111 items tagged "Frauen"

  • „Hexen“ Frauen-Punk-Band

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    Von der Ausnahme zur Selbstverständlichkeit

    Eine Anzahl von Liedermacherinnen gibt es in der baskischen Musikszene: Anari, Lurdes Iriondo, Izaro, Maria Rivero, Sorkun, Maddi Oihenart, Alaitz eta Maider – viele Frauenbands hingegen nicht. Schon gar keine Punkbands! Nun sorgen die „Hexen“ für Furore, indem sie in einer fast hermetischen Männerdomäne Musik machen. Erfolgreich dazu. Nach der legendären Punkrock-Band „Vulpes“ der 1980er Jahre könnten die „Hexen“ zu einem neuen Inbegriff rebellischer baskischer Frauenmusik werden.

  • 100 Jahre baskischer Film

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    Karlistenkrieg im Stummfilm

    Die baskische Filmbranche feiert einen ganz besonderen Jahrestag. Im Oktober 1920, vor genau hundert Jahren, wurde der erste Spielfilm im Baskenland gedreht. Regie führte die unter dem Pseudonym “Musidora“ bekannte Filmpionierin Jeanne Roques aus Paris, die gleichzeitig auch als Koproduzentin und Hauptdarstellerin auftrat. Der Stummfilm hatte von Anfang an zwei offizielle Titel. “Pour Don Carlos“ hieß er im französischen Staatsgebiet, auf spanischer Seite trug er den Namen “La Capitana Alegría“.

  • 1937: Frauen kahlscheren

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    Brutalität franquistischer Repression

    Nach ihrem militärischen Sieg im Baskenland führten die neuen faschistischen Machthaber eine bis dahin ungekannte Strafe ein, die ausschließlich gegen das weibliche Geschlecht angewandt wurde. Frauen und Mädchen wurden öffentlich erniedrigt, indem sie mit kahl geschorenen Köpfen durch die Straßen getrieben und der Lächerlichkeit ausgesetzt wurden. Diese und andere geschlechtsspezifische Strafen wurde während des Krieges und in der Nachkriegszeit zu einer politischen Waffe im gesamten Staat.

  • 3000 Opfer sexistischer Gewalt

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    Im Baskenland steigen die Zahlen

    Im Baskenland vergeht keine Fiesta ohne Berichte über sexistische Gewalt und Übergriffe unterschiedlichster Art gegen Frauen. Manche erklären den Anstieg der Anzeigen mit der zunehmenden Aufklärung und einer gesteigerten Sensibilität, die betroffenen Frauen trauten sich mehr, zur Polizei zu gehen, weil dort zunehmend geschultes Personal im Einsatz ist. Die Mehrfachvergewaltigung in Pamplona im Juli 2016 war in dieser Entwicklung zweifellos ein Wendepunkt, der Prozess wurde zum öffentlichen Skandal.

  • Abschied Johanna Fernández

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    Gegen das Gefängnis-System

    Dr. Johanna Fernández, Historikerin der „Young Lords“, ist von uns gegangen. Die dominikanisch-amerikanische Historikerin, Verfechterin der Abschaffung des Gefängnissystems und Bewegungsforscherin, verstarb am 30. Juli 2026 nach einem jahrelangen Kampf gegen Lungenkrebs. Sie wurde 55 Jahre alt. Johannas Leben – eine Mischung aus Wissenschaft, Aktivismus, Familie und Freundschaft – war, wie ihr Bruder Geovanny Fernández erklärte, geprägt von den Lehren ihrer Eltern, insbesondere ihres Vaters Tirso Fernández.

  • Adelina Méndez de la Torre

    adelina1Wegweisende Mädchen-Bildung vor 100 Jahren

    Die Lehrerin Adelina Méndez de la Torre war eine Pionierin in zahlreichen Bereichen der Unterrichtsgestaltung und Ausbildung für Lehrkräfte. Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sie sich für eine gleichberechtigte Schulausbildung für Mädchen ein. Gleichzeitig plädierte sie für ein kostenloses, öffentliches Schulsystem und schlug eine zweisprachige Erziehung vor, die das soziokulturelle Umfeld der Kinder widerspiegelt. Ihr Ansatz kann als Grundlage des heutigen baskischen Lehrplans betrachtet werden.

