95 items tagged "Spanienkrieg"

  • Legion Condor kehrt heim

    almud1Rückführung von acht Piloten

    Die Luftwaffe der Nazis hat im Spanienkrieg Gräueltaten und Kriegsverbrechen begangen. Acht Jahrzehnte lang wurden nach und nach die Spuren der geheim gehaltenen Nazipräsenz im spanischen Staat beseitigt. Doch ziehen es einige spanische Behörden vor, in komplizenhafter Trägheit zu verharren und die Augen vor dem zu verschließen, was in demokratischen Gesellschaften als Verbrechen betrachtet wird. Auf dem Friedhof La Almudena in Madrid warten acht Piloten der Legion Condor auf ihre Rückführung.

  • Legion Condor unvergessen

    lc2023aGernika und die Spitze des Eisbergs

    2023. Kurz vor dem 87. Jahrestag der Vernichtung der baskischen Stadt Gernika durch die nazi-deutsche Legion Condor jährt sich zum 50sten Mal der Todestag von Pablo Picasso. Gernika, Condor, Picasso – eine historische und fatale Dreiecksbeziehung. Nachkriegs-Deutschland hielt seine direkte Beteiligung am Spanienkrieg mittels der Legion Condor lange verborgen. Für seine mühsame Aufarbeitung der Interventions-Geschichte hat Deutschland mehr Lob erhalten als verdient. Viele KZ-Opfer mussten klagen.

  • Legion-Condor-Angriff 1937

    santutxu1Das Santutxu-Massaker

    Der 4. Januar 1937, vor genau 85 Jahren, ist in der Geschichte Bilbaos unvergessen. Vier Monate nach dem Militärputsch faschistischer Generäle wurde die Hauptstadt von Euskadi bombardiert. An jenem 4. Januar von der nazideutschen Legion Condor, die den aufständischen Generälen zur Hilfe geschickt worden war, um ihre Waffen zu verbessern für einen folgenden Krieg. Es war nicht der schlimmste Angriff, aber der folgenreichste. Als Vergeltung wurden 224 rechte Gefangene aus Gefängnissen geholt und getötet.

  • Lemoa, Krieg im Baskenland

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    Entscheidende Schlachten am Lemoatx-Berg

    Auch 80 Jahre nach Ende des Spanienkriegs gibt es noch viele dunkle Stellen in der Geschichte, die einer Aufklärung bedürfen. Das beginnt bei der Aushebung von bislang unberührten Massengräbern, in denen von den Faschisten erschossene republikanische Soldaten oder Zivilisten liegen, es geht über die Rekonstruktion der Verteidigung im Baskenland und der stattgefundenen Gefechte und endet bei der Rettung der Bunkeranlagen und Schützengräben, die nach und nach von der Natur überwachsen werden.

  • Literatur-Tipp

    ingoniebel003Das Baskenland 1936/37

    “Mal sind es die Katalanen, deren Sezessionswünsche in die Schlagzeilen kommen, mal sind es die Basken, deren Bestreben, sich von der spanischen Krone loszusagen, für Unruhe in Madrid sorgt“ – mit seiner neuen Publikation “Das Baskenland im Spanischen Bürgerkrieg 1936/37“ hat der deutsche Historiker und Schriftsteller Ingo Niebel einen weiteren Beitrag geleistet zum besseren Verständnis des Baskenlandes, seiner Geschichte und Zukunft – eine Rezension aus dem Wuppertaler NJUUZ-Portal.

  • Maites Schweigen

    maite1Nazikrieg im Baskenland

    Der Roman “Maites Schweigen“ beginnt an seinem Ende. Mit dem Tod eines seiner Protagonisten. Von dieser verhängnisvollen Nachricht an wird die Geschichte von hinten aufgerollt, Personen, Beziehungen, Schicksale und Zusammenhänge ergeben langsam ein Bild. Im Mittelpunkt steht Hanne, um die sechzig, die ihre persönliche Geschichte aufarbeiten will. Insbesondere die ihres Vaters, Flieger bei der Legion Condor. Den hatte sie nie gekannt, als ihre Mutter schwanger war, verlor er im Krieg das Leben.

  • Maquis aus Frankreich (3)

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    “Operation Spanische Wiedereroberung“

    Der Spanienkrieg von 1936 - 1939 und der Zweite Weltkrieg stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Der erste war kein Bürgerkrieg, sondern eine militärische Auseinandersetzung auf internationaler Ebene. Sicher war es kein Zufall, dass der Weltkrieg von den Nazis nur fünf Monate nach dem Ende des Krieges in Spanien begonnen wurde. Viele Verlierer aus dem Spanienkrieg organisierten sich als Widerstandskämpfer an verschiedenen Fronten: in der Resistance, mit Blick auf Franco; oder in Guerrillas in Spanien.

