111 items tagged "Frauen"

  • Cecilia, Kriegsreporterin

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    Anarchistin, Journalistin, Schriftstellerin

    Cecilia García de Guilarte (1915-1989) gilt als die einzige Kriegs-Berichterstatterin während des Spanienkriegs an der spanischen Nordfront. Sie wurde 1915 als Tochter einer aus Burgos eingewanderten Arbeiterfamilie geboren. Bekannt wurde Cecilia mit Romanen und Kurzgeschichten, für die sie mehrere Auszeichnungen bekam. Weniger bekannt ist ihre Arbeit als Reporterin im Spanienkrieg. In dieser Funktion machte sie Anfang 1937 in Bilbao ein Interview mit einem Mitglied der nazideutschen Legion Condor.

  • Das Leben von Sakine Cansiz

    sakine1Die Kurdin aus Dersim

    Unvergessen ist der Besuch der kurdischen Aktivistin Sakine Cansiz im Baskenland im Jahr 2009. Bis dahin war der kurdische Kampf um Befreiung in Euskal Herria kein großes Thema. Mit seiner Veranstaltungsreihe “Frauen aus dem Nahen Osten“ begann die Bildungs-Organisation IPES, diesen blinden Fleck zu füllen. Sakine Cansiz war eine der ersten Kurdinnen, die über die Anstrengungen zur nationalen Befreiung und der Befreiung der Frauen berichtete. Drei Jahre später wurde sie im türkischen Auftrag ermordet.

  • Delia del Carril Iraeta

    carril1aKünstlerin an der Seite Nerudas

    Die baskisch-stämmige Künstlerin Delia del Carril Iraeta (1884-1989) war die zweite Frau des chilenischen Schriftstellers Pablo Neruda. Nach Ansicht vieler hatte sie großen Einfluss auf Nerudas Weg als Schriftsteller und für seinen politischen Werdegang. Auf Reisen zeigte sie ihm viele Facetten der Welt und machte ihn zu einem großen Dichter. Als Künstlerin widmete sie sich der Malerei, Zeichnung und der Druckgrafik. Ihrem Werk gewidmet ist das Museum Michoacán de los Guindos in Santiago de Chile.

  • Denegar el asilo político

    afgan1Deportación de afganas

    Con la toma del poder por parte de los talibanes fundamentalistas islámicos en el verano de 2021, la situación de los derechos humanos en Afganistán se deterioró drásticamente. Para responder a este cambio, el Gobierno alemán aprobó en 2022 un programa de acogida para afganxs especialmente vulnerables. El programa tenía por objeto permitir la entrada legal en Alemania a aquellas personas que defendieran activamente los derechos humanos o que temieran ser perseguidas por su género u orientación sexual.

  • Der Friedhof der Lebenden

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    Das Ex-Frauengefängnis in Amorebieta

    Das im Herbst 2019 erschienene Buch der Historikerin Ascensión Badiola mit dem Titel “Individuas peligrosas“ (Gefährliche Individuen), dokumentiert die Grausamkeiten, die die gefangenen Frauen in dieser Strafanstalt in Bizkaia während des Franquismus erlebten. Ein Ort, der eigentlich eher einem Friedhof als einem Gefängnis glich. So wurde die Anstalt unter den Gefangenen auch als “der Friedhof der Lebenden“ bezeichnet. Heute ist in dem ehemaligen Karmeliter-Kloster eine katholische Schule untergebracht.

  • Der große Pflegestreik

    pflege1Auf die Straße am 30. November

    Pflegearbeit ist ein allumfassender Job, nur Rechte bringt er nicht mit sich. Die Frauenbewegung wird bei ihrem morgigen Streik für die Aufhebung des Ausländergesetzes und die Abschaffung des aktuellen Systems der Pflege durch Hausangestellte streiken. Hausangestellte, fast ausschließlich Migrantinnen, leiden am meisten unter dem Pflegesystem. Durch das Ausländergesetz kommen sie in eine rechtlich prekäre Situation, das System der intern lebenden Hausangestellten nimmt ihnen den Rest an Rechten.

  • Der ignorierte Generalstreik

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    Wenn Bask/innen allein streiken

    Vermutlich hat kaum jemand im deutschsprachigen Raum mitbekommen, dass es im Baskenland am 30. Januar einen Generalstreik gab. Sogar Zeitungen, die sich sozialistisch nennen oder die sich als linke Medien definieren, war es bestenfalls eine Randmeldung wert, dass auf beiden Seiten der Pyrenäen-Grenze mehrere hunderttausend Menschen für würdige Renten, Löhne und Arbeitsbedingungen streikten und auf die Straßen gingen: Schüler*innen, Jugendliche, Arbeitnehmer*innen und vor allem Rentner*innen.

