59 items tagged "Geschichte "

  • Januar-Nachrichten 2021

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    Weißer Schnee, schwarze Nacht

    Zeit der Spritzen und Impfungen. Freiwillig oder gezwungen. Masken und Abstand waren noch akzeptable Übel. Die Spritze ist ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Darin sind sich viele einig, die ansonsten nichts mit Negationisten am Hut haben. Der Konflikt ist vorprogrammiert. Sozialer Ausschluss droht. Angesichts der anlaufenden dritten Corona-Welle sind die wirtschaftlichen Prognosen nicht schlecht, sondern katastrophal.

  • Judenvertreibung 1492

    judivg11Judimendi Vitoria-Gasteiz

    Im Jahr 1492 verordneten die “Katholischen Könige“ Isabel und Fernando die Ausweisung der jüdischen Bevölkerung aus dem Königreich Kastilien. Kastilische Orte verloren damit einen wichtigen Teil ihrer Bevölkerung. In Vitoria-Gasteiz, das zu diesen Orten gehörte, schlossen die Ausgewiesenen mit den Stadtherren vor ihrem erzwungenen Auszug eine Vereinbarung, die vorsah, dass der alte jüdische Friedhof außerhalb der Stadtmauern respektiert werden und auf alle Zeiten eine Wiese oder Weide bleiben sollte.

  • Kantabrische Mittelsteinzeit

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    Spuren von Ur-Basken im kantabrischen Gebirge

    Aus einer Zahnprobe haben Forscher das Aussehen eines Europäers rekonstruiert, der vor 7000 Jahren lebte. Er hatte dunkle Haut und dunkle Haare, aber blaue Augen. Das lesen spanische Wissenschaftler aus dem Erbgut eines Mannes, der vor über 7000 Jahren im Norden der iberischen Halbinsel als Jäger und Sammler lebte, im kantabrischen Gebirge. Dieser Gebirgszug stellt die westliche Verlängerung der Pyrenäen dar und verläuft durch die autonomen Regionen Navarra, Baskenland, Kantabrien, Kastilien-León, Asturien und Galizien.

  • Katalonien und Baskenland

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    Streit um die katalanische Republik

    Wer vor 20 Jahren prophezeit hätte, Katalonien sei noch vor dem Baskenland die erste Region des spanischen Staates, die die Frage der Selbstbestimmung stellen würde, wäre milde belächelt worden. Die Gründe für diese überraschende Entwickung sind interessanterweise mehr in Madrid zu suchen als in Katalonien selbst. Hier war auf institutionellem Weg versucht worden, legitime Rechte und Kompetenzen der Region zu stärken, was in Spanien auf taube Ohren gestoßen ist. Ergebnis: die katalanische Republik.

  • Kultur Glossar

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    Schafhirten, Museen und Höhlenmenschen

    Was ist die Kultur einer Gesellschaft? Sicher mehr als eine Ansammlung von historischen Daten und Ereignissen. In jeder Höhle findet baskische Kultur ihren Ausdruck, in jedem Museum und sei es noch so postmodern. Kultur drückt sich aus in der Sprache, in diesem Fall eine außergewöhnliche. Sie wird deutlich in speziellen Gewohnheiten, Legenden; auch in Sportarten, die anderswo kaum zu finden sind. Transparent wird sie über das Verständnis von Begriffen wie Bertsolaritza, Palanka oder Herri Kirolak.

  • Linke Re-Legalisierung

    relegal1Die Gründung der Gründungs-Partei

    Am Morgen des 7. Februar 2011 fand im Euskalduna-Palast in Bilbao eines der spannendsten politischen Ereignisse seit der Illegalisierung der baskischen Linken im Jahr 2002 statt. Die alten Herri-Batasuna-Aktivisten Rufi Etxeberria und Iñigo Iruin stellten die Statuten einer neuen Partei der nationalistischen Linken vor, mit der ein Jahrzehnt der Illegalisierung und Abwesenheit in Institutionen und Parlamenten überwunden werden sollte, allen Widrigkeiten zum Trotz. Das Projekt schlug hohe Wellen.

