124 items tagged "Spanienkrieg"

  • Baskische Konzentrationslager

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    Gefangene während des Krieges 1936-39

    Der Spanienkrieg fand statt von Juli 1936 bis März 1937. Überall dort, wo die Faschisten oder Franquisten nach und nach militärisch die Oberhand gewannen, wurden umgehend Gefängnisse und Konzentrationslager eingerichtet, um die politischen Gegner*innen gefangen zu halten oder um sie direkt zu vernichten. Bis heute sind Historiker*innen und antifaschistische Gruppen mit der Arbeit beschäftigt, die Gräuel dieser Repressions-Orte ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen, um an die Opfer zu erinnern.

  • Baskische Kriegskinder 1937

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    Notaufnahme in der Sowjetunion

    Um baskische Kinder vor den anrückenden Faschisten in Sicherheit zu bringen, traf die baskische Regierung im Juni 1937 eine dramatische Entscheidung: Tausende von Kindern wurden mit Schiffen evakuiert, nach England, Belgien, Frankreich und in die Sowjetunion. Einige kamen Jahre später zurück, die letzten zwanzig Jahre danach, manche nie. Jon war eines dieser „Kriegskinder“, die häufig auch „Kinder von Gernika“ genannt wurden, nach dem weltbekannten Kriegsverbrechen der nazideutschen Legion Condor.

  • Belohnung für Legion Condor

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    Schattenboxen im spanischen Parlament

    Das franquistische Spanien hatte nach dem Krieg von 1936 bis 1939 die Absicht, 7.300 Soldaten der nazistischen Legion Condor zu belohnen oder entschädigen. Die aktuelle spanische Regierung Rajoy hat auf parlamentarische Anfrage hin mitgeteilt, ihr sei nicht bekannt, ob diese Entschädigungen ausgeführt wurden oder nicht. Das läge „an der langen Zeit, die vergangen ist seit jenen Ereignissen“. An der Aufarbeitung des Franquismus hatte die PP-Regierung allerdings noch nie auch nur das geringste Interesse.

  • Berlin, Spanische Allee

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    Hitlers Geschenk für die Gernika-Mörder

    Jahrestage sind zur positiven wie negativen Erinnerung geeignet. Heute vor 81 Jahren (am 6. Juni 1939) wurden die berüchtigten Nazi-Flieger der Legion Condor von den Schergen des deutschen Faschismus in Berlin fanatisch begrüßt. Hitler pries die Taten der Legion Condor als „Kampf für Deutschland“ und „als Lehre für unsere Gegner“. Er dankte den Legionären für „Einsatzbereitschaft, Opfermut, Treue, Disziplin“. Das bekam kurz darauf im Weltkrieg die Bevölkerung in Warschau und Coventry zu spüren.

  • Bomben auf Zornotza

    zorn1Tödliche Kriegsspiele der Nazis

    Zornotza (spanisch: Amorebieta) liegt 20 Kilometer östlich von Bilbao. Während des Spanienkrieges im Frühjahr 1937 kamen die aufständischen Truppen mit Hilfe ihrer deutschen und italienischen Verbündeten aus genau dieser Richtung. Mit dem Angriff auf Durango hatten die Faschisten eine neue Offensive begonnen, deren Ziel die Einnahme der baskischen Hauptstadt war. Zornotza wurde aufgrund seiner strategischen Lage beim Vormarsch auf Bilbao von der aufständischen Luftwaffe mehrfach heftig angegriffen.

  • Bomben-Experimente

    experi1Legion Condor vs Durango, Eibar, Gernika

    Genau 85 Jahre sind vergangen, seit Bizkaia und Teile Gipuzkoas mit einer Serie von Terror-Bombardierungen überzogen wurden, die das Land im Frühjahr 1937 verwüsteten. Nacheinander wurden Durango, Eibar und Gernika angegriffen. Die "experimentelle" Bombardierung von Gernika mit Spreng- und Brandbomben zerstörte 85% der Stadt. Gernika erlebte drei Faktoren gleichzeitig: Terror gegen Zivilbevölkerung, ein Test der Waffen und Bomben-Effektivität und ein verspätetes Geburtstagsgeschenk für Hitler.

  • Cecilia, Kriegsreporterin

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    Anarchistin, Journalistin, Schriftstellerin

    Cecilia García de Guilarte (1915-1989) gilt als die einzige Kriegs-Berichterstatterin während des Spanienkriegs an der spanischen Nordfront. Sie wurde 1915 als Tochter einer aus Burgos eingewanderten Arbeiterfamilie geboren. Bekannt wurde Cecilia mit Romanen und Kurzgeschichten, für die sie mehrere Auszeichnungen bekam. Weniger bekannt ist ihre Arbeit als Reporterin im Spanienkrieg. In dieser Funktion machte sie Anfang 1937 in Bilbao ein Interview mit einem Mitglied der nazideutschen Legion Condor.

