123 items tagged "Spanien"

  • Der spanische Staat

    esfax1aEin faschistischer Staat

    Dass im so genannten „demokratischen Spanien“ nie mit dem Franquismus gebrochen wurde, dass er nie gründlich aufgearbeitet wurde, ist seit Langem eine von vielen beklagte Tatsache. Aber: ist Spanien deshalb faschistisch? Vor dem Hintergrund des weltweiten Rechtsrucks ist dies eine hochaktuelle Frage. Auch bürgerlich-demokratische Länder können einige dieser Merkmale aufweisen; doch nur Spanien weist sie alle gleichzeitig auf. Argumente dafür, warum Spanien ein faschistischer Staat ist.

  • Der verfluchte 12. Oktober

    12ok01Symbol des spanischen Kolonialismus

    Vor 530 Jahren landete die Kolumbus-Expedition im Auftrag der kastilischen Krone zum ersten Mal auf lateinamerikanischem Boden. Vor der Ankunft der Konquistadoren lebten auf dem Kontinent 70 Millionen Menschen in Urvölkern. 150 Jahre später waren es nur noch 3,5 Millionen. Die Hälfte von ihnen starb an Krankheiten. Die übrigen wurden in den Eroberungs-kriegen getötet oder verloren ihr Leben bei der Zwangsarbeit in den Minen. Spanien feiert diesen historischen Völkermord jedes Jahr am 12. Oktober.

  • Deutscher Neonazi in Alicante

    fiebel1Terror, Anschläge, Drogenhandel

    Der deutsche Ex-Legionär Joachim Fiebelkorn, berüchtigter Neonazi des 20. Jahrhunderts, gegen den wegen eines Bombenanschlags in Italien ermittelt wurde und der in Bolivien wegen seiner Rolle als Kollaborateur der Diktatur zusammen mit dem Nazi-Verbrecher Barbie verhasst ist, hat in einer Festung im spanischen Alicante seinen Alterssitz eingerichtet. Dort, von Zivilgardisten, Militärs und Legionären unterstützt und verehrt, wurde er 2018 von Journalisten der linken Monatszeitung El Salto besucht.

  • Die 318 Toten der Transition

    318aDie Legende vom friedlichen Übergang

    Der vorbildhafte Übergang von der Diktatur zur Demokratie im spanischen Staat ist eine der Legenden der spanischen Geschichtsschreibung. Bei näherer Betrachtung der tatsächlichen Ereignisse stellt sich heraus, dass es sich um eine gezielte Falsch-Information (Fake News) handelt, um den plötzlichen ideologischen Wandel des Großteils der franquistischen Administration zu erklären, diese Faschisten in das neue “demokratische“ System zu integrieren und einem neuen Staatsstreich zuvorzukommen.

  • Die Lügen des 11. März 2004

    11m01193 Tote in Madrid

    Bei verheerenden Attentaten in Madrid am 11. März 2004 starben 193 Personen, mehr als 2.000 wurden verletzt. In verschiedenen Stadtzügen waren tödliche Bomben zur Explosion gebracht worden. Das Attentat, an einem Jahrestag des Angriffs auf die Twin Tower in New York, beherrschte weltweit die Schlagzeilen, in Spanien und im Baskenland auf ganz besondere Weise. Denn die spanische PP-Regierung Aznar machte die baskische Untergrund-Organisation ETA für die Anschläge verantwortlich. Eine gezielte Lüge.

  • Die Pyrenäen-Tragödie

    (*) Katastrophe Biescas (gara)
    87 Camper getötet

    Am 7. August 2026 jährt sich zum 30. Mal das Sturz-Hochwasser, das den Campingplatz von Biescas in Aragon verwüstete. Dabei kamen 87 Menschen ums Leben Zelten, Autos und Wohnwägen weggeschwemmt wurden. Experten waren sich einig, dass dort niemals ein Campingplatz hätte errichtet werden dürfen. Hinterher. Doch bis heute noch werden kritische Infrastrukturen in gefährdeten Gebieten geduldet. 30 Jahre sind vergangen seit der Tragödie vom Campingplatz Biescas: Der Preis, die Gewalt der Pyrenäen zu ignorieren.

