124 items tagged "Spanienkrieg"

  • Gernika – Legion Condor

    doku01„Ein voller Erfolg der Nazis“

    2015 stellte der in Bilbao ansässige baskisch-deutsche Kulturverein Baskale einen Dokumentarfilm vor über die nazi-deutsche Beteiligung am Spanischen Krieg von 1936. „Legion Condor, Vergangenheit und Gegenwart eines deutschen Kriegsverbrechens“. Dem Film vorausgegangen war die Erstellung einer historischen Ausstellung über Geschichte und Einsatz der Legion Condor durch den Arbeitskreis Regionalgeschichte Neustadt, die von Baskale baskisch und spanisch übersetzt und im Baskenland mehrfach gezeigt wurde.

  • Gernika 1937-2024

    gern24a87. Jahrestag der Vernichtung

    Heute, am 26. April 2024, wird der 87. Jahrestag der Bombardierung und fast vollständigen Vernichtung der baskischen Stadt Gernika begangen. Der Tag war auch in diesem Jahr von einer gemeinsamen Erinnerung geprägt, die auf dem Friedhof, im Kulturhaus und auf den Straßen stattfand. Abgeschlossen wurde der Tag mit der Verleihung der Gernika-Friedenspreise, mit einer Kerzen-Demonstration und mit der Anprangerung des “kolossalen Schwindels“, der 1937 von einem franquistischen Militär verbreitet wurde.

  • Gernika 26.April 1937 Markttag

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    Mörderische Erfolge der Nazi-Luftwaffe

    Vor 82 Jahren flog die nazideutsche Legion Condor einen Luftangriff auf die baskische Stadt Gernika. Der Ort lag weder direkt an der Front,noch hatte er eine besondere militärische Funktion. Einzig interessant für die Faschisten hätte die Waffenfabrik Astra sein können. Doch ausgerechnet sie blieb verschont von der Zerstörung, die 90% des Ortes betraf. Gernika gilt als der erste Luftangriff in der Militärgeschichte auf Zivilbevölkerung. Drei Wochen vorher war bereits Durango bombardiert worden.

  • Gernika 85 Jahre

    irujo001Vernichtung durch die Legion Condor

    Xabier Irujo, Historiker und Leiter des Zentrums für Baskische Studien an der Uni Nevada, hat zehn Jahre lang alle verfügbaren Einzelheiten des Angriffs auf Gernika recherchiert, für sein Buch "Gernika, 26. April 1937". Er gilt als der beste Kenner der Kriegsverbrechen der Legion Condor in Bizkaia. "Auf eine Gräueltat folgt immer eine Lüge, Franco hat die Bombardierung angeordnet, das ist dokumentiert", so Irujo bei der Präsentation des Buches "Gernika. Genealogy of Lie". Ein Rückblick auf Gernika.

  • Gernika aus Sicht der Täter

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    Der Todesschlag von 1937 in Romanform

    Die baskischen Historiker Alberto Irigoyen und Xabier Irujo schreiben in ihrem gemeinsamen Roman "Ein Geschenk für Hitler" über die Taten von Wolfram von Richthofen, dem Chef der Nazi-Flugstaffel Legion Condor, die im Spanienkrieg eingesetzt war und an der Vernichtung der baskischen Stadt Gernika (Bomben gegen die Zivilbevölkerung) beteiligt war. Im Buch geht es auch um die Last der Schuld, die auf Richthofens Nachkommen lastet. Irujo arbeitet seit Jahren an der Aufarbeitung dieser Geschichte.

  • Gernika Wunstorf Kriegsfolgen

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    Gernika-Bizkaia / Wunstorf-Hannover

    Am 26. April 2017 ist es 80 Jahre her, dass die baskische Stadt Gernika von Fliegern der deutschen Legion Condor in Schutt und Asche gebombt wurde. Die NS-Regierung unterstützte damals einen Militärputsch gegen die spanische Republik. Presseberichte über den Angriff und Fotos von den Ruinen sorgten weltweit für Entsetzen. Pablo Picasso schuf unter dem Eindruck der Verwüstungen sein bekanntestes Gemälde, nannte es „Guernica“ und machte den Namen zum Synonym für Leiden der Zivilbevölkerung im Krieg.

  • Gernika. 83 Jahre Vernichtung

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    Erinnerung im häuslichen Schutzbunker

    Zum ersten Mal nach Ende des Franquismus kann der Gedenktag an die Bombardierung und Vernichtung der baskischen Stadt Gernika nicht stattfinden. Oder zumindest nicht in der gewohnten Form. Die Coronavirus-Pandemie hat es unmöglich gemacht, auf die Straßen zu gehen, schon gar nicht in Gruppen. Am 26. April 2020 sind es genau 43 Tage Alarm-Zustand, den die Zentralregierung über den gesamten Staat verhängt hat. Historische Erinnerung ist kein Ausnahmegrund, dem unerbittlichen Hausarrest zu entkommen.