  • Lope de Aguirre aus Oñati

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    Der brutale baskische Kolonisator

    Der aus Gipuzkoa stammende Seefahrer und Soldat Lope de Aguirre war ein baskischer Konquistador in Diensten der spanischen Krone, der sich während einer Expedition auf der Suche nach dem legendären Goldland “El Dorado“ gegen die Krone auflehnte und unter seinen Mitverschworenen und Reisegefährten ein Terrorregime errichtete. Aguirre war berüchtigt wegen seiner extremen Grausamkeit, die er gegen die eigenen Leute wie gegen Ureinwohner praktizierte. Werner Herzog drehte einen Film über Aguirres Wirken.

  • Neue baskische Geschichte

    geschichte01Vom Krieg 1936 bis zum Ende von ETA

    „Euskal Herria: Nationaler Befreiungskampf um Sozialismus“ – so der Titel eines Artikels in „Unsere Zeitung“ (1), die in einer Zusammenfassung die neuere baskische Geschichte erklärt. „Euskal Herria (dt. Baskenland) liegt an der Atlantikküste in der Grenzregion zwischen Spanien und Frankreich. In Spanien umfasst es die drei Provinzen der Autonomen Gemeinschaft Baskenland sowie die Provinz Navarra und in Frankreich das nördliche Baskenland im Westen des Départements Pyrénées-Atlantiques“.

  • Pamplona im Jahr 1521

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    Navarras Hauptstadt zur Zeit der Eroberung

    Die Gründung der Stadt Pamplona im Norden der iberischen Halbinsel wird den Römern zugeschrieben, abgeleitet von Pompeyo. Das Gebiet in der südlichen Pyrenäen-Ausläufern wurde schon damals von baskischen Stämmen besiedelt. Sie nannten die Stadt Iruñea, was auf Baskisch schlicht “die Stadt“ bedeutet. Seit dem 9. Jh. war es Hauptstadt des Königreichs Navarra. im Jahr 1521 wurde Navarra definitiv militärisch erobert und verlor seine Eigenstaatlichkeit. Ein Streifzug durch die damalige Stadt und Zeit.

  • Partizan-Reisen 2018

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    Geschichte, Kultur und Gastronomie

    Der alternative Reiseveranstalter Partizan Travel hat seine neuen Reiseangebote für 2018 vorgelegt. Zwar noch nicht komplett vorbereitet, aber doch thematisch festgelegt. Neben den üblichen Reisezielen Nordirland und Irland geht es auch wieder ins Baskenland. Fest steht die Gernika-Reise im April, zum Tag der Bombardierung vor 81 Jahren. Neuheit ist eine Reise nach Pamplona im ehemaligen Königreich Navarra sowie eine weitere Reise durch verschiedene baskische Provinzen mit dem Schwerpunkt Gastronomie.

  • Raul Zelik: Spanien (1)

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    Spanien verstehen – Raul Zelik lesen

    Wer Spanien nicht versteht, versteht das Baskenland nur unzureichend. Um die aktuellen Vorgänge in Katalonien nachzuvollziehen ist ein Blick in die spanische Geschichte und in die politische Mentalität der Machthaber ebenfalls von großem Nutzen. Mit seinem Werk „Spanien, eine politische Geschichte der Gegenwart“ versucht der Schriftsteller und politische Aktivist Raul Zelik, diesen potenziellen Wissensmangel zu beheben und zu zeigen, weshalb der demokratische Übergang nach Franco gescheitert ist.

  • Txiki, Otaegi - 45 Jahre

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    Francos letzte Hinrichtungen 1975

    Die Basken Angel Otaegi und Jon Paredes “Txiki“ wurden zusammen mit drei weiteren politischen Aktivisten am 27. September 1975 – vor genau 45 Jahren, an verschiedenen Orten des Spanischen Staates hingerichtet, nachdem sie mit unterschiedlichen Vorwürfen konfrontiert zum Tode verurteilt wurden. Diese letzten Hinrichtungen der Franco-Diktatur riefen weltweit Empörung und Reaktionen hervor, vom Vatikan bis hin zu westlichen Regierungen. Im Baskenland und Spanien kam es zu Streiks und Protesten.

  • Uralte Tonkrüge in Donostia

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    Archäologische Entdeckung in der Altstadt

    Erdarbeiten in einem altem Gebäude der Altstadt von Donostia (San Sebastian) haben eine interessante Entdeckung ermöglicht. Gefunden wurden dabei fünf riesige Tonkrüge, die aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die Gefäße wurden entdeckt in der Erdschicht eines Hausportals der San Lorenzo Straße. Sie wurden benutzt um Öl zu konservieren. Nach Angaben der Verantwortlichen ist noch nicht ganz klar, ob es sich dabei um Olivenöl oder Walfett handelte. Die Funde wurden in ein archäologisches Lager gebracht.

