Politik

Die im März 2022 neu geschaffene Kategorie POLITIK beinhaltet die Rubriken Antifaschismus, Gentrifizierung, Gewerkschaft, International, Repression, Soziale Bewegung, Spanien.

nakba201Israel begeht zweite Nakba

Verschiedene UN-Organisationen weigern sich, an der von der israelischen Armee angeordneten neuen Vertreibung im Gazastreifen teilzunehmen. Was gerade begonnen hat ist eine unvorstellbar große Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung, erst aus dem Norden von Gaza, voraussichtlich auch aus dem Süden und eingeschränkt aus dem West-Jordanland. Nachdem Israel den Exodus von 1,7 Millionen Menschen erzwungen hat, sollen sie in "die bekannten Schutzräume" im Süden gehen. Doch real existieren die gar nicht.

pgaza1Gaza, Gefängnis ohne Wärter

Mit dem Titel “Wer hat zum x-ten Mal angefangen? Gaza – ein Gefängnis ohne Wärter“ wird im Internet-Portal die letzte mörderische Etappe im ewigen Konflikt zwischen Israel und Palästina untersucht. Während in Teilen Europas jegliche solidarische Stellungnahme zu Gunsten der Palästinenser*innen verboten oder diffamiert wird, vergeht im Baskenland kein Tag ohne Kundgebungen und Demonstrationen für das malträtierte Volk. Im Stadion oder auf der Straße: gegen Unterdrückung, Neo-Kolonialismus und Genozid.

gazag1Israels Risikokrieg

In Gaza stehen sich derzeit zwei sehr ungleich ausgerüstete Gegner gegenüber: Hamas und Israel, oder David und Goliath. Die militärisch weit überlegene israelische Armee hat in ihrem Krieg gegen Hamas mit internen Defiziten zu kämpfen und läuft Gefahr, sich mit dem Gegner, verschanzt in den Tunneln unter dem Gazastreifen, in einem urbanen Stellungs-Krieg zu verzetteln. Wenn sich die israelische Offensive in die Länge zieht, besteht die Gefahr, dass andere politische Akteure neue Fronten eröffnen.

gaza0001Krieg auf Kosten des Volkes

Die palästinensisch-islamistische Organisation Hamas führt Krieg gegen den Staat Israel – der Staat Israel führt Krieg gegen die palästinensische Bevölkerung. So wird der Krieg im Oktober 2023 in Palästina in der baskischen Politik und in den Medien beschrieben. Denn Gaza ohne Strom, Wasser, Benzin und Lebensmittel zu lassen, trifft nicht Hamas, sondern die Ärmsten der Armen, die Krankenhäuser, die elementarste Versorgung. Woher kommt die islamistische Hamas und wohin geht der zionistische Staat Israel?

gaza001Geschichts-Abriss des Zionismus

Es ist nicht das erste Mal, dass der Gazastreifen im Mittelpunkt der Welt-Nachrichten steht. Immer in einem blutigen und gewalttätigen Kontext. Aber dieses Mal ist er Schauplatz eines Völkermords, der charakteristische Merkmale des zionistischen Kolonialismus aufweist. Die Überschrift mag wie eine Plattitüde klingen. Aber zusammen mit der anhängenden Infografik zeigt sie, wie Palästina unter britischer Herrschaft aussah und wie Israel den historischen Gazastreifen um ein Drittel verkleinert hat.

inter2x00Was sich in der Welt bewegt

Baskultur.info kümmert sich weiter um internationale Nachrichten, die nicht in der Mainstream-Presse zu lesen sind. Schon gar nicht auf den Titelseiten. Dabei blicken wir über den Tellerrand und auch über die Ozeane. Ein erster Blick geht in den kleinen Bundesstaat Rhode Island in den USA, wo an der Universität eine Ausstellung eröffnet wurde, die sich kritisch mit der Masseninhaftierung von Schwarzen und Gefängnis-Industrie befasst und ein schlechtes Licht wirft auf das “freieste Land der Welt“.

jbutler1Judith Butler im Interview

In einem Interview mit der Journalistin und Buchautorin Amy Goodman hat die jüdische Wissenschaftlerin Judith Butler Israels "Völkermord" in Gaza verurteilt. Im Interview mit Goodman erklärt die Berkeley-Professorin, warum sie von “Genozid“ spricht. In ihrer Analyse von Politik und Medien kommt sie zu dem Schluss, dass die Opfer der unterschiedlichen Seiten in zwei Klassen eingeteilt werden, und leitet aus dieser willkürlichen Ungleichheit ihre Forderungen ab. Beitrag aus dem Internet-Magazin Telepolis.

mumia401Geschichte eines politischen Gefangenen

Eine Ausstellung in der Universität Rhode Island in den USA zeigt Persönliches des afro-amerikanischen politischen Gefangenen Mumia Abu-Jamal. Mit dem Stift hat Mumia in der Zelle handschriftlich mehrere Bücher verfasst. Wegen Auflagen durfte er sie nicht behalten. Verloren gingen sie nicht. Erst eingelagert, gingen sie 2011 an eine befreundete Journalistin und im Jahr 2022 an die Bibliothek der Universität. Ausgestellt als Teil der Kampagne “Stimmen der Massenverhaftung in den Vereinigten Staaten“.

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