  • Hemingway im Baskenland

    hemingway01Spurensuche zwischen Donostia und Bilbo

    John Hemingway, Enkel des Literatur-Nobelpreisträgers Ernest Hemingway (1899–1961), wandelte im Frühjahr 2016 im Baskenland auf den Spuren seines berühmten Großvaters. Wie dieser ist er Schriftsteller, vor Jahren hat er eine Familienchronik geschrieben. Hintergrund der Reise war eine Reportage für das Magazin National Geographic Traveller. Begleitet wurde John bei seinen familiären Nachforschungen vom baskischen Schriftsteller und Hemingway-Kenner Edorta Jiménez, der mehrfach über Ernest schrieb.

  • Historische Erinnerung (1)

    urduna01kzExhumierungen in Urduña

    Im gesamten spanischen Staat liegen noch mehr als 120.000 Leichen in Massengräbern, alle aus der Zeit des sogenannten Bürgerkriegs von 1936 bis 1939. Eine Kommission der Vereinten Nationen bezeichnet diese Toten als "Verschwundene" und hat die staatlichen Behörden wiederholt aufgefordert, sie zu suchen, zu bergen und zu versuchen, ihre Identität festzustellen. Die Kleinstadt Urduña in Bizkaia gibt seit zwei Jahren ein gutes Beispiel ab, wie Erinnerungarbeit funktionieren sollte.

  • Historische Erinnerung (2)

    arch memo01Archäologie des Krieges

    Das Baskenland, ebenso wie alle anderen Regionen und Orte, die Schauplatz des Spanischen Krieges waren, stehen auch 79 Jahre nach dem kriegsauslösenden Putsch und 40 Jahre nach Ende der folgenden franquistischen Diktatur vor einer großen Aufgabe: die der Aufarbeitung beider Zeitepochen: es geht um die Fragen von Wahrheit, dem Schicksal der Opfer, einer demokratischen Gerechtigkeit und der Wiedergut-machung für die Opfer. Bei der Bewältigung der Aufgabe reklamiert neuerdings die Archäologie ihren Platz.

  • Historisches Gedenken

    sagardia01Ein Verbrechen wird aufgeklärt

    Im blutigen Sommer von 1936 wurde in Navarra eine schwangere Frau mit sechs ihrer Kinder in die Felsspalte von Legarrea geworfen. Nicht aus politischen Gründen, dennoch ist nicht klar, wie es zu diesem brutalen Mord kam. Bisher war dieses Kapitel aus dem Spanischen Krieg im Dunkeln geblieben. Doch ohne Klärung lastet die Geschichte wie eine offene Wunde im Bewusstsein einer Familie und eines ganzen Dorfes. Nachforschungen und ein neues Buch beleuchten das Sagardía-Verbrechen.

  • Hondarribia-Freiburg-Mannheim

    tomas1Verhaftet, gefoltert, untergetaucht

    Verhaftet im Baskenland, gefoltert von Zivilgardisten, vor Gericht gestellt in Madrid, untergetaucht in Freiburg, verhaftet in Mannheim, und schließlich Neubeginn im Baskenland: Tomas Elgorriaga aus dem baskischen Ort Hondarribia (span: Fuenterrabia) spricht über seine Flucht nach Deutschland und seine Gefängnis-Erfahrungen. Thema ist auch die Aufarbeitung von Folter im spanischen Staat. Auf einer Rundreise durch Deutschland wird ein Film zum Thema Misshandlung von politischen Gefangenen vorgestellt.

  • Krieg 1936 im Baskenland

    lavideo1abFilmdokumente aus Los Angeles

    Spanienkrieg (Bürgerkrieg) im Baskenland: Die Universität im kalifornischen Los Angeles (UCLA) hat auf ihrer Website bisher unveröffentlichte Filmaufnahmen über den Spanienkrieg von 1936 veröffentlicht. Darunter mehrere Streifen, die in süd-baskischen Orten wie Iruñea, Donostia, Irun, Bilbo oder Lekaroz gedreht wurden. Sie zeigen die Kriegshandlungen am Boden und aus der Luft sowie ihre vernichtenden Folgen. Auch die Niederlage von Bilbao im Juni 1937 und den triumphalen Einzug der Faschisten.

