Aktuell

Die Kategorie AKTUELL bietet Nachrichten zum Baskenland sowie Informationen für Besucherinnen und Besucher der Webseite. Sie besteht aus fünf Abteilungen: Nachrichten, Kalender und Jahrestage, Newsletter, sowie Ausflugs-Angebote. Neu ist die Rubrik "Die Kolumne".

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Der baskische Alltag mit Covid-19

Wer einen Begriff davon hat, was Globalisierung bedeutet, wer weiß, wie Massentourismus heutzutage funktioniert, wer sich ungefähr vorstellen kann, wie viele Flugzeuge und Handelsschiffe jeden Tag rund um den Planeten kreisen – konnte sich leicht ausrechnen, dass der chinesische Coronavirus, COVID-19, eher früher als später auch im Baskenland landen würde. Die bedrohliche Epidemie zieht ihre Kreise. Was gestern aus dem Ausland berichtet wurde, wiederholt sich heute vor der Haustüre. (Dieser Artikel wird täglich aktualisiert.)

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Wenn sonst nichts hilft …

In den Städten, Dörfern und Stadtteilen des Baskenlandes werden eifrig Komitees zusammengestellt, Strategien besprochen, Plakate werden verklebt, Presseerklärungen herumgeschickt. Etwas Wichtiges bahnt sich an: ein Generalstreik! Im Baskenland gibt es diese politisch umstrittene Form des Streiks nach wie vor. Einzige Voraussetzung: eine Gewerkschaft – oder mehrere – muss dazu aufrufen. Den Organisator*innen geht es am 30. Januar 2020 um “Rente, Löhne, würdiges Leben“, so das Motto der Mobilisierung.

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Illegalisierung, Angriffe, Attentate, Polizeimorde

Jahrestage sind ein willkommener Anlass, Blicke in die nahe oder ferne Vergangenheit zu werfen. Heute vor 500, 140 oder 15 Jahren – was geschah damals? Was hat das mit der Gegenwart zu tun? Die Sammlung baskischer Jahrestage aus dem Monat März mit wichtigen Weltereignissen als Hintergrund erzählt selbstverständlich keine zusammenhängende Geschichte. Vielmehr bietet sie Bruchstücke, die bei genaueren Blicken in die Geschichte eine Verbindung zeigen. Es sind Schlaglichter, die zur Vertiefung anregen.

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Was in Euskal Herria geschah

Regierungswechsel, Korruption, Feminismus, Neofaschismus und Massentourismus – der Baskultur.info-Jahresrückblick fasst zusammen, was die baskische Gesellschaft beschäftigt. Zwei Jahre nach der Selbstauflösung von ETA ist die Organisation seltsamerweise so präsent wie nie zuvor. Offenbar finden sich spanische Politiker nicht mit dem Verlust des Feindbildes ab, mit dem jahrzehntelang andere Probleme gedeckelt wurden. Hauptprobleme der baskischen Gesellschaft sind die Armut und der Massentourismus.

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Nicht zu fassen: die Bask*innen!

Großereignisse laufen – egal woher sie kommen – mittlerweile über den internationalen Nachrichtenmarkt. Die kleinen Nachrichten hingegen fallen unter den Tisch. Doch oft sind gerade sie es, die einen bezeichnenden Blick werfen auf die Gesellschaft, aus der sie kommen. KURZMELDUNGEN ist der Ort dieser unterbliebenen Nachrichten aus dem Baskenland, Euskal Herria. Skurril, unglaublich, empörend, repressiv, tränen-rührend und fast immer politisch. Meist Ausdruck einer fragwürdigen Normalität.

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Euskal Herria, Land der tausend Widersprüche

Kein Tag vergeht im Baskenland ohne – aus der Ferne gesehen – schwer nachvollziehbare Ereignisse, die den demokratischen Charakter der politischen Ereignisse und seiner Protagonisten in Frage stellen. Folter durch Polizeikräfte, politische Justiz, Gruppen-Vergewaltigungen, neofaschistische Umtriebe, Leugnung des Franquismus sind keine Ausnahme-Nachrichten, sondern Ausdruck einer fragwürdigen Normalität. Nur selten wandern diese Meldungen über die spanischen und baskischen Grenzen hinaus.

kalender1Der Kalender Baskultur.info ...

... beinhaltet kulturelle Aktivitäten aus dem gesamten Baskenland: aus Iparralde, Navarra, Gipuzkoa, Araba und Bizkaia. Zu finden sind Veranstaltungen aus den Bereichen Theater und Kunst, Film-Festivals, Marionetten-Vorstellungen, Landwirtschaftliche Märkte und Gastronomie, sowie Konzerte und Musikfestivals aller Art, Bertsolari-Auftritte, Feste für die baskische Sprache und Sportveranstaltungen wie die Auswahlspiele baskischer Teams, Pelota oder Trainera-Wettbewerbe.

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40 Jahre ohne Anerkennung als Opfer

Am 11. November 1979 schoss die Guardia Civil in einem kleinen navarrischen Ort im Sakana-Tal auf ein Fahrzeug mit fünf Insassen. Einer davon starb auf dem Weg ins Krankenhaus: Mikel Arregi. Er hatte auf einer linksnationalistischen Wahlliste kandidiert und war im Sakana-Dorf Lakuntza als Stadtrat gewählt worden. Die Guardia Civil behauptete damals, das Fahrzeug habe eine Polizeisperre ignoriert. Augenzeugen berichteten das genaue Gegenteil. Eine Aufklärung des Falles scheiterte an den Behörden.

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