Zwischen Irun und Hendaia
Vor sechs Jahren, im Sommer 2018, begann Irungo Harrera, das Willkommens-Netzwerk für Flüchtlinge in Irun seine Arbeit. Drei Freiwillige, die in diesem Netzwerk mitarbeiten, stellten im Oktober 2024 in Donostia-San Sebastian die Arbeit vor, die sie in dieser Zeit geleistet haben. Sie betonten die Notwendigkeit, “nicht nur unsere Augen, sondern auch unsere Herzen zu öffnen“. In der Tat hat die Unterstützung von ankommenden Migrant*innen viel mit “Hinschauen“ und antirassistischer Bildung zu tun.
Ongi Etorri Errefuxiatuak – Herzlich Willkommen Flüchtlinge: Die Gruppe Irungo Harrera, Empfang in Irun, hat in diesen Jahren nicht nur vielen Personen die Augen geöffnet, sondern auch die Staatengrenze zwischen Frankreich und Spanien ins Blickfeld gerückt.
Auf den Straßen, die den spanischen Süden und den französischen Norden des Baskenlandes verbinden, gibt es Grenzen, die manchmal relevant werden und manchmal nicht. Grenzen, die nicht für alle gleich sind. Auf dem Weg von Irun in Hegoalde nach Hendaia in Iparralde (frz. Hendaye), oder von Bera (Spanien) nach Sara (Frankreich) werden die hellhäutigen Bask*innen normalerweise nicht von französischen Gendarmen kontrolliert. Doch es gibt andere Personentypen, die auf diesen Straßen, besonders seit 2018, auf eine Grenze stoßen, an der sie auf feindlich gesinnte Beamte stoßen, eine Grenze, die komplett anders ist als die blutigen Zäune von Melilla, anders als die gefährlichen Wellen des Mittelmeers – und gleichzeitig doch so ähnlich. Diese Beobachtung führte mit zur Gründung des Empfangs-Netzwerks von Irun – baskisch: Irungo Harrera Sarea, IHS. (1)
Am 29. Oktober 2024 stellten die IHS-Mitglieder Amets Arzallus, Itziar Gómez und Malen Garmendia die Arbeit vor, mit der sie seit 2018 in der Grenzregion entlang des Flusses Bidasoa ehrenamtlich beschäftigt sind. Die Veranstaltung fand im Kulturzentrum Okendo des Stadtteils Gros in Donostia-San Sebastian statt, als Teil des Zyklus “Exil und Migration - gestern und heute“, der vom Verein Goldatu organisiert wurde. (2)
Rückblick
Zu Beginn des Sommers 2018 fanden sich mit einem Mal viele afrikanische Flüchtlinge in der Grenzstadt Irun ein. Zuvor hatten sie das Mittelmeer überquert und die Küste Andalusiens erreicht. Die dort tätigen (hilfs- und planlosen) Hilfs-Organisationen setzten die Flüchtlinge nach einer Erstversorgung in Reisebusse, die sie nach Irun brachten. Mehrere Tage in Folge kamen einige dieser Busse am Busbahnhof in Irun an … und als deutlich wurde, dass die lokalen Behörden nichts unternahmen, um die Leute zu versorgen oder gar unterzubringen, begannen einige Einwohner*innen aktiv zu werden.
Unter ihnen Itziar Gómez, damals ehrenamtliches Mitglied von SOS Rassismus. Sie ist seit der Gründung des Solidaritäts-Netzwerks Irun dabei und erinnerte in ihrem Beitrag an diese ersten Momente. Zunächst organisierten sie ein gemeinsames Abendessen, einfach, aber symbolträchtig. Die Personen, die von Afrika nach Mittel- und Nordeuropa unterwegs waren, kamen an einem Frühsommer-Abend auf dem zentralen San-Juan-Platz in Irun zum Essen zusammen. Dieses einfache Abendessen erregte ein Medieninteresse, mit dem die Organisations-Gruppe nicht gerechnet hatte. Von da an “wurden wir zu einer improvisierten Organisation“, erinnert sich Gómez.
