Soziale Bewegung

Kein Zufall, dass in einem Land, das für seine Sprache, Kultur und Identität kämpfen muss, das politische Bewusstsein stärker ausgeprägt ist. Menschen organisieren sich, in Gewerkschaften, Nachbarschaften, gegen Patriarchat und Rassismus, für Flüchtlinge und internationale Solidarität. Eine Übersicht.

sener1aSENER y la familia Sendagorta

Llevamos toda la vida luchando por lo nuestro: la sanidad pública, las pensiones dignas, los servicios que son de todas. Y ahora, cuando miramos alrededor, vemos cómo este Gobierno Vasco del PNV (derechas) y el PSOE (socialdemócrata) nos lo está quitando todo, pedazo a pedazo. No con valentía, sino con silencios y puertas traseras, favoreciendo a empresas poderosas que solo entienden de beneficios y contratos. Nos están robando lo que construimos entre todas, y encima nos dicen que es progreso.

leonka1Leoncavallo desalojado

Si uno dice Leoncavallo en Italia, la conexión es inmediata: hablamos del famoso centro sociale. ¿Y qué es un centro sociale? El concepto más cercano a lo que puede ser un gaztetxe de Euskal Herria, pero la dimensión es inmensa. Leoncavallo, el ‘centro sociale’ más conocido en Italia, desalojado en su 50 aniversario. Asemejable a un gaztetxe, se halla en un barrio periférico de Milán y había sobrevivido a más de 100 denuncias e intentos de desahucio, hasta su desalojo el 21 de agosto de 2025.

karmela110 urtez auzogintzan

Duela hamar urte sortu zen Karmela egitasmoa, eta denbora horretan esperientzia berritzailea izan da Euskal Herriko gune autogestionatuen tradizio luzean. Karmela ez da gaztetxe bat, ez da kultur etxea edo gizarte zentroa, baina funtzio horiek eta gehiago betetzen ditu, betiere komunitatean, autogestioan eta herritarren antolakuntzan oinarrituta.

1azet1Lucha por la vivienda

La revista libertaria Ekintza Zuzena (Acción Directa) ha publicado en 2024 una entrevista con AZET, sindicato de vivienda de Bilbo. AZET es acronimo para Alde Zaharreko Extebizitza Taldea, en castellano: Grupo de Vivienda del Casco Viejo. En los últimos años se han formado muchos grupos de este tipo, en ciudades y barrios. El telón de fondo es la creciente escasez de viviendas, la extrema subida de los precios de alquiler, unida a la especulación, las consecuencias del turismo y la gentrificación.

pents1Erfolge und Initiativen

Seit fast acht Jahren mobilisiert die Bewegung baskischer Renterinnen und Rentner auf den Straßen des Baskenlandes für ihre Rechte. Im Mittelpunkt steht die Forderung, die Minimal-Renten bis zum garantierten Mindestlohn aufzustocken und die Witwen-Renten auf ein würdiges Niveau anzugleichen, um nicht in Armut leben zu müssen. Bei diesem Engagement wurden Verbindungen geknüpft mit vielen anderen sozialen Gruppen – eine beispielhafte Bewegung, die zuletzt eine Gesetzgebungs-Initiative vorlegte.

pensi1Rückblick eines Gründers

Kurz vor dem siebten Jahrestag der Gründung der baskischen Bewegung der Rentnerinnen und Rentner am 15. Januar 2024 blickt einer ihrer Gründungsmitglieder, Karlos Ruiz aus Bilbao, auf die Anfänge und die Vorgeschichte zurück. Ein Rückblick auf die fatale Rentenpolitik der spanischen Rechten, auf die etwas chaotischen ersten Mobilisierungen, auf die Gründung von Gaurgeroa (Heute-Später) als programmatisches Rückgrat der Bewegung und auf entscheidende Versammlungen in der Geschichte dieser Bewegung.

kuku1Mehr als nur besetzt

Kukutza war ein besetztes Sozialzentrum (baskisch: gaztetxe) im Bilbao-Stadtteil Rekalde in. Es fungierte als freier, besetzter und selbstverwalteter Raum und wurde von 1996 bis 2011 als Jugend-, Kultur- und Freizeitzentrum genutzt, das sich über drei verschiedene Gebäude erstreckte. Kukutza I existierte 1996 drei Monate lang, Kukutza II folgte 1998 für zwei Monate und schließlich Kukutza III, das von 1998 bis 2011 in einer verlassenen Fabrik bestand und von der Polizei gewaltsam geräumt wurde.

ehess1Großdemonstration in Bilbao

Rund 8.000 Personen haben sich am 14.12.2024 in Bilbao zu einer baskenland-weiten Demonstration versammelt, um “menschenwürdigen, bezahlbaren Wohnraum für alle“ zu fordern. Aufgerufen hatte ein Netz von Autonomen Wohnungs-Gewerkschaften, unterstützt von 200 gesellschaftlichen Initiativen und Gewerkschaften aus dem ganzen Baskenland. Gefordert wurden Maßnahmen, um Kauf- und Mietpreise von Wohnungen zu senken und für benachteiligte Klassen ungenutzte und Tourismus-Wohnungen zur Verfügung zu stellen.

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