  • Das Hernani-Massaker

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    80 Jahre nach franquistischem Kriegsverbrechen

    Im Oktober 1936 wurden wenigstens 128 Personen von den Franquisten erschossen und auf dem Friedhof von Hernani begraben. Darunter Priester, Partei- und Gewerkschafts-Mitglieder, schwangere Frauen und ein Mädchen von 17 Jahren. Keine dieser Personen hatte irgendwelche bedeutenden politischen Funktionen in der Zeit der Republik. Doch das konnte die franquistischen Militärs, die Requetés und Falangisten nicht bremsen, wild entschlossen suchten sie nach Vorwänden, sich an der Bevölkerung zu rächen.

  • Das Kriegs-Bollwerk Intxorta

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    Niederlage am 23. April 1937

    Elgeta ist ein kleiner Ort mit etwas mehr als 1000 Einwohner*innen zwischen den Provinzen Bizkaia und Gipuzkoa. Lange Zeit waren Elgeta und die Intxorta-Berge im Hintergrund letzte Hindernisse für die Franquisten auf ihrem Vormarsch auf die baskische Hauptstadt Bilbao. Am 23. April 1937 musste sich der Widerstand in Elgeta der Übermacht der Luftangriffe durch die Legion Condor geschlagen geben. Was folgte waren Besetzung, Erschießungen, Vergewaltigungen und nackter Terror gegen die Zivilbevölkerung.

  • Das Land brennt

    waldbr1Hitzewelle und Klimakatastrophe

    Frühe Hitzewelle in Spanien: Zehntausende Hektar Wald gingen in Flammen auf. Der Klimawandel schafft ideale Bedingungen und in nur zehn Tagen wurde mehr Fläche verwüstet als zuvor im gesamten laufenden Jahr. 43,5 Grad Hitze: Im baskischen Donostia (San Sebastian) war es kürzlich so heiß wie sonst nirgends in Spanien. In Navarra brannten hunderte Hektar Felder und Wälder, ganze Orte mussten evakuiert werden. Klimakatastrophe nicht nur in Form von abschmelzenden Gletschern, sondern vor der Haustür.

  • Der 19.Juni 1937: Agur Bilbao

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    Der Fall Bilbaos im Spanienkrieg

    Der zur Verteidigung Bilbaos gebaute „Eiserne Gürtel” wurde am 12. Juni 1937 durchbrochen, danach begann die Agonie des republikanischen Bilbao. Nach verzweifelten Abwehrkämpfen fiel die letzte baskische Bastion eine Woche später in die Hand der aufständischen Faschisten. Versuche der baskischen Regierung, in einem letzten Akt einen Hauch von Humanität in die Kriegshandlungen zu bringen, wurden von der Gegenseite ignoriert. Deren Strategie bestand allein aus Blut, Brutalität und eiserner Hand.

  • Der andere 18. Juli 1936


    Vom Putsch zur sozialen Revolution

    Während das Baskenland und Nafarroa zwischen faschistischen und republikanischen Kräften gespalten war, schuf der Militärputsch vom 18. Juli 1936 in anderen Teilen des Staates optimale Voraussetzungen dafür, dass die anarchistische Bewegung mit der Verwirklichung ihres lang ersehnten Traumes von der gesellschaftlichen Gleichheit beginnen konnte: die soziale Revolution. Vor allem in der Pyrenäen-Region Aragon machten diese revolutionären Anstrengungen beachtliche Fortschritte – mitten im Krieg.

  • Der erste Kamikaze

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    Baskischer Vorgänger der japanischen Todes-Flieger

    Für die republikanische Fliegerei der 1930er Jahre gilt der Leutnant Felix Urtubi Ercilla aus der baskischen Kleinstadt Elorrio als erster Pilot der Geschichte, der ein gegnerisches Flugzeug durch ein gezieltes Rammen zum Absturz brachte und gleichzeitig selbst in den Tod ging. Ganz freiwillig war Urtubis Flugaktion nicht. Doch war der baskisch-republikanische Kämpfer auf die Situation vorbereitet. Sein Tod ging der später legendären japanischen Kriegs-Taktik aus dem Zweiten Weltkrieg voraus.