  • Der Pflege-Generalstreik

    pfleg1Unterstützung aus den Betrieben

    Im spanischen Baskenland mobilisieren auch Gewerkschaften zu einem feministischen Generalstreik, um die Arbeit in der Pflege zu verbessern und sie aus den Klauen kapitalistischer Verwertung zu befreien. VW-Beschäftigte im Werk Pamplona (bask: Iruñea) beteiligen sich an diesem Generalstreik, den Mitglieder des baskischen Gewerkschafts-Verbandes LAB in der Niederlassung organisieren. Unterstützung von sozialen Bewegungen und 1.500 Betriebsrät*innen. Michael Knopp und Raul Zelik in Neues Deutschland.

  • Der Weg über die Pyrenäen

    fittko1Lisa Fittko im Widerstand 1940/41

    In ihrem autobiografischen Werk “Mein Weg über die Pyrenäen“ beschreibt die jüdische Widerstands-Kämpferin Lisa Fittko eine Lebensetappe im Kampf gegen die Nazis, die im Mai 1940 einen Teil Frankreichs besetzt hatten. Von Paris ins baskische KZ Gurs gesteckt folgt eine Odyssee durch die Pyrenäen bis Banyols und Marseille. Lisa und Ehemann Hans unterbrechen ihre eigene Rettung, um Nazi-Verfolgte über die spanische Grenze in Sicherheit zu bringen. Über Portugal gelangen sie nach Kuba und in die USA.

  • Despedida Johanna Fernández

    (1) Johanna Fernández (amsterdam news)
    Una luchadora anti-carcel

    Johanna Fernández, historiadora de los “Young Lords”, nos ha dejado. La activista dominicano-estadounidense, defensora de la abolición del sistema penitenciario e investigadora de movimientos sociales, falleció el 30 de julio de 2026 tras una lucha contra el cáncer de pulmón. Tenía 55 años. La vida de Johanna – una mezcla de ciencia, activismo, familia y amistad – estuvo marcada, tal y como explicó su hermano Geovanny, por las enseñanzas de sus padres, especialmente de su padre, Tirso Fernández.

  • Die Frachtarbeiterinnen

    carguera1Frauenarbeit in Bizkaia

    Nicht selten vermittelt die Geschichts-Lektüre den Eindruck, dass allein Männer Geschichte gemacht haben, Frauen hingegen mit Ausnahmen nicht vorkamen. Sokrates, Napoleon, Stalin, die Liste ist unendlich. Ähnliches geschieht in der Bilbo-Geschichte des Eisenerz-Bergbaus: Hauer und Bergarbeiter – Frauen kommen hierbei fast nicht vor. Nur als Haushälterinnen und Prostituierte. Doch waren es Frauen, die das Erz aus den Minen transportierten, es waren Frauen, die die Eisenerz-Schiffe be- und entluden.

  • Die Republik der Aktivistinnen

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    Baskische Frauen erkämpfen ihre Rechte

    Im Januar 2020 organisierte die Stadt Bilbao in Kooperation mit dem Erinnerungs-Institut Gogora – Institut zur Aufarbeitung des Krieges und der Franco-Diktatur – zum ersten Mal eine Hommage für die Aktivistinnen der Hauptstadt Bizkaias während der Zweiten Republik und des Spanienkrieges von 1936 bis 1937. Das Datum war nicht zufällig, es fiel zusammen mit dem Gründungtag der “Vereinigung Antifaschistischer Frauen“ am 10. Januar 1937. Frauen wir Juana Mir oder Clara Campoamor spielten eine wichtige Rolle.

  • Die Treidlerinnen von Bilbao

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    Zu Tode geschuftet und verachtet

    Die Treidlerinnen von Bilbao sind seit dem 1. Mai 2021 mit einer Skulptur an der Uferpromenade in der Nähe des Guggenheim Museums verewigt. Diese Frauen (baskisch “Zirgariak“, spanisch “Sirgueras“) zogen die Schiffe vom Ufer aus mit Hilfe eines dicken Schlepptaus von der Flussmündung in Getxo in den 14 Kilometer entfernten Hafen. Die Skulptur besteht aus vier Frauen von 2,5 Metern Höhe, die mit einem dicken Seil miteinander verbunden sind. Sie würdigt den schweren und zermürbenden Arbeitseinsatz dieser Frauen.