Zu Beginn bestand die Hauptaufgabe des IHS darin, sich um die Grundbedürfnisse der Ankommenden zu kümmern, vor allem die Bereitstellung von Mahlzeiten. An einem Regentag wurde den am Netzwerk beteiligen Freiwilligen klar, dass es den Flüchtlingen an angemessener Kleidung fehlte, so entstand eine Kleiderkammer, die sie mit Spenden und konkreten Einkäufen bestückten. Ziel war jedoch nicht nur die Verteilung wetterfester Kleidung. Die Flüchtlinge sagten, dass sie bei ihrer Ankunft in Andalusien, zum Beispiel in einem Zentrum des Roten Kreuzes oder in einem Seehafen, Kleidung erhielten, die “einer Uniform gleicht“. Und diese Uniform kann die Reise erschweren, da die Polizei mit einem Blick erkennen kann, dass diese Kleidungsstücke von Migrant*innen getragen werden, die keine Papiere haben.
. [‘Erre gabeko bideetan’ (Auf nicht verbrannten Straßen), ein Bericht von Gari Garaialde über eine illegale Grenzüberquerung von Irun nach Bayonne, veröffentlicht in der Wochenendbeilage‚7K‘ der Tageszeitung Gara].
Die Grenze
Viele der afrikanischen Migrant*innen, die in Irun ankommen, wollen eigentlich weiter nach Frankreich oder Belgien, wo manche Freunde oder Familienangehörige haben. Zudem kommen viele aus französisch-sprachigen Ländern. Doch die Überquerung der Grenze von Irun nach Hendaia ist kein einfaches Unterfangen. Von Freizügigkeit kann hier keine Rede mehr sein, es gibt Kontrollen wie früher vor dem Schengen-Abkommen. Deshalb versuchen manche, über die grüne Grenze zu gehen, oder durch den Bidasoa-Grenzfluss zu schwimmen. Dabei sind in den letzten Jahren bereits sieben Menschen ertrunken. Drei weitere kamen im Baskenland in Folge der Verschärfung der französischen Grenzpolitik seit 2018 bei einem Bahnunglück ums Leben.
Zudem werden viele von der französischen Gendarmerie zurückgewiesen oder wieder in den spanischen Staat ausgewiesen, nachdem sie auf französischem Boden erwischt wurden – eine illegale aber gewohnte Polizeipraxis. Zu Beginn gab es in Irun keine Schlafplätze, die Freiwilligen richteten deshalb einen Raum ein im Gaztetxe Lakaxita, einem der im Baskenland üblichen besetzten Jugendzentren. Matten und Decken wurden organisiert. “Zunächst schien uns, dass sie gut versorgt wären: Matratzen, Decken, Essen. Aber wir merkten, dass dies nicht der Fall war und beschlossen, Lakaxita wieder zu verlassen“, so Gómez. Die meisten der Flüchtlinge aus Afrika sind junge Männer, darunter sind nur wenige Frauen, einige mit Kindern oder schwanger. Die Mitglieder des IHS versuchten, den jungen Afrikanern bessere Schlafplätze anzubieten, nicht selten in privaten Wohnungen oder durch die Bezahlung von Zimmern in Pensionen. Aber schnell wurde klar, dass die Aufgabe nicht nur mit praktischer Unterstützung bewältigt werden konnte, sondern auch politische Einflussnahme erforderlich war. Durch die Einrichtung einer Betreuungsstelle auf dem zentralen San-Juan-Platz und politischen Druck von dort aus erreichten sie, was Gómez als “die größte Errungenschaft des Netzwerks“ bezeichnet: in der Notunterkunft des Roten Kreuzes, die Hilfsbedürftigen bis dahin nur für eine Nacht zur Verfügung stand, konnten die Flüchtlinge nun jeweils drei Tage bleiben, in Ausnahmefällen sogar bis zu fünf.