  • Der letzte Kämpfer von 1936

    gudari11Mateo Balbuena starb mit 110

    16. Juli 2024 – ein historischer Tag für die vor 87 Jahren aus dem Nichts zusammengestellte baskische Armee, Euskadiko Gudarostea. Denn an diesem Tag stark im Alter von 110 Jahren Mateo Balbuena, der letzte Gudari-Kämpfer der baskischen Verteidiger, ein unbeugsamer Kommunist. Der Kommunist hinterlässt nicht nur ein lebendiges Beispiel von Überzeugung und Militanz, sondern auch ein Vermächtnis von 15 veröffentlichten Büchern, darunter das Buch, mit dem er 1964 in die Endrunde des Planeta-Preises kam.

  • Der Spanienkrieg in Elgeta

    elge1Erinnerungen an 1937

    Eine fünf Kilometer lange Wanderung zwischen dem Gipuzkoa-Ort Elgeta und den Intxorta-Bergen gibt einen Einblick in die Bewegungen und Kämpfe, die sich im Westen der baskischen Provinz abspielten, als baskische und republikanische Kräfte versuchten, den Vormarsch der aufständischen Faschisten aufzuhalten. Die Intxorta-Berge mit der Urkiola-Hochebene und dem Amboto-Berg im Hintergrund waren ein gut bewachtes natürliches Hindernis, zu dessen Überwindung die Franco-Truppen 9 Monate brauchten.

  • Der vorletzte Soldat von 1936

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    José Moreno mit 100 Jahren gestorben

    83 Jahre nach dem faschistisch-franquistischen Militärputsch vom 18. Juli 1936 sterben die letzten Kämpfer, die sich damals auf Seiten des Baskenlandes und der spanischen Republik den aufständischen Faschisten entgegenstellten. Es verstummen die Stimmen, die aus eigener Erfahrung erzählen können. Verstummt ist nunmehr auch die Stimme von José Moreno Torres aus Bilbao, der vor 100 Jahren geboren wurde und vor 83 Jahren in den Krieg gezogen war, gegen Faschisten aus Spanien, Italien und Deutschland.

  • Die Legion Condor (1)

    lecondor1aNS-Elitesoldaten und Verbrechen

    Entgegen anderen Darstellungen in der deutschen Militär-Geschichts-Schreibung war die Legion Condor für sämtliche Angriffe an der spanischen Nordfront (Baskenland, Asturien) verantwortlich. Terrorangriffe gehörten zum erprobten und bewährten Repertoire der Legion Condor. Auch die Angriffe auf Gernika oder Almeria waren geplante Terrorangriffe. Solcherart von Angriffen hatten keine militärstrategischen Ziele, sie dienten allein der Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Teil 1: Deutsche Kriegsziele.

  • Die Legion Condor (2)

    lecondor2aTerror gegen Zivilbevölkerung

    Entgegen anderen Darstellungen in der deutschen Militär-Geschichts-Schreibung war die Legion Condor für sämtliche Angriffe an der spanischen Nordfront (Baskenland, Asturien) verantwortlich. Terrorangriffe gehörten zum bewährten Repertoire der Legion Condor. Auch die Angriffe auf Gernika oder Almeria waren geplante Terrorangriffe. Solcherart von Angriffen hatten keine militär-strategischen Ziele, sie dienten allein der Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Teil 2: Terror gegen Zivilbevölkerung.

  • Die Legion Condor (3)

    lc3a1Misshandlung republikanischer Frauen

    Die deutsche Militär-Geschichts-Schreibung unterschlägt, dass die nazi-deutsche Flugstaffel Legion Condor für alle Angriffe an der spanischen Nordfront verantwortlich war (Baskenland, Asturien). Militärisch scheinbar unsinnige Attacken waren Teil der Strategie der Nazis-Angriffe, die Bombardierungen von Gernika oder Almeria waren geplante Terrorangriffe. Sie hatten keine militär-strategischen Ziele, sondern dienten der Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Teil 3: Misshandlung republikanischer Frauen.

  • Die vergessene Bombardierung

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    Durango kämpft um seine Geschichte

    Es geschah am 31. März 1937, vor etwas mehr als 81 Jahren. Bei einem Luftangriff der italienischen Luftwaffe, die Mussolini zur Unterstützung des franquistischen Militäraufstands geschickt hatte, wurde die bizkainische Kleinstadt Durango zerstört. 336 Menschen fanden bei diesem Massaker den Tod, unzählige wurden verletzt. Es versteht sich von selbst, dass in Durango jedes Jahr Ende März an diesen schwarzen Tag erinnert wird. Bis heute sucht die Stadt Justiz, Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.

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