  • Dispersion und Misshandlung

    disper1Alltag baskischer Gefangener

    Die Inhaftierung der baskischen politischen Gefangenen weitab ihrer Ursprungsorte und ihres sozialen Umfelds war eine repressive politische Maßnahme, um das Umfeld der baskischen Linken unter Druck zu setzen: Dispersion, Zerstreuung der Gefangenen. Die Maßnahme war umstritten, sie entsprach in keinster Weise den Prinzipien der Resozialisierung, geschweige denn der Gefängnis-politik eines demokratischen Staats. Opfer waren letztendlich die Familienangehörigen, die weite Entfernungen zurücklegen mussten.

  • Ein bitterer Wahlsieg

    bitter01aDie Rivalität der Blöcke

    Ein bitterer Wahlsieg für die spanische Rechte. Der spanische Sozialdemokrat Sánchez hat dagegen eine süße Niederlage erlitten. Denn er hat anders als der Wahlsieger eine theoretische Chance, Regierungschef zu bleiben. Sein Weg führt aber über Waterloo in Belgien und den katalanischen Exilpräsidenten Carles Puigdemont, der dort nun wie erhofft den Schlüssel zur Regierungsbildung in den Händen hält. Ralf Streck analysiert im Overton-Magazin die Ergebnisse der spanischen Parlaments-Wahlen vom 23. Juli.

  • Eine fragwürdige Demokratie

    boye001Spanien in der Kritik

    “Spanien sieht zwar so aus wie eine Demokratie, es ist aber keine echte Demokratie“ – so das Resümee des international bekannten Madrider Anwalts Gonzalo Boye. Boye hat katalanische Politiker*innen, die 2017 ins Exil gezwungen wurden, erfolgreich verteidigt. Nun repräsentiert er den seit 10 Monaten in polnischer Isolationshaft sitzenden Journalisten Pablo Gonzalez, dem Polen ohne Beweise vorzulegen vorwirft, ein russischer Spion zu sein.

  • El mapa del odio

    faxa111Quince organizaciones ultras

    Una quincena de organizaciones ultraderechistas propagan la xenofobia en el Estado español. Grupos que venden mensajes a favor del "derecho de sangre" como única forma de ser español ofrecen cursos a sus militantes sobre "defensa personal" y técnicas de combate. Colectivos que venden libros de Hitler o llaman a actuar contra centros de migrantes tienen cuentas bancarias a su nombre y están registradas como asociaciones legales. Falange, Nucleo Nacional, Zaragoza Resiste y muchas más.

  • El racismo de PP y Vox

    voxpp1La ofensiva estival de los Ultras

    El Partido Popular y Vox se instalan en el “espíritu Torre Pacheco” y siguen buscando votos vinculando inseguridad y criminalidad con inmigración. Pese a los datos contrarios, los dos partidos siguen poniendo en el foco mediático a los extranjeros como problema, algo que beneficia más a los ultras de Vox que los Populares según los expertos. El Gobierno socialdemócrata de Sanchez y Sumar se reúne en septiembre con empresas de redes sociales para acordar un nuevo procedimiento de eliminación de mensajes de odio.

  • Elektronik-Wasserverbrauch

    meta001Von Austrocknen bedroht

    Kaum jemand denkt bei der Nutzung von Facebook, WhatsApp und Instagram auf dem Smartphone oder bei Cloud-Anwendungen für Computer über den riesigen Wasserverbrauch der entsprechenden Rechenzentren nach. Doch steht die Internet-Cloud nicht für Regen, sondern für Austrocknen. Der Internetkonzern Meta will ausgerechnet im heißen und trockenen Kastilien-La Mancha ein Hyperscale-Rechenzentrum bauen. Offizieller Wasserverbrauch 700 Millionen Liter. Doch daran gibt es erhebliche und berechtigte Zweifel.

  • Energie-Lieferungen bedroht

    alger01Algerien, Westsahara, Spanien, Marokko, Frankreich

    Die USA und Europa kämpfen für die Ukraine und lassen die Westsahara hängen. Sollte Algerien, Verbündeter der Westsahara und von Russland, die Gaslieferungen nach Europa einstellen, könnte es eng werden mit der Stromversorgung. Ralf Streck im Interview bei Krass&Konkret über den weitgehend unbeachteten Krisenherd in Nordafrika. Spanien gegen Westsahara, Marokko gegen Algerien – die Rede ist nicht von einer Weltmeisterschaft, sondern von in Frage gestellten Lieferwegen für lebenswichtige Energie.