Veränderungen der Grenze
Bevor dies erreicht wurde, kam Amets Arzallus im Spätsommer 2018 zur IHS-Gruppe, als das Rampenlicht immer noch auf Lakaxita lag. In seinen Ausführungen bei der Info-Veranstaltung ging er jedoch weiter zurück, um zu erklären, was ihn zum Netzwerk gebracht hatte, zurück in die 1990er Jahre. “Ich bin aus Hendaia, ich habe immer an der Grenze gelebt, entweder auf der einen Seite oder auf der anderen. Früher hatte die Grenze eine sichtbare Kontrollstelle, sie war ein Ärgernis für die ein- und ausreisenden Familien. Aber als ich etwa 10 Jahre alt war wurde das Schengen-Abkommen eingeführt (das seit 1995 die Bedingungen und Garantien für die Schaffung eines unkontrollierten Raums an den europäischen Binnengrenzen festlegt). Damit hat sich die Grenze verändert. 2018 begann ich zu begreifen, welche Gefahren und welche Probleme diese Grenze dennoch für eine nicht-baskische Person darstellen kann. Im Bahnhof sah ich immer mehr aus Afrika stammende Personen, aber auch in der Nähe der Grenze tauchten viele auf, die sichtlich desorientiert waren. Von Irun oder Behobia (beides spanisch-baskische Orte) aus Richtung Grenze schauend, sah ich sie, manchmal halb versteckt, manchmal neben einem Polizeiauto ... solche Szenen sah ich immer öfter“.
Amets Arzallus erzählte von einem Erlebnis, das ihn besonders erschreckte. Gegen 2 Uhr morgens war er mit dem Auto auf dem Rückweg von einer Kultur-Veranstaltung. “Es hatte geregnet“, erzählte er. “Um von San Sebastián in den Norden zu fahren, kam ich auf der A8 an der Mautstelle Oiartzun vorbei und als ich kurz vor Behobia war, sah ich sie, ein Dutzend Leute, die mit kleinen Rucksäcken auf der Autobahn entlang gingen. Ich konnte nicht reagieren, aber die Szene ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich fragte mich, was ich tun konnte. So habe ich mich an die IHS-Gruppe gewandt“.
Malen Garmendia bestätigte, dass auch sie die innerbaskische Grenze nie “als physische Grenze“ betrachtet habe. “Aber 2018 wurde mir klar, dass sie für die afrikanischen Flüchtlinge eine reale Grenze darstellt. Wenn sie versuchen, diese Grenze zu überqueren, werden sie zurück nach Irun geschickt. Aber die Grenze ist nicht nur ein konkreter Punkt, es ist nicht nur der Grenzfluss Bidasoa. Die Grenze ist ein größerer Raum. Wenn sie dich in einem Bus erwischen, der in Bidart, also auf französischer Seite ankommt, bringen sie dich zurück zur Fußgängerbrücke, die den Grenzfluss Bidasoa überspannt. Wer sich mit den Migranten unterhält, merkt, dass sie sich vorstellen, eine physische Grenze, eine Barriere, einen Fluss oder ein Meer überqueren zu müssen. Sie sind es nicht gewohnt, eine Brücke als Grenze zu sehen. Das ist für sie schwer zu verstehen: Wo ist das Problem? Wir bezeichnen die Grenze in Irun als psychologische Grenze und die Flüchtlinge erleben sie mit großer Ohnmacht. Sie versuchen es immer wieder und es hat bereits Tote gegeben. Aber wer von hier würde schon sagen, dass das Überschreiten dieser Brücke gefährlich sei?“
Fluchthilfe
Die IHS-Aktivist*innen sagen ganz offen, dass es neben vielen anderen Aktivitäten mit zu den Aufgaben des Netzwerks gehört, Migrant*innen beim Überqueren dieser Grenze zu helfen. Auch wenn sie wissen, dass dies für sie Konsequenzen haben kann: Sieben Personen erwarten derzeit ein Verfahren, weil sie Migrant*innen beim Überqueren der Grenze geholfen haben. “Die Hilfe wird kriminalisiert, vielleicht werden diejenigen, die bereit waren, einen Schritt auf das IHS zuzugehen, sich aus Angst vor Repression zurückziehen. Aber wir wissen, dass Solidarität kein Verbrechen ist“, stellte Gómez fest.
