34 items tagged "Ökologie"

  • Rad- und Wanderwege in Araba

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    1.000 Kilometer vernetzte Strecken

    Gasteiz (span: Vitoria) ist nicht nur die Hauptstadt der Autonomen Region Baskenland CAV, 2012 war sie auch Green Capital, die Europäische Umwelthauptstadt. Zudem gilt sie für viele als baskische Hauptstadt der Radwege. Das gilt jedoch nicht nur für die Stadt, die Provinz Araba (Alava) ist gleichermaßen ausgestattet, mit langen Strecken, die dazu einladen, die Landschaft und ihre Ruhe zu genießen, zu Fuß oder per Rad. Wie ein Spinnennetz decken die Routen die ganze Provinz mit grünen Wegen ab.

  • