33 items tagged "Gesundheit"

  • Coronavirus, Ausnahmezustand

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    Beschränkungen der Bewegungsfreiheit

    Die Maßnahmen wegen der Coronavirus-Verseuchung haben im Baskenland (Spanien) eine neue Stufe erreicht: Die Regierung in Madrid hat am 14.3. den Notstand ausgerufen und eine relative Ausgangssperre verhängt. Bis auf Läden von primärer Lebensnotwendigkeit wurden alle Geschäfte geschlossen. Wer auf der Straße ist, muss gute Gründe nachweisen können, Polizei kontrolliert überall. Zuwiderhandlung steht unter Strafe. Zuvor hatte Welt-Gesundheits-Organisation WHO hat die Epidemie zur Pandemie erklärt.

  • Coronavirus, dreizehnte Woche

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    Im Süden nichts Neues

    Dass Politikern Wahlen wichtiger sind als die Gesundheit der Bevölkerung, wundert wenig. Weil am 12. Juli 2020 baskische Regionalwahlen sein sollen, beginnt ab sofort der Wahlkampf, der ohnehin nie aufhörte. Erste Stimmen sprechen wieder von Tourismus, dabei hat Spanien die Grenzen zugemacht, wer von Frankreich kommt geht zwei Wochen ins Quarantäne-Lager. Denen die Exzesse bei den neu gewonnenen Viertel-Freiheiten nicht gefallen, müssen sich ab sofort den Vorwurf des Stockholm-Syndroms anhören.

  • Der Corona-Spätsommer 2020

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    Hurra, die Schule brennt!

    Die Coronavirus-Pandemie zieht sich dahin. Die zweite Welle (seit August) macht keine Anzeichen von Rückgang. Langsam zeigen sich die wirtschaftlichen Folgen der Covid-Krise: Läden, Gaststätten und Unternehmen schließen. Die Impfspritze ist in weiter Entfernung. Die Schulen wurden wieder geöffnet und zum neuen Dauerthema oder Dauerkonflikt, weil zu wenig Personal mit zu wenig Material einer unbekannten Situation gegenübersteht. Kaum geöffnet mussten einige Einrichtungen wieder geschlossen werden.

  • Der Post-Covid-Sommer

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    Neue Normalität oder alte Grausamkeit

    Das Baskenland blickt zurück auf 99 Tage Alarm-Zustand, Einschluss, Ausgangssperre, Angst vor Ansteckung, Kollaps in Krankenhäusern, Statistik-Fälschung und Massensterben in Altersheimen. Niemand kann sagen was die „neue Normalität“ bringen wird. Begonnen hat der Kampf um die Bezahlung der entstandenen Rechnungen: Millionenverluste in Wirtschaft und bei Steuer-Einnahmen, Millionen Menschen werden verschärft in die Armut getrieben.

  • Ende Coronavirus-Jahr 2020

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    Das Kriegsbeil ausgegraben!

    Lockdown, Lockerung, Normalität – Ausgangssperre, Kneipenverbot, Lockerung... neun Monate dauert das Auf und Ab mittlerweile und versetzt die Bevölkerung in eine Mischung zwischen Panik und Gewöhnung. Der Olentzero hat als besonderes Mitbringsel die Spritze in der Hand, doch die Hälfte der Leute willl nichts davon wissen. Längst verloren ist die Orientierung, was gerade verboten und erlaubt ist. Versuche, innerhalb des Möglichen einen akzeptablen Alltag zu organisieren. Dazu ein neuer Virus in Süd-England.

  • Für immer COVID

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    Die neue Dauer-Normalität

    Im Gegensatz zur ersten Welle, die von einem Ansteigen der Corona-Zahlen, einem Lockdown und einem Sinken der Zahlen geprägt war, stellt sich die zweite Welle deutlich anders dar. Sie wirkt wie ein breiter Lavastrom, der mal hier und mal da seine heiße Masse verteilt, der aber weiter unaufhörlich aus dem Vulkan geschleudert wird. Das Virus ist überall und nirgendwo. Nun droht die Welt-Gesundheits-Organisation damit, dass Corona womöglich nie zu Ende geht und die Welt damit leben muss wie mit Grippe.

  • Konsequenzen der Pandemie

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    Soziale Ungleichhheit bekämpfen

    Der Mediziner und Epidemiologe Rafael Bengoa hat sich während der Pandemie-Zeit im Baskenland einen Namen gemacht. Er ist einer der wenigen Experten, die sich in der Lage zeigen, einem breiten Publikum auf verständliche Weise einige der komplexen Zusammenhänge hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus zu vermitteln. In einem kürzliche publizierten Interview wies er darauf hin, dass soziale und wirtschaftliche Ungleichheit (wie sie im Kapitalismus üblich ist) dem Virus den Boden geebnet hat.

  • Nachrichten November 2020

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    Jeder Tag Totensonntag

    Der zweite Alarmzustand wurde zentralstaatlich verordnet, um der zweiten Coronavirus-Welle Grenzen zu setzen und regionale Maßnahmen zu beschließen. Ein neuer Lockdown droht. Die Proteste gegen die Einschränkungen persönlicher und kollektiver Freiheiten haben das Baskenland erreicht. Nicht alle, die rebellieren, sind Negationisten und Faschisten. Weitere Themen: unsägliche Jahrestage, Römische Siedler im Baskenland, nicht endender Polizei-Rassismus, Widerstands-Kultur trotz Coronavirus-Pandemie.

  • Nachrichten September 2020

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    Zwischen Pandemie und Franquismus

    Auch wenn die Tagesnachrichten derzeit nach wie vor stark von der Coronavirus-Pandemie dominiert sind, werden auch andere Themen in der baskisch-spanischen Medienwelt heiß gehandelt: die Flucht des korrupten Königs, ein toter ETA-Gefangener, argentinische Klage wegen Menschenrechts-Verletzungen in der Diktatur, Schulstreik wegen Covid-Unterversorgung, Krise im Gesundheitswesen, Rückkehr der Fußball-Ligen, neues Gesetz zur Aufarbeitung des Franquismus und bevorstehende allgemeine Wirtschaftskrise.

  • Neue Corona-Normalität

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    Pandemie wird auf Dauer gestellt

    Einmal Corona immer Corona. Solange es keinen Impfstoff gibt oder nicht 70% der Bevölkerung immun ist, wird der Coronavirus eine Bedrohung bleiben. Wir müssen damit leben wie mit einer Wohnungskündigung, einem Schnupfen oder der Arbeitslosigkeit. Das ist es, was uns in der “neuen Normalität“ bevorsteht. Dass das Ende der akuten Covid-Phase im Baskenland zusammenfällt mit einem ersten Wiederaufflammen der Pandemie ist ärgerlich, aber nicht überraschend. Wieder stehen die Krankenhäuser im Zwielicht.

  • Newsletter Nr.10 (20-11-21)

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    BASKULTUR.INFO: NEUE HERAUSFORDERUNGEN

    Pandemie, Lockdown, Lockerungen, Neuaufnahme des sozialen und politischen Lebens, Ausgangssperre – das Jahr 2020 hat deutlich gemacht, dass nichts ist wie vorher, dass Betrachtungsweisen und Strategien geändert werden müssen. Die vergangenen 9 Monate haben gezeigt, dass die aktuelle Gesellschaftsform an ihre Grenzen gekommen ist, falls diese nicht schon lange weit überschritten wurden. Eine Pandemie kommt nicht aus heiterem Himmel und wird nicht allein mit gesundheits-politischen Maßnahmen bekämpft.

  • Post-Covid-Sommer (2)

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    Die neue Normalität der Rückfälle

    Nach vier Wochen “neuer Normalität“ ist eines klar: alle Appelle an die Vernunft der Bevölkerung, die neue Freiheit nicht zu übertreiben, waren umsonst. Vor allem die jüngere Generation ist in kürzester Zeit in alte Exzesse zurückgefallen. Vom ersten Tag an waren die Strände maßlos überfüllt, Binnentourismus ist Trumpf. Medien bestätigen der Regierung Kontrollverlust, scheuen sich aber davor, neue Lockdowns zu fordern. Die Wirtschaft würde Amok laufen. Das Kaninchen starrt reglos auf die Schlange.

  • Solidaritäts-Fonds BiziHotsa

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    Hilfsnetz für Covid-betroffene Kollektive

    Die Coronavirus-Krise hat vor allem zwei Dinge deutlich gemacht. Erstens, dass das neoliberale Gesellschaftssystem keine würdigen und effektiven Antworten auf die neu entstandenen Notlagen vorzuweisen hat. Zweitens, dass die gesellschaftliche Basis in Stadtvierteln durchaus in der Lage ist, Notlagen zu erkennen, um direkt und wirksam zu reagieren, auf individueller oder kollektiver Ebene. BiziHotsa ist ein Projekt, das als Solidaritäts-Fonds funktioniert und sich auf bedrohte Gruppen konzentriert.

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