Arzallus schloss sich der IHF-Arbeitsgruppe an, die für die Kontrolle der Grenze zuständig war und speziell den Bahnhof ins Visier nahm. “Nach jedem Grenzübertritt findet ein kleines Treffen statt, um diejenigen zu informieren, die die Grenze als Nächste überqueren wollen. Sie haben einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich, viele Male haben sie sich bei der Überquerung von Grenzen in die Hände anderer begeben und viel Geld dafür bezahlt. Wir wissen, dass unsere Grenze hier heutzutage zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln überquert werden kann. Von Donostia aus fährt ein Bus nach Hendaia, ein Boot, das durch Hondarribia fährt, sehe ich regelmäßig voller Touristen, von Irun nach Urruña fährt ebenfalls ein Bus. Die Not, weiter kommen zu wollen, aber nicht zu können, wird von einigen ausgenutzt, um viel Geld zu verdienen. Was liegt da näher, als angesichts dieser Not die notwendigen Informationen zu geben, die bei der Grenzüberquerung hilfreich sein können? Das ist ein Grundbedürfnis“, sagte er im Kulturzentrum Okendo.
Amets Arzallus fügte hinzu, dass die Freiwilligen von IHS nicht nur Ressourcen für die Hilfe auf der Straße bereitstellen, sondern auch ein weiteres Grundbedürfnis befriedigen müssen, das vielleicht schwieriger, aber seiner Meinung nach genauso wichtig ist wie Nahrung und Schlafplatz. “Die meisten, die hier ankommen, sind schon seit Jahren unterwegs. Die es bis hier geschafft haben, haben eine brutale Reise hinter sich. Deshalb ist es ein Grundbedürfnis, sich neben sie zu stellen und ihnen ein bisschen Liebe oder Freundlichkeit zu schenken. Einem Menschen, dessen Selbstwertgefühl erschöpft ist, ein kleines Stück Menschlichkeit zu widmen. Ich denke, diese Geste ist genauso wichtig wie der Hinweis, wo das Krankenhaus ist. Sie kommen mit der Angst, die Grenze zu überqueren, endlich anzukommen, und es ist nicht leicht für sie, sich auszuruhen, aber es ist ungeheuer wichtig. Wir haben es nicht mit Menschen zu tun, die darauf warten, in einem Büro Informationen zu erhalten, sondern mit Menschen, die verwundet und gebrochen sind“, erklärte er. Trotz der Verschärfung der Grenzpolitik “werden diese Menschen nicht aufgeben, sie werden ihre Bedürfnisse und Wünsche weiter verfolgen“, sagt Malen Garmendia.
99,9 Prozent
Derzeit sind etwa 40 bis 45 Personen in der IHS-Gruppe aktiv, in Arbeitsgruppen widmen sie sich verschiedenen Aufgaben. Gautxori (bask: Nachtvogel) zum Beispiel nennt sich eine Gruppe, die nachts die Grenzen kontrolliert. Andere kümmern sich um die Schlafplätze, oder um die Kleiderkammer, wieder andere widmen sich der ersten Kontaktaufnahme. Das Solidaritätsnetz ist wie “ein Spinnennetz“, sagte Itziar Gómez. “Es gibt auch Leute, die vom IHS aus organisiert und koordiniert in Hendaia aktiv sind und den Migrant*innen von dort aus weiterhelfen, wenn sie weiter nach Baiona (frz: Bayonne) wollen“. Das 30 Kilometer weiter liegende Baiona ist das wichtigste erste Ziel für diejenigen, die es bis nach Hendaia, also über die Grenze, geschafft haben, denn die dortige Herberge bietet den Flüchtlingen “eine gewisse Garantie, um durchatmen zu können“, so Arzallus.