  • Alice Neel: Menschen zuerst

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    Frauen-Kunst in Bilbao

    Die Geschichte wird größtenteils von Männern erzählt oder aus der Sicht von Männern. Auch die Kunst entzieht sich dieser patriarchalischen Sichtweise nicht. In diesem Jahr hat das Guggenheim acht Ausstellungen zur Rolle von Frauen im Programm, im Herbst 2021 werden in den Sälen des Museums Künstlerinnen in drei Ausstellungen zu sehen sein. Eröffnet wird dieser Frauen-Herbst mit einer etwa hundert Werke umfassenden Retrospektive, die der US-amerikanischen Malerin Alice Neel (1900-1984) gewidmet ist.

  • Anni Albers im Guggenheim

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    Textilkunst, Weberei und Grafik

    Das Lebenswerk der deutsch-amerikanischen Textilkünstlerin Anni Albers ist Gegenstand einer Ausstellung im Guggenheim Museum Bilbao. Die Schau umfasst sieben Jahrzehnte von Werken der Künstlerin, die als Anneliese Fleischmann im Jahr 1899 in Berlin geboren wurde und aufgrund der Verfolgung durch die Nazis in die USA emigrierte. Dort unterrichtete sie Weberei am Black Mountain College in North Carolina und arbeitete bis zu ihrem Tod 1994 als Textilkünstlerin und Grafikerin in Orange, Connecticut.

  • Ärztinnen als Pionierinnen

    medica11Gegen Krankheit und Machismus

    Der Kampf für Gesundheit und gegen männlichen Chauvinismus waren die Herausforderungen, denen sich die Pionierinnen der Medizin im spanischen Staat stellen mussten. Frauen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihr Studium abschlossen. Vier von ihnen waren Baskinnen, im Folgenden wird ihre Geschichte umrissen. Diese Geschichte ist in einem Buch zusammengefasst, veröffentlicht von der Allgemeinen Ärzt*innen-Kammer. Baskische Pionierinnen in der Medizin: Kampf gegen Krankheit und männlichen Chauvinismus.

  • Assata Shakur

    assatas1XX. mendeko zimarroia

    “Nire izena Assata Shakur da. XX. mendeko esklabo iheslaria naiz. Ihes egitea beste aukerarik ez nuen izan Ameriketako Estatu Batuetako gobernuaren jazarpenagatik. Ezin nuen gehiago jasan beltzen aurka nagusi den arrazakeria eta errepresio politikoa. Preso politikoa izan nintzen urteetan. Exilioan bizi naiz 1984tik aurrera”, idatzi zuen Assata Shakurrek aspaldian. 2025eko irailean hil da Assata, Habanan. Mamu beldurgarri moduan aipatzen dute haren kausaren etsaiek, eta mamu heroiko gisa erreibindikatu dute aldeko batzuek.

  • Assata Shakur (2)

    assazel1Staatsfeindin Nummer Eins

    Am Ende haben die US-Behörden Assata Shakur nicht gekriegt: Am vergangenen 25. September 2025 starb die schwarze Revolutionärin im Alter von 78 Jahren auf Kuba, wo sie 1984 politisches Asyl erhalten hatte. Obwohl das FBI sie, als erste Frau überhaupt, auf der Liste der “meistgesuchten Terroristen“ führte und eine Belohnung von zwei Millionen US-Dollar auf ihre Ergreifung ausgelobt hatte, schützte die Regierung in Havanna sie bis zuletzt vor dem Zugriff der USA: Meistgesucht, aber nie geschnappt.

  • Assata Shakur (3)

    assash1Die Freiheitskämpferin

    Als Ende September 2025 die Nachricht um die Welt ging, dass die afro-amerikanische Freiheitskämpferin und ehemalige politische Gefangene Assata Shakur am 25. des Monats im Alter von 78 Jahren in ihrem kubanischen Exil verstorben war, konnten es viele Menschen nicht fassen. Ihr Tod löste mehr als nur ein Gefühl des Verlusts aus. Für viele war sie ein Beispiel für beharrlichen Widerstand auf der Seite der Verdammten dieser Erde. Trotz Trauer überwiegen Dankbarkeit und Stolz auf Assatas Lebensleistung.

  • Assata Shakur (3)

    assaku1Luchar por la libertad

    Cuando a finales de septiembre de 2025 se difundió por todo el mundo la noticia de que la activista afroamericana por la libertad y antigua presa política Assata Shakur había fallecido el día 25 a la edad de 78 años en su exilio cubano, muchas personas no podían creerlo. Su muerte provocó algo más que una simple sensación de pérdida. Para muchos, era un ejemplo de resistencia tenaz del lado de los condenados de la tierra. A pesar del duelo, prevalecen la gratitud y el orgullo por la trayectoria de Assata.

  • Baskenland Jahresrückblick '19

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    Was in Euskal Herria geschah

    Regierungswechsel, Korruption, Feminismus, Neofaschismus und Massentourismus – der Baskultur.info-Jahresrückblick fasst zusammen, was die baskische Gesellschaft beschäftigt. Zwei Jahre nach der Selbstauflösung von ETA ist die Organisation seltsamerweise so präsent wie nie zuvor. Offenbar finden sich spanische Politiker nicht mit dem Verlust des Feindbildes ab, mit dem jahrzehntelang andere Probleme gedeckelt wurden. Hauptprobleme der baskischen Gesellschaft sind die Armut und der Massentourismus.

  • Baskenland-Rückblick 2023

    23ruck01Rudern zum Erfolg

    2023 war Wahl-Jahr auf allen Ebenen: Kommunal, Regional und für das Staatsparlament. Baskische Parteien, links und rechts, spielten bei den folgenden Mehrheits-Bildungen in Madrid, Nafarroa und Pamplona eine wesentliche Rolle. In Euskadi wird erst 2024 gewählt. Ein baskischer Journalist sitzt seit zwei Jahren schutzlos in polnischer Untersuchungs-Haft. Der israelische Vernichtungskrieg gegen die palästinensische Bevölkerung in Gaza hat im Baskenland tiefe Spuren von Protest und Solidarität hinterlassen.

  • Baskische Fotografie (2)

    foto200Frauen - Portraits

    Bilder aus frühen Zeiten der baskischen Fotografie, Rückblick auf die Anfänge unter dem Blickwinkel “Frauen-Portraits“. Frauen in verschiedenen Rollen: als Fotografinnen, allen voran Eulalia Abaitua, sowie Frauen dargestellt in Einzel- und Gruppen-Portraits. Fotografien von Landfrauen, Musikerinnen, Arbeiterinnen in der Konservenfabrik, Sardinen-Verkäuferinnen, eine rauchende Frau, oder junge Frauen beim Badevergnügen am Strand. Aus den verschiedenen Provinzen des historischen Baskenlandes.

  • Baskische Leibesübungen

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    Kirolak bedeutet Sport

    Wussten Sie, wieviele Pelota-Versionen es gibt? Nein? Der Artikel gibt Auskunft über das sportliche Geschehen im Baskenland. Alphabetisch angeordnet sind nicht nur die bekanntesten Namen aus Fußball und Radsport, zu Wort kommen auch die typisch baskischen Sportarten wie Pelota und Holzhacken, sowie die überaus populären Ruderwettbewerbe. Auch und insbesondere Frauen im Sport – ansonsten oft die Stiefkinder auf Seite 27 der Sportberichte, erhalten Raum und Nennung.

  • Baskische Roma-Frauen

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    Vom Widerstand zum Feminismus

    Die Roma erleben seit Jahrhunderten eine teilweise brutale Diskriminierung, die sich bis in die heutige Zeit fortsetzt. Obwohl heutzutage die Gleichheit aller Personen gesetzlich verankert ist. Doch gibt sich die Gemeinschaft mit dieser gesetzlichen Gleichstellung nicht zufrieden. Vielmehr kämpft sie gegen die Stigmatisierung ihres Volkes und stellt dabei Kultur, Bildung, Feminismus und die eigene Identität in den Mittelpunkt. Auch gegen Armut, viele Roma leben in den Arbeitervierteln des Baskenlandes.

  • Baskische Sport-Pionierinnen

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    Die den Weg zum Erfolg zeigten

    Im Februar 2019 fand in Bilbao ein zweiter staatsweiter Kongress statt, der sich mit dem Phänomen Frauen und Sport befasste. Zweck der Vereinigung war, die zuletzt errungenen Fortschritte zu dokumentieren und festzustellen, welche Schwierigkeiten noch zu überwinden sind. „Auf dem Weg zur Gleichberechtigung müssen Frauensport und Sportlerinnen sichtbar gemacht werden. Wir haben quantitativ Fortschritte gemacht, aber qualitativ steht uns noch vieles bevor“. So der Ausgangspunkt für den Kongress.

  • Bewegung der Rentner*innen

    rente1Im Unruhestand

    Im Baskenland und in Teilen des spanischen Staates mobilisiert eine breite Basisbewegung von Rentner*innen gegen den Rückbau des öffentlichen Altersversorgungs-Systems. Immer mehr Menschen stehen vor der täglichen Herausforderung, mit einer Rente unter dem Existenzminimum über die Runden kommen zu müssen. Gefordert wird deshalb eine Mindestrente von 1.080 Euro, bzw. 1200 in Pflegefällen. Dafür sind die Euskal Herriko Pentsionistak seit 4 Jahren auf der Straße, zusammen mit anderen sozialen Bewegungen.

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