  • Escuadristas en Santander

    santan1Organizar la resistencia

    El ateneo de Santander lleva años acogiendo actos públicos de un grupo ultraderechista con pretensiones escuadristas de Santander llamado Alfonso I. Este hecho ha sido denunciado por distintos colectivos sociales. Sin embargo, parece que quienes se encargan de gestionar esta institución santanderina, ubicada en lo que antaño fue el ateneo popular de Santander, no tienen inconveniente en ello pues no han tomado medida ninguna para que dichos actos dejen de llevarse a cabo en su recinto.

  • Estado español

    esfax1Estado fascista

    Que en la llamada “España democrática” nunca se haya roto con el franquismo, que nunca se haya abordado en profundidad, es un hecho que muchos llevan mucho tiempo lamentando. Pero: ¿es España por eso fascista? En el contexto del giro hacia la derecha que se está produciendo a nivel mundial, esta es una cuestión de gran actualidad. Los países democrático-burgueses también pueden tener alguno de estos rasgos; pero sólo España los tiene todos al mismo tiempo. Argumentos de por qué España es un Estado fascista.

  • Faschismus-Verherrlichung

    vx1Prominente Gäste bei VOX

    Trump, Meloni, Uribe... Gaststars beim Festival der faschistischen Partei VOX. Überraschungsgast Nummer Eins bei “Viva22“, von VOX am Wochenende in Madrid veranstaltet, war der ehemalige US-Präsident Donald Trump. In einer aufgezeichneten Botschaft verteidigte er die Grenzen, die konservative Agenda und lobte die Arbeit von VOX-Chef Santiago Abascal. Zur europäischen Prominenz gehörten die Mussolini-Sympathisantin Meloni und die Regierungschefs von Ungarn und Polen, letzterer höchstpersönlich.

  • Faschisten feiern Putschtag

    golpe1Franco ist lange nicht tot

    Franquistische und neofaschistische Gruppen bereiten im spanischen Staat Aktionen und Veranstaltungen vor, zur Verherrlichung des faschistischen Militärputschs vom 18. Juli 1936. "España 2000“, die “Spanische Katholische Bewegung“ und die "Traditionalistische Karlistische Gemeinschaft“ bereiten für die nächsten Tage Aktionen zur Verherrlichung des Franquismus vor. In Sevilla, Valencia und auf Friedhöfen sollen Feiern organisiert werden. Gewettert wird gegen die Gesetze zur Aufarbeitung der Diktatur.

  • Faschistische Brandstifter

    voxbrand1Aufstieg der Falangistenpartei Vox

    In kaum zehn Jahren hat die neofaschistische Partei Vox die politische Szene des spanischen Staates mit einem aufrührerischen Diskurs aufgemischt. Dabei werden die Einheit Spaniens, die Ablehnung des Autonomie-Modells und die Kritik an der Vielfalt zu ideologischen Totems macht. Xavier Rius Sant, Experte für Menschenrechte und extreme Rechte untersucht die Hintergründe einer Formation, die in der PP entstanden ist, die alle Machtbereiche nutzt, das derzeitige demokratische System zu untergraben.

  • Feudale Verhältnisse

    sklav1Sklaverei in Spaniens Landwirtschaft

    Moderne Sklaverei in Spaniens Landwirtschaft: Das spanische Arbeits-Ministerium geht entsprechend verstärkt gegen diese sklavenähnlichen Verhältnisse im andalusischen Agrarsektor vor. Die Antwort der Grundbesitzer kam prompt, in Form von Gewalt- und Morddrohungen gegen die Ministerin Yolanda Díaz. Dass das ernst genommen wird, zeigen polizeiliche Ermittlungen. Vermutet werden Leichen im Olivenhain, denn in den vergangenen Jahren verschwanden aus Afrika stammende Arbeiter plötzlich und spurlos.

  • Film über Folter

    iratxe1“Alles muss auf den Tisch“

    Spanien ist ein demokratisches Land, in dem gefoltert wurde. Das zeigt der Dokumentarfilm “Bi Arnas“ über Iratxe Sorzabal, Gefangene aus der ETA. Ein Gespräch mit dem Produzenten Kima Arzuaga. Im Mittelpunkt des Films stehen Personen aus dem Umfeld von Verhafteten, die von der spanischen Polizei gefoltert wurden. Unter anderem Mari Nieves Díaz, die Mutter von Iratxe Sorzabal. Folter wurde von baskischen Behörden anerkannt und eingeräumt, im spanischen Staat nicht. Von Ralf Streck (Neues Deutschland).

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