Abgesehen von der Bedrohung, auf dem Weg von der Polizei entdeckt zu werden, ist der Weg über die Grenze auch ein folgenschwerer Schritt. Denn der Grenzübertritt in den französischen Staat bedeutet den Verlust des Rechts, Asyl zu beantragen, da die europäische Gesetzgebung vorsieht, dass eine Person, die sich in einem Migrationsprozess befindet, diesen Schutz nur in dem ersten europäischen Staat beantragen kann, den sie betritt. Dieses Recht geht also in Irun verloren, und zwar für alle, die über das Ankunftsland Spanien nach Europa kommen. Obwohl sie sich dessen bewusst sind, “wollen 99,9% die Grenze überschreiten“, erklärten die IHS-Aktivist*innen in Donostia.
Die Gründe für diese Entscheidung können vielfältig sein: “Einige kommen aus ehemaligen französischen Kolonien und beherrschen daher die französische Sprache, andere haben Verwandte oder Freunde in Frankreich oder anderen Ländern nördlich der Pyrenäen“. Aber die Entscheidung ist klar: Die IHS-Gruppe hat in ihrer sechsjährigen Tätigkeit etwa 40.000 Menschen betreut, von denen sich weniger als 40 dazu entschlossen haben, im spanischen Staat Asyl zu beantragen: “Weniger als eine von 1.000 Personen“, sagte Arzallus und wies darauf hin, dass mit dem Asylantrag eine weitere Odyssee beginnt.
Obwohl die Grenzkontrollen verschärft werden und die Gewalt zunehmen wird, “werden diese Menschen nicht aufgeben, sie werden ihre Bedürfnisse und Wünsche weiter verfolgen“, betonte Garmendia. Solange die Situation andauert, nicht zuletzt, weil die französische Regierung vor kurzem angekündigt hat, die Grenzkontrollen erneut sechs Monate lang aufzunehmen, und solange die institutionellen Hilfen knapp bleiben, will das IHS-Netz mit offenen Händen und aufmerksamen Augen weiter an der Solidarität weben, damit die Realität der Migration nicht “als abstrakte Idee aus der Ferne“ verstanden wird, wie Arzalluz sagte. Und wenn es weh tun muss, dann soll es weh tun. “Schmerz bereichert. Der Schmerz muss organisch sein, damit wir menschlicher werden. Andernfalls werden wir weiterhin unempfindlich sein, sowohl gegenüber der Migration als auch gegenüber Kriegen hier und dort“, sagte er auf eine fast poetische Art. (3)
ANMERKUNGEN:
(1) “Irungo Harrera Sarea, sei urte begiak irekita eta itxitura fisiko nahiz sinbolikoak zartatzen“ (Irun Empfangs-Netz, sechs Jahre mit offenen Augen konkreter und symbolischer Entschlossenheit), Autorin: Maddi Txiturreta, Tageszeitung Gara, 2024-11-01 (LINK)
(2) Goldatu (baskisch: pflügen) wurde ins Leben gerufen, “um die offizielle Darstellung der mörderischen Diktatur von General Franco und seinen Gefolgsleuten zu widerlegen (…). Wir wollen die wahre Geschichte wiederherstellen. Die Geschichte von Abertausenden von Kämpfenden aus dem Baskenland und dem übrigen Spanien, die sich in den 1960er und 1970er Jahren der Diktatur entgegenstellten. Sie waren es, denen es durch ihren Einsatz gelang, die heutige, noch schwache Demokratie zu errichten”. Auszug aus der Eigendefinition des Vereins. (LINK)
(3) Die poetische Ausdrucksweise von Amets Arzalluz hat damit zu tun, dass er auch als Bertsolari (Stegreif-Reimsänger) tätig ist. Bereits zwei Mal hat er die gesamtbaskische Txapelketa (Meisterschaft) der Bertsolaris gewonnen. Der perfekt dreisprachige Arzalluz ist sowohl im französischen als auch im spanischen Teil des Baskenlands bekannt und beliebt. Amets ist ein baskischer Name, der übersetzt Traum bedeutet.
ABBILDUNGEN:
(1) Irun Harrera (collage)
(2) Irun Harrera (gara)
(3) Brücken-Kontrolle (eldiario)
(4) IHS-Mobilisierung (eitb)
(5) IHS-Demo (diariovasco)
(PUBLIKATION BASKULTUR.INFO 2024-11-15)