  • Dolores Ibárruri

    pasion1Die leidenschaftliche Kommunistin

    Die berühmte Kommunistin Dolores Ibárruri Gómez, auch bekannt als “La Pasionaria“ (Die Passionsblume) wurde 1895 im baskischen Dorf Gallarta im Bergbaugebiet von Bizkaia geboren. Von ihren sechs Kindern überlebten wegen Armut nur zwei. Von Beginn an war sie Mitglied der Kommunistischen Partei, sie wurde 1936 ins spanische Parlament gewählt, musste aber nach dem Spanienkrieg ins sowjetische Exil. Von dort kam sie erst nach Francos Tod wieder zurück und wurde erneut ins spanische Parlament gewählt.

  • Edurne Pasaban, Bergsteigerin

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    Die 14 Achttausender von Edurne

    Edurne Pasaban, die Bergsteigerin aus Tolosa in Gipuzkoa, schrieb Geschichte, indem als erste Frau der Welt die vierzehn höchsten Berge des Planeten krönte. Am 17. Mai 2010 vollendete die Baskin mit dem Shisha Pangma die Besteigung der vierzehn höchsten Berge der Welt. Die Bergsteigerin aus Gipuzkoa vollendete an jenem Tag eine Herausforderung, die sie unbewusst im Jahr 2001 begonnen hatte. Damals war sie 28 Jahre alt und unternahm mit der Besteigung des Everest ihre erste Expedition auf einen 8.000er-Gipfel.

  • Eva Forest in Erinnerung

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    Antifranquistin, Internationalistin

    Genoveva Forest Tarrat, im Baskenland besser bekannt unter dem Namen Eva Forest, war Ärztin, Schriftstellerin, Verlegerin und international bekannte Widerstands-Kämpferin gegen die Franco-Diktatur. Geboren wurde sie am 6. April 1928 in Barcelona, sie starb am 19. Mai 2007 in ihrer baskischen Wahlheimat Hondarribia. Als Oppositionelle gegen das franquistische Regime wurde Eva Forest wiederholt verhaftet und gefoltert. Einige ihrer Erzählungen und Essays wurden auch in die deutsche Sprache übersetzt.

  • Fabrik-Arbeiterinnen um 1900

    frauenarbeit01Ehefrauen, Mütter, Kämpferinnen

    Die industrielle Entwicklung brachte eine Reihe von gesellschaftlichen Umformungen mit sich, die weit über die ökonomische Dimension hinaus gingen. Frauen traten verstärkt in den Mittelpunkt industrieller Arbeit und ins Licht des öffentlichen Interesses. Selbst in den Minen waren sie vertreten. In der Landwirtschaft mussten sie die in die Industrie abgewanderten Männer ersetzen. Daneben waren sie weiter Hausarbeiterinnen, Ehefrauen und Mütter, deren Arbeitstag nicht enden wollte.

  • Faschismus gegen Frauen

    namufr1Aufarbeitung in Navarra

    Weil die alte franquistische Garde in Amt und Würden blieb, kam die Aufarbeitung des spanischen Faschismus nur langsam in Gang und voran. Vor allem dank der Bemühungen einer links-republikanischen Basis-Bewegung und dem guten Willen einiger Regional-Regierungen wie im Baskenland oder Katalonien. Im Vordergrund standen bei dieser Aufarbeitung vor allem Männer, als Soldaten, Gewerkschafter, Abgeordnete. Die Frauen wurden – wie so oft – vergessen. Ein Buch über Navarra korrigiert diesen Mangel.

  • Faschismus und Antifeminismus

    antifemi1
    Unzählige Schmierereien in Bilbao

    Möglicherweise müssen sich die Sozialen Bewegungen in Bilbao von der Vorstellung verabschieden, dass das Baskenland faschismus-resistent sei. Tatsächlich hatten linke, internationalistische, antirassistische, antifaschistische und andere emanzipatorische Ausdrucksformen jahrzehntelag eine gewisse Hegemonie im öffentlichen Leben. Diese Dominanz ist jedoch in Frage gestellt durch immer häufiger zu beobachtende faschistische Umtriebe. Zerstörung, Graffitis und Todesdrohungen sind keine Seltenheit mehr.

  • Feministische Streikbilanz

    fegebi1Gora borroka feminista!

    Ein Meilenstein in der baskischen Streikgeschichte: Ein Feministischer Generalstreik mobilisierte am 30.11. im Baskenland Zehntausende für ein kollektives öffentliches Sorgesystem. Nach über einem Jahr der Vorbereitung beteiligten sich am 30. November 2023 Zehntausende Menschen am ersten feministischen Generalstreik. Organisiert wurde die Aktion von der feministischen Basisbewegung des Baskenlandes mit breiter Unterstützung eines Bündnisses aus Gewerkschaften, Parteien und sozialen Bewegungen.

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