  • Varianten des Euskara

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    Elf Bände für die Vielfalt

    “Euskaltzaindia” ist die offizielle Akademie der baskischen Sprache Euskara, wörtlich “die Hüterin des Baskischen“. Dieses Baskisch bestand lange Zeit aus provinziellen Dialekten, die eine einheitliche Literatur unmöglich machten. Darauf folgte die Geburtsstunde des Batua, des vereinheitlichten Euskara. Nun geht die Geschichte rückwärts. Ohne das Batua in Frage zu stellen, soll der Wortschatz der alten Dialekte erhalten und dokumentiert bleiben. In 36 Jahren Arbeit hat Euskaltzaindia dies geschafft.

  • Von Navarra nach Auschwitz

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    Die Geschichte von Luzy Martos aus Zirauki

    Luz Higinia Goñi Ayestarán aus Navarra war 35 Jahre alt, als sie von der Gestapo in Paris verhaftet wurde, in der Rue du Nord 22 im 18. Arrondissement, wo sie als Hausmeisterin lebte und arbeitete. Vermutlich fiel sie, wie viele andere auch, einem Spitzel zum Opfer. Die Chronik dieser finsteren Jahre begann allerdings nicht 1941 im besetzten Frankreich, sondern einige Jahre zuvor während des Spanienkriegs von 1936 bis 1939, als sie auf der Seite der Republik gegen den Faschismus kämpfte.

  • Was ist Baskultur.info?

    was ist baskultur01BASKULTUR.INFO

    BASKULTUR.INFO ist ein im Baskenland verfasstes Internet-Portal mit Informationen zu den Themen-Bereichen Geschichte, Kultur, Kunst und ökologisches Reisen im Baskenland. Der Inhalt von BASKULTUR.INFO ist in deutscher Sprache verfasst, die Informationen richten sich insbesondere an ein deutsch-sprachiges Publikum. BASKULTUR.INFO informiert über alle aktuellen und historischen Bereiche des Baskenlandes.

  • Wie eine Befreiung

    ogro1Das Ende von Carrero Blanco

    Keine Aktion in der 60-jährigen Geschichte der baskischen Untergrund-Organisation ETA (Euskadi ta Askatasuna – Baskenland und Freiheit) hat derart tiefe Spuren in der spanischen Geschichte hinterlassen wie das Attentat gegen Francos designierten Nachfolger Carrero Blanco. In einer Epoche, in der sich die franquistische Diktatur angesichts von Volkswiderstand und vielen Streiks in der Krise befand, tötete ETA in einem spektakulären Attentat den Nachfolger. Interview mit der Schriftstellerin Eva Forest.

  • Wunstorf Gernika und zurück

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    Kreuzworträtsel

    Das Worte-Reservoir der Kreuzworträtsel-Macher*innen wird immer umfassender, der Weltatlas wird langsam durchgearbeitet. Aber wie sollen wir armen Konsumenten drauf kommen, was gefragt ist, wenn wir den Heimatort nur damals zum Klassenausflug verlassen haben. Ein Drama! Gesucht wird da zum Beispiel eine spanische Stadt im Baskenland – eigentlich schon ein Widerspruch in sich – die dazu nur vier Buchstaben haben soll. Die Google-Karten durchzuarbeiten kostet derart viel Zeit, dass die Lösung...

  • Yolanda González - Erinnerung

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    Von Faschisten in Madrid ermordet

    Am 1.Februar 2018 waren es genau 38 Jahre, dass die baskische Studentin und linke Aktivistin Yolanda González Martín in Madrid von Ultrarechten entführt und ermordet wurde. Im Stadtteil Bilbao-Deustuibarra, wo sie 1961 geboren wurde, vergeht kein Jahr ohne Gedenkveranstaltung für die junge Trotzkistin, die nur 19 Jahr alt wurde. Verantwortlich war eine faschistische Gruppe. Kleine Plätze tragen seit zwei Jahren nach Beschlüssen der Stadtregierungen offiziell ihren Namen, sowohl in Madrid alsauch in Bilbao.

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