  • Marcelino im KZ Mauthausen

    Mauthausen Kriegsgef2

    Die Kriegsgefangenschaft von Marcelino Bilbao

    Zu den schockierendsten Geschichten in "Leben in der Nazi-Hölle", einem Buch der katalanischen Journalistin Montserrat Llor Serra über die Leiden spanischer, katalanischer und baskischer KZ-Insaßen, gehören die Berichte von Marcelino Bilbao Bilbao, einem Basken aus Alonsotegi (Provinz Bizkaia), der fünf Jahre lang im österreichischen Konzentrationslager Mauthausen interniert war und Opfer grausamer Experimente von Nazi-Medizinern wurde. Er starb am 25.1.2014.

  • Marcelo Usabiaga

    usabiaga01Verteidiger der Republik

    Marcelo Usabiaga, einer der letzten überlebenden Verteidiger der Republik gegen den faschistischen Aufstand von 1936 ist im Alter von 98 Jahren im Juli 2015 gestorben. Marcelo Usabiaga war Mitglied der baskischen Abteilung der spanischen KP. Nach dem Militärputsch wurde er Befehlshaber des Bataillons Rosa Luxemburg, geriet auf eine Irrfahrt zwischen Frankreich und den Resten der Republik. Die Nachkriegszeit war geprägt von Verfolgung, Illegalität, Gefängnis und ungebeugtem Widerstand.

  • Melilla, tödliche Grenze

    maleno1Brutale spanische Migrationspolitik

    Spanische Migrationspolitik: "Deckungsgleich mit der des rechtsradikalen Salvini!" – so lautet der Titel eines Interviews, das der baskische Journalist Ralf Streck mit der Journalistin und Menschenrechts-Aktivistin Helena Maleno bei Heise.de publizierte. Nach dem Massaker an den Grenzzäunen zwischen Marokko und der spanischen Exklave Melilla im vergangenen Juni ist die Festung Europa erneut in Verruf gekommen. Eine NGO spricht von 72 ermordeten Afrikanern statt der offiziellen Zahl von "nur“ 23 Toten.

  • Memoria-Broschüre BASKALE

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    Antifaschistische Geschichts-Aufarbeitung

    Der in Bilbo ansässige gemeinnützige KULTURVEREIN BASKALE hat aus Anlass der 80-Jahr-Feiern in Gernika, Durango und Bilbo eine Broschüre mit dem Titel „Antifaschistische Erinnerung Bilbao Baskenland“ herausgegeben. Anlass für diesen Reader ist eine Reihe von 80. Jahrestagen verschiedener Kriegsereignisse, die im Jahr 2017 im Baskenland anstehen: die Bombardierung von Durango, die Vernichtung von Gernika im April, im Juni der Fall von Bilbao, der die definitive Niederlage des Baskenlandes besiegelte.

  • Militärputsch 1936

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    Wer finanzierte Krieg und Diktatur?

    Der Schmuggelkönig Juan March, das Portugal Salazars, Mussolinis Italien, die deutschen Nazis, verschiedene europäische Banken und viele andere mehr haben eines gemeinsam: während des Spanienkrieges von 1936 bis 1939 finanzierten sie die Franquisten. Eine Publikation von José Ángel Sánchez Asiaín mit dem Titel „Die Finanzierung des Spanischen Bürgerkriegs“ liefert eine detaillierte Liste der finanziellen und materiellen Hilfen, die den Aufständischen zu Gute kamen, sowie die Namen der Geldgeber.

  • NATO-Manöver Wunstorf

    wunst01Gestern Legion Condor, heute Angriffskrieg

    10. Juni 2023: In Wunstorf, Niedersachsen, wird der Krieg gegen Russland geprobt. 500 Anti-Militaristinnen demonstrieren vor dem Fliegerhorst, in dem einst die Piloten für die Legion Condor ausgebildet wurden, die Gernika und andere Städte bombardierten. "5 Minuten vor 12" ist der bezeichnende Titel der von der Friedens-initiative Neustadt-Wunstorf organisierten Kundgebung gegen das NATO-Großmanöver "Air Defender 23". Dokumentation des Beitrags von Hubert Brieden vom Arbeitskreis Regionalgeschichte.

