Geschichte

Die Kategorie beinhaltet folgende sieben Bereiche: 1. allgemeine Geschichte Baskenland-Navarra; 2. Krieg, Diktatur, historische Erinnerung; 3. Migration, Diaspora; 4. Politische Normalisierung seit 2011; 5. Persönlichkeiten; 6. Deutsche Spuren im Baskenland; 7. Geschichten aller Art.

gogor1Interpretation von Todesurteilen

Nach dem Ende von ETA wird im Baskenland (und im spanischen Staat) Geschichte geschrieben: in Chronologien, in Schulbüchern, für die Ewigkeit. Dabei stehen sich die Darstellungen und Interpretationen diametral gegenüber. 60 Jahre “Terrorismus” oder antifranquistischer Widerstand. Gedankenwechsel inbegriffen: wer 1973 ETAs Tyrannenmord an Carrero Blanco bejubelt hat, wechselt heute lieber das Thema. Die letzten Franco-Hinrichtungen sind formal als Anti-Franquismus anerkannt, einige wollen das ändern.

sanfer85aFluchterfolg und Sexismus

Zeitreise zu den San-Fermin-Fiestas von 1985 mit viel Spannungen und politischem Charakter. Am 7. Juli 1985, dem zweiten Tag der Fiesta verbreitete sich inmitten des Trubels die Nachricht von der Flucht der politischen Gefangenen Sarrionandia und Pikabea aus dem Martutene-Gefängnis. Die Zeitreise 40 Jahre zurück erinnert an eine Fiesta, die durch Polizeimord ein Leben gekostet hat und mit dem Namen German Rodriguez auf immer verbunden ist. Eine Fiesta, bis auf die Stiere kaum wiederzuerkennen.

mali1Die endlose Reise

Mehr als hundert Flüchtlinge aus Mali und anderen Ländern südlich der Sahara sind erst auf spanischem festland und jetzt im Baskenland angekommen. Ein Teil lebte in Donostia, mehr schlecht als recht, auf der Straße und wurde nun in Oñati willkommen geheißen. Ein anderer Teil, etwa fünfzig Migranten, kam in die baskische Hauptstadt Vitoria-Gasteiz als vorübergehendem (oder endgültigem) Zufluchtsort. Mit Essen versorgt werden sie, wie eine andere Gruppe vor 10 Jahren in Bilbo, von Freiwilligen.

pnvcia1Gernika después del bombardeo

Tras la derrota en la Guerra Española, el PNV se puso del lado de los Aliados en la lucha contra el fascismo. Sus espías ayudaron a los americanos a controlar los arsenales nazis de Gernika: la actividad armamentística hizo de la comarca “el complejo industrial-militar más importante de la Península Ibérica”. Una investigación saca a la luz la red de agentes secretos vascos que los antecesores de la CIA pagaron para vigilar las estratégicas fábricas y armas de la villa, como Esperanza y Cía.

korsaren1Handel, Schätze, Waffen, Entern

Im Laufe der Geschichte waren die Meere Schauplatz vieler Kriege, in denen die Korsaren, Seefahrer mit königlicher Lizenz zum Angriff auf feindliche Schiffe, eine entscheidende Rolle bei der Ausübung der Seemacht spielten. In ihrem Buch ”Geschichte spanischer Korsaren” (2025) würdigt die Archäologin und Historikerin Vera Moya Sordo die Bedeutung spanischer Korsaren. Ein Blick auf das Namensverzeichnis des Buches offenbart eine auffällige Präsenz baskischer Namen in dieser Geschichte. Kein Zufall.

lc3a1Misshandlung republikanischer Frauen

Die deutsche Militär-Geschichts-Schreibung unterschlägt, dass die nazi-deutsche Flugstaffel Legion Condor für alle Angriffe an der spanischen Nordfront verantwortlich war (Baskenland, Asturien). Militärisch scheinbar unsinnige Attacken waren Teil der Strategie der Nazis-Angriffe, die Bombardierungen von Gernika oder Almeria waren geplante Terrorangriffe. Sie hatten keine militär-strategischen Ziele, sondern dienten der Demoralisierung der Zivilbevölkerung. Teil 3: Misshandlung republikanischer Frauen.

ffanon1100 Jahre Frantz Fanon

Am 20. Juli wäre der Philosoph und Rassismus-Theoretiker Frantz Fanon hundert Jahre alt geworden. Interview mit dem Fanon-Biografen und Philosophie-Dozenten Peter Hudis (Oakton, USA). Die Tageszeitung Neues Deutschland ist Mitorganisatorin eines internationalen Symposiums über den schwarzen Philosophen und Antikolonialismus-Theoretiker Frantz Fanon, der 1925 auf der Karibikinsel Martinique geboren wurde und sich 1956 der algerischen Befreiungs-Bewegung FLN anschloss (Front de Libération Nationale).

pepe1aPepe Mujica ha muerto

José “Pepe“ Mujica ha muerto en Montevideo / Uruguay con 89 años. Ha sido un político sin filtros, de los que quedan pocos, carismático y popular. Armado y no armado, socialista y socialdemócrata. Líder del Movimiento de Participación Popular, sector mayoritario del partido político Frente Amplio. El Pepe, como era conocido en su país, entró por méritos propios en el panteón de los grandes personajes de esa América Latina que le cuesta tanto liberarse del colonialismo y de los nuevos fascismos.

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