54 items tagged "Frauen"

  • Foto-Geschichten mit Frauen

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    Die Vergessenen von San Francisco

    “ELLAS – SIE” ist der Titel des Projekts, mit dem die Fotografin Ainhoa Resano die Erinnerung an Frauen aus dem Stadtteil “aus den Familien-Alben auf die Straße“ gebracht hat. Die Rückbesinnung an “SIE“ ist eine Hommage an die Nachbarinnen, die “viel erlebt und wenig erzählt haben“. Sie alle haben in den 1960er und 1970 Jahren im Stadtteil San Francisco (Bilbao) gelebt, in den Straßen Cortes und San Francisco. In dem nach Kalifornien klingenden Stadtteil, der seinen Namen von den Franziskanern hat.

  • Franquismus gegen Frauen

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    Leben und Tod der Journalistin Juanita Mir

    Am 5. August 1937 wurde die Journalistin Juanita Mir von Francos Schergen erschossen, zusammen mit 14 anderen Verurteilten an der Friedhofsmauer von Derio. Die in Iruñea (Pamplona) geborene Juanita lehnte Gewalt und Krieg radikal ab, sie prangerte die Brutalität der Franquisten an und bezahlte ihre Worte mit dem Leben. Trotz dieses hohen Preises, den sie für die baskische und republikanische Seite bezahlt hatte, geriet sie in Vergessenheit – wie viele Frauen aus dem antifaschistischen Widerstand.

  • Franquismus in Navarra 1936

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    Das kämpferische Leben der María Camino

    Am 10. August 1936 wurde die republikanische Lehrerin Camino Oscoz Urriza ermordet. Der Grund: sie war Mitglied der kommunistischen Partei und der Gewerkschaft UGT. Außerdem war sie eine engagierte Lehrerin. Nach ihrer Festnahme am 31. Juli 1936 und 10 Tagen Gefängnis in Pamplona, wurde sie am 10. August aus dem Gefängnis geholt, ohne zu wissen, was auf sie wartete. Falangisten führten sie zu einem Auto mit laufendem Motor. Sie wurde beseitigt wie so viele andere ohne je vor Gericht gestanden zu haben.

  • Franquisten gegen Frauen

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    Untersuchung von Verbrechen über Argentinien

    In Argentinien werden Verbrechen untersucht, die während der franquistischen Diktatur Spaniens gegen Frauen verübt wurden. Die argentinische Richterin Maria Servini hat eine Klage der Frauen-Organisation Women's Link Worldwide akzeptiert. Die hatte eine Untersuchung aller Verbrechen gegen Frauen gefordert, die während des Krieges von 1936 bis 1939 und der folgenden Franco-Diktatur verübt wurden – Verbrechen gegen Frauen, weil sie Frauen waren. Die Klage von WLWW bezieht sich auf sechs konkrete Fälle.

  • Franquistische Bereicherungen

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    82 Jahre später keine Rückgabe in Sicht

    Carmen García wurde von einem Gericht in Navarra vorgeladen, an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Verklagt hatte sie der Bürgermeister von Yesa, Roberto Martínez. “Sie haben meinen Vater erschossen, haben uns Land weggenommen und jetzt wollen sie, dass ich den Mund halte”. Diese Aussage sollte sie nach dem Willen von Martinez zurücknehmen. Denn als Mittäter war der Name von Martinez‘ Großvater gefallen, unter Franco ebenfalls Bürgermeister und an der illegalen Enteignung von Gütern beteiligt.

  • Frauen als politische Gefangene

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    Gefängnis als patriarchales Element

    Im Dezember 2016 trafen sich erstmals mehr als 60 Frauen, allesamt ehemalige baskische politische Gefangene, zu einer dreitägigen Klausurtagung. Sie tauschten ihre Erfahrungen aus und lernten sich kennen. Ziel war der Erfahrungsaustausch, gegenseitigiges Kennenlernen und die Analyse ihrer Situation. Mit einem Manifest stellte sich die Gruppe öffentlich vor und leistete einen ersten Beitrag zur Aufarbeitung der besonderen Repression gegen Frauen, geprägt von geschlechts-spezifischer Gewalt.

  • Frauen im Baskenland

    frauen01Baskinnen - eine historische Spurensuche

    Unter dem Titel „Baskenland. Frauengeschichten – Frauengesichter“ legten Gerd Schumann und Florence Hervé im Jahr 2000 ein Lesebuch vor, das sich thematisch mit dem Thema baskische Frauen befasste. Weil die Artikel-Sammlung insbesondere historisch vorgeht hat das Buch auch 15 Jahre nach seiner Publikation nichts an Aktualität verloren. Im ersten Artikel gehen die beiden Autor/innen mit der Uni-Professorin Teresa del Valle auf Spurensuche durch verschiedenste Bereiche femininen Lebens.