  • Navarra im Spanienkrieg

    1936naf1Keine Front, viele Erschießungen

    Es mag erstaunlich klingen, aber in verschiedenen Regionen und Provinzen des spanischen Staates gab es nach dem franquistischen Militärputsch vom 18. Juli 1936 keine Front und keinen Krieg. Das heißt, jener Krieg fand nicht im ganzen Staat statt, sondern hatte stark regionalen Charakter. In all jenen Gebieten, die sich sofort den Putschisten anschlossen, gab es keinen Krieg. Dazu gehören – aus baskischer Sicht – Navarra und Araba. Dennoch gab es auch hier viele Tote durch faschistische Erschießungen.

  • Navarra: Erinnerungsorte

    mena01
    Neues Konzept antifaschistischer Bildung

    Seit die spanische Rechte nicht mehr an der Regierung ist, wurde in der baskischen Region Navarra ernsthaft damit begonnen, die Vergangenheit von Krieg und Diktatur aufzuarbeiten. Eine Kommission wurde beauftragt, Erinnerungs-Orte aus der Zeit des Krieges von 1936 und danach zu definieren und sie in ein Bildungs-Programm einzubinden. Orte, an denen franquistische Verbrechen stattfanden. 80 Jahre nach Ende des Krieges kommt dieser Arbeit eine wichtige Funktion in der Aufarbeitung des Franquismus zu.

  • Nazis in Bilbao

    nazibilbo01
    Jahre der faschistischen Freundschaft

    Schon lange vor dem Spanienkrieg bestand die deutsche Gemeinde in Bilbao vorwiegend aus Nazis oder deren Sympahisanten. Während des Krieges sorgte die von Hitler entsandte Luftwaffe mit ihrer Legion Condor, dass die Aufständischen um Franco den Krieg für sich entscheiden konnten. Nach dem Krieg waren die franquistischen Amtsträger Bilbaos gefällige Gastgeber der Nazis in der Stadt. Für ihre Kriegswirtschaft nahmen die Deutschen alles mit, was sie für ihre Weltkriegs-Feldzüge brauchen konnten.

  • Nazis in Durango

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    Legion Condor war doch beteiligt

    Am 31. März 1937 wurde die bizkainische Kleinstadt Durango während des Spanienkrieges bei einem Fliegerangriff bombardiert, es kam zu mehr als 300 Toten. Bis heute waren Historiker*innen davon ausgegangen, dass diese Bombardierung von der italienischen Luftwaffe „Aviazione Legionaria Italiana“ ausgeführt wurde, die Franco von Mussolini zur Hilfe geschickt worden war. Neue Nachforschungen haben ergeben, dass auch die Nazis mit ihrer Legion Condor an dieser Bombardierung direkt beteiligt waren.

  • Paris zeigt Guernica

    guernica1
    Picassos Bild gegen den Krieg

    Am 26. April 2018 sind es genau 81 Jahre, dass die baskische Kleinstadt Gernika von der Legion Condor, einem von Hitler für Franco geschickten Kriegsgeschwader in Schutt und Asche gelegt wurde. Der Spanienkrieg war in vollem Gang. Die mörderische Zerstörung Gernikas bewegte Pablo Picasso, dem von der republikanischen Regierung für die Weltausstellung in Paris 1937 in Auftrag gegebenen Bild den Namen „Guernica“ zu geben. Bis heute vergeblich fordert die baskische Regierung das Bild für Gernika.

  • Picassos Geheimnisse

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    Die Entschlüsselung des „Guernica“-Bilds

    Die Geschichte und Ikonografie von Pablo Picassos Bild „Guernica“ beschäftigt Historiker*innen wie Kunstexpert*innen gleichermaßen. Was oder wieviel hat das Bild mit der Zerstörung der baskischen Stadt Gernika (baskischer Name) zu tun? Welche Symbolik haben die Figuren, die auf dem Bild erscheinen? Der Kunsthistoriker Jörg Martin Merz hat eine neue Interpretation von Picassos Antikriegs-Gemälde vorgelegt. Dargestellt wird sie im SZ-Artikel „Warum 'Guernica´ nichts mit Guernica zu tun hat“.

  • Reporterinnen im Spanienkrieg

    gerda1Die ignorierte Frauenarbeit

    Bisher wurde davon ausgegangen, dass nur wenige Frauen als Journalistinnen von den Kriegsschauplätzen aus über den Spanienkrieg 1936-1939 berichteten. Dem widerspricht ein Universitäts-Professor. Er hat eine umfassende Forschungsarbeit vorgelegt, in der dokumentiert ist, dass damals 183 Reporterinnen durch das Land zogen, die Fronten besuchten und Soldaten interviewten. Ihre Berichte zeichneten sich vor allem dadurch aus, dass sie die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilbevölkerung aufzeigten.

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