  • Krieg in Bizkaia 1937

    UCLA1Filmaufnahmen in Los Angeles

    Die Auswirkungen der Verwüstung, die Gernika am 26. April 1937 durch die Bombardierung der nationalsozialistischen und faschistischen italienischen Luftwaffe erlitt, sind in zwei Filmen über den Krieg von 1936 zu sehen, die auf der Website der Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) zu sehen sind. Bei dem kürzlich restaurierten Filmmaterial über den Krieg im Baskenland befinden sich zwei Aufnahmen, die die Vernichtung Gernikas durch die Legion Condor und die italienische Luftwaffe zeigen.

  • Krieg in Elgeta / Gipuzkoa

    intxorta01Vorbildliche Erinnerungsarbeit

    Trotz dem Boykott der post- und neo-franquistischen Kräfte im spanischen Staat (Volkspartei PP und die Faschisten von VOX) ist die Aufarbeitung des Franquismus nirgendwo so weit fortgeschritten wie in der Region Baskenland, neuerdings auch in Nafarroa. Systematisch werden Massengräber exhumiert, Opfer identifiziert und anerkannt und bei Gedenkveranstaltungen gewürdigt. Im Staat gab es diesen politischen Willen trotz zweier Memoria-Gesetze nicht. Beispielhaft ist die Arbeit der gipuzkoanischen Gemeinde Elgeta.

  • Kriegsopfer im Baskenland

    fika01
    Regierung legt Zahlen vor: 20.000

    Der auf den franquistischen Militärputsch folgende Krieg von 1936 und die anschließende Repression forderten in der Region Baskenland (CAV) 19.998 Menschenleben. Dies ist das Ergebnis einer von der baskischen Regierung in Auftrag gegebenen Untersuchung, die den Titel “Bericht über die Verletzung grundlegender Rechte zwischen 1936 und 1978“ trägt. Als Experten hat sich die Regierung eine Professorin für Menschenrechte der baskischen Universität und die Wissenschafts-Gemeinschaft Aranzadi hinzugeholt.

  • La estrategia fallida del PNV

    pnvcia1Gernika después del bombardeo

    Tras la derrota en la Guerra Española, el PNV se puso del lado de los Aliados en la lucha contra el fascismo. Sus espías ayudaron a los americanos a controlar los arsenales nazis de Gernika: la actividad armamentística hizo de la comarca “el complejo industrial-militar más importante de la Península Ibérica”. Una investigación saca a la luz la red de agentes secretos vascos que los antecesores de la CIA pagaron para vigilar las estratégicas fábricas y armas de la villa, como Esperanza y Cía.

  • La Legión Cóndor en Navarra

    lcnaca1Huellas nazis del 1936

    Cuando se habla de la Legión Cóndor en la Guerra Española, la mayoría piensa inmediatamente en el devastador bombardeo de Gernika, en Bizkaia. Es mucho menos conocido que en Durango también murieron cientos de personas en un ataque. Y todavía menos se conoce la historia de Nafarroa (Navarra). Dos autores han recopilado en un libro las pocas huellas que dejó la Legión Cóndor en este territorio: “La Legión Cóndor en Navarra: la guerra en el aire 1936-1939”, publicado por el Gobierno de Navarra.

  • Lauschangriff in Spanien

    pegas01aChronologie des Pegasus-Falls

    Bewegte vier Wochen in den spanischen Geheim-diensten, ein Ende ist nicht in Sicht. Die Entlassung der Direktorin des CNI-Geheimdienstes ist sicher nicht das letzte Kapitel eines Spionage-Komplotts, das Stabilität und Zukunft der Koalitions-Regierung in Frage stellt. Die Bespitzelung von mehr als 60 katalanischen und baskischen Unabhängigkeits-Befürwortern und spanischen Regierungs-Mitgliedern hat die Regierung erschüttert und droht mit deren vorzeitigem Ende. Die Kloaken des Staates sind unergründlich.

  • Legion Condor kehrt heim

    almud1Rückführung von acht Piloten

    Die Luftwaffe der Nazis hat im Spanienkrieg Gräueltaten und Kriegsverbrechen begangen. Acht Jahrzehnte lang wurden nach und nach die Spuren der geheim gehaltenen Nazipräsenz im spanischen Staat beseitigt. Doch ziehen es einige spanische Behörden vor, in komplizenhafter Trägheit zu verharren und die Augen vor dem zu verschließen, was in demokratischen Gesellschaften als Verbrechen betrachtet wird. Auf dem Friedhof La Almudena in Madrid warten acht Piloten der Legion Condor auf ihre Rückführung.

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