  • Frauen im Baskenland (1)

    frauen01Baskinnen - eine historische Spurensuche

    Unter dem Titel „Baskenland. Frauengeschichten – Frauengesichter“, herausgegeben von Gerd Schumann und Florence Hervé publizierte der Dietz-Verlag Berlin im Jahr 2000 eine Artikelsammlung. Das Buch beginnt mit der Begegnung mit einer Universitäts-Professorin, Teresa del Valle, aus dem Fachbereich Soziale Anthropologie. Unter dem Titel „Baskinnen, eine historische Spurensuche“ stellt Teresa del Valle ihre Arbeit und Forschung vor, als Korrektur der dominierenden männlichen Geschichtsdarstellung.

  • Frauen im Bergbau

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    Die vergessenen Pionierinnen Bizkaias

    Schon immer in der dokumentierten Menschheits-Geschichte wurde die Leistung von Frauen wenig gewürdigt, wenn nicht vergessen oder unterschlagen. Auch in der Geschichte der Industrialisierung des Großraums Bilbao. Die Rede ist von Industrie-Kapitänen und Ingenieuren – nicht von den Erzwäscherinnen und Treidlerinnen, die sich für ein Kleingeld den Rücken krumm schufteten. Rundreise durch ein abgewickeltes Dorf, erste Generalstreiks, Kämpfe in der Keksfabrik und die große Mine in Bilbao. Aus Frauensicht.

  • Frauen im Franquismus

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    Sklavinnen der Kirche

    Wahrheit, Gerechtigkeit, Wiedergutmachung. Mithilfe einer Webseite und der Publikation von persönlichen Erinnerungen kämpft die Gruppe „La Comuna“ (Die Kommune) gegen das Vergessen der franquistischen Repression und gegen die Straffreiheit der Täter jener Zeit, die sich über Jahrzehnte fortgesetzt hat. Mehr als 40 Jahre nachdem der Diktator und Massenmörder Franco im Bett und im Vollbesitz seiner Macht starb. Überlebende des Franquismus, die Repression erlitten hatten, haben „La Comuna“ gegründet.

  • Frauen im Krieg von 1936

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    Emeek Emana - Sie haben nie darüber gesprochen

    Ein Projekt des Kulturvereins Intxorta 1937 beschäftigt sich mit dem Leben und Widerstand von Frauen während des Krieges von 1936 und der anschließenden 40-jährigen franquistischen Diktatur. Das Projekt beinhaltet Einzelinterviews der noch lebenden Frauen und eine Ausstellung ihrer Portraits. Gleichzeitig wird das Leben von mehr als sechzig Frauen dokumentiert, die den Krieg erlebten, aber auch Exil, Folter und vielfältige Repression. Die interviewten Frauen wurden zwischen 1913 und 1956 geboren.

  • Frauen im Pelota-Sport

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    Erfolg ohne Anerkennung

    Die erfolgreichste Pelotaspielerin aller Zeiten zieht sich im Alter von 44 Jahren aus den Turnier-Wettkämpfen ihres Verbands zurück. Bei den im Oktober 2018 in Barcelona stattfindenden Weltmeisterschaften des baskischen Pelota will sie nicht mehr teilnehmen. Hinter ihr liegt eine beispiellose Karriere von Erfolgen. Die fanden dennoch keinen gesellschaftlichen oder mediatischen Wiederhall. Maite Ruiz hat alles gewonnen, was es in dieser Sportart zu gewinnen gibt. Dennoch ist sie weithin unbekannt.

  • Frauen im Spanienkrieg

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    Im Krieg oft vergessen: Der Kampf der Frauen

    Vor 80 Jahren – am 31. März 1939 – endete der Krieg in Spanien. Beim Versuch der Republik und ihrer Unterstützer*innen, Francos Faschisten aufzuhalten, waren auch Frauen vorn dabei. Eine Frau war es, die den populärsten Schlachtruf des 20. Jahrhunderts erfand. Dennoch wurde die Rolle der Frauen – wie allgemein üblich in der Geschichte – weitgehend ignoriert oder verschwiegen. Im Baskenland hat sich das erst in den letzten Jahren verändert, durch Forschung, Publikationen und spezielle Ehrungen.

