue Technik hat verschiedene Vorteile und gewinnt – vor allem in südlichen Weingegenden – immer mehr Befürworter*innen. Doch nicht alles ist positiv an der neuen Szenerie, die auch schon den Weintourismus auf den Plan gerufen hat, der ebenfalls kräftigen Zulauf erhält.

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Kleine gastronomische Leckerbissen

Eine Meisterschaft der ganz besonderen Art findet dieser Tage im gipuzkoanischen San Sebastian (Donostia) statt: die Pintxo Txapelketa für die besten kleinen Imbisse in baskischen Gaststätten. Pintxos sind die legendären baskischen Mini-Leckerbissen, die in praktisch jeder Kneipe zur Mittagszeit gereicht werden. Deren Zubereitungskultur hat in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung erfahren, vor allem in Anbetracht der Touristenmassen, die Euskal Herria zuletzt erlebt. Die Theken sind gefüllt.

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Forschung zwischen Bergen und Bibliothek

Im baskischen Oñati (Gipuzkoa) ist das „Internationale Institut für Rechtssoziologie" zu finden. Über ihre Erfahrungen am Institut berichtet die Juristin und Soziologin Sophie Arndt (1). Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Daneben der erste Teil eines Interviews mit Vincenzo Ferrari, Mitbegründer des IISL und aktuell dessen amtierender wissenschaftlicher Direktor, der Geschichte, Aktualität und Zukunft des Instituts kommentiert (2).

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Von den Chromosomen baskischer Männer

70% der baskischen Männer stammt von Vorfahren ab, die vor 4500 Jahren lebten – so das Resümee einer wissenschaftlichen Studie, die im vergangenen Sommer 2017 in der Wissenschaftszeitung „Nature“ vorgestellt wurde. Eine internationale Gruppe von Wissenschaftler*innen studierte anhand von Y-Chromosomen die Abstammung der aktuellen männlichen Bevölkerung nördlich und südlich der Pyrenäen. Die Beteiligung zweier Universitäten ermöglicht der Studie einen besonderen Grad von Anerkennung.

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Jugendliche Selbstorganisation in der Stierstadt

Im Dezember 2015 begann in der Compañia Straße der Altstadt von Iruñea (Pamplona) ein neues Besetzungs-Projekt. Kurz danach beschloss die Vollversammlung der Besetzerinnen, den von der Stadtverwaltung vorgeschlagenen alternativen Standort in einer alten Villa am Rande des Altstadt zu akzeptieren. So schnell es geht wollen die jungen Aktivistinnen dort Wurzeln schlagen und ihr Kulturprojekt vorantreiben. Geplant ist, das neue Gaztetxe-Jugendhaus Iruñea am 29.Oktober zu öffnen: fröhlich und ungehorsam.

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„Bei Athletic ticken die Spieler anders“

Als Fußballspieler und Fußballtrainer hat der Westfale Jupp Heynckes (*1945) alles gewonnen, was es in diesem Sport zu gewinnen gibt. Zwischen 1965 und 1978 kickte Heynckes in Hannover und Mönchengladbach, er wurde Meister, Europa- und Weltmeister. Von 1979 bis 2013 folgte eine erfolgreiche Trainerkarriere, die über Mönchengladbach, München auch nach Teneriffa, Lisabon und Madrid führte. In zwei unterschiedlichen Etappen war Heynckes auch im Baskenland tätig, beim Fußballclub Athletic Bilbao.

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Außergewöhnliche Tier- und Schamdarstellungen

Im Höhlenkomplex Aitzbitarte in der Nähe der Stadt Rentería in Gipuzkoa wurden erneut prähistorische Kunstwerke gefunden. Dabei handelt es sich um Darstellungen von Bisons, Pferden, hirschähnlichen Tieren sowie weibliche Geschlechtsdarstellungen. Die Gravuren sind circa 14.000 Jahre alt, sie befinden sich laut Aussagen der Wissenschaftler in einem „ausgezeichneten Zustand“, weil sich in diesem Teil der Höhle die Umweltbedingungen seit Entstehen der Darstellungen nicht oder nur wenig verändert haben.

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