  • Frauen im Weingeschäft

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    Feminine Töne zwischen Weinberg und Bodega

    Unternehmen waren in der Geschichte weitgehend Männersache, das Weingeschäft machte hierbei keine Ausnahme. Das hat sich in den vergangenen Jahrzehnten etwas geändert, wie die folgenden Beispiele zeigen. Nicht ganz zufällig haben die beschriebenen Frauen den Weg in die Weinkeller nicht direkt beschritten, vielmehr haben sie Umwege gemacht, beruflich oder familiär. Beispielhaft vorgestellt werden die Winzerinnen Gloria Santamaría, Loli Casado, Nagore Etxebarriarteun und Itxaso Compañon Arrieta.

  • Frauen-Geschichten

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    Medizin ist Männersache

    An der Fakultät für Medizin und Krankenpflege der baskischen Universität wurde auf Antrag von Studierenden ein Gemälde abgenommen. Auf dem Bild war die Geschichte der baskischen Medizin bis Mitte der 1950er Jahre dargestellt, in Form der wichtigsten Vertreter des Sektors, einschließlich Anthropologen und anderen Wissenschaftlern. Die einzigen weiblichen Figuren, die auf dem Gemälde zu sehen sind: die Statue einer nackten Frau, zwei Nonnen und eine anonyme Frau mit Kind. Viele Studentinnen fanden die Darstellung sexistisch, diskriminierend, beleidigend.

  • Frauen-Punk: der Zeit voraus

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    Der frühe Skandal um die Vulpes

    Sie wollten keine feministischen Ikonen sein oder Aushängeschilder von irgendetwas. Sie waren Rocker-Mädchen aus der Nachbarschaft, die Gruppen wie Sex Pistols oder Ramones hörten und eine eigene Punkband gründen wollten. Das war alles. Das Punk-Projekt “Las Vulpes“ entstand in den frühen 1980er Jahren im Bilbao-Stadtteil Irala, wo auch Gruppen wie MCD entstanden, mit familiären Verbindungen. Doch vor dem erfolgreichen Durchbruch kam der politische Skandal, weil die Texte zu provokativ waren.

  • Frauenfußball: Gegen die Stille

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    Links verteidigen bei Athletic Bilbao

    Eunate Arraiza ist Profi-Fußballspielerin bei Athletic Bilbao und mit dem Club schon einmal Meisterin der spanischen Frauenliga geworden. Das war im Jahr 2016, auch in die staatliche Auswahl wurde sie berufen. Eunate Arraiza gilt als Musterbeispiel für den Kampf gegen widrige Umstände, denn sie ist die einzige Profispielerin in der Liga mit einer Hörbehinderung. Seit sieben Spielzeiten spielt sie in der Abwehr bei Athletic in Bilbao und zählt zu den besten linken Außenverteidigerinnen des Landes.

  • Frauentag – Frauenstreik

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    Gegen Patriarchat, Sexismus und Ausbeutung

    Der bevorstehende Internationale Frauentag wird mit früheren Mobilisierungs-Tagen nicht vergleichbar sein. Das hoffen jedenfalls Hunderte von feministischen Frauengruppen, die seit Monaten und Jahren auf dieses Datum zuarbeiten. Auch im Baskenland gab es in jeder Großstadt Vollversammlungen, in Gewerkschaften wurde über die Tragweite der Mobilisierung diskutiert. Von Teilstreik ist die Rede, aber auch von Generalstreik, zu dem einige Gewerkschaften und Frauen-Organisationen aufgerufen haben.

  • GAL – spanischer Staatsterror

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    Der Polizeimord an Lasa und Zabala

    35 Jahre nach dem Verschwinden der mutmaßlichen ETA-Mitglieder Joxean Lasa und Joxi Zabala aus ihrem nordbaskischen Exil organisierte die Stiftung Euskal Memoria (Baskische Erinnerung) eine Veranstaltung mit Angehörigen der beiden Toten. Durch Zufall wurden Jahre später die Leichen gefunden. Fünf Verantwortliche wurden zu Haftstrafen verurteilt. Doch werden die Opferfamilien von staatlicher Seite nach wie vor nicht als Terrorismus-Opfer anerkannt. Die Veranstaltung endete mit Enthüllungen.

  • Hexen, Lamiak, Sorginak

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    Hintergründe der Hexenverfolgung

    Im Mittelalter wurden Frauen verfolgt, nachdem sie beschuldigt wurden, böse Frauen oder Hexen zu sein. Angeklagt durch kirchliche und weltliche Institutionen, aber auch durch verschiedene Sektoren der Bevölkerung. In den baskischen Territorien dauerte diese Verfolgung lange an. Die vermeintlichen Hexen wurden als Vasallinnen des Teufels gebrandmarkt. Die Kirchenführung definierte, was für Glaube und Gesellschaft gefährlich sei, wer und wie zu bestrafen sei: Folter, Scheiterhaufen. Vor allem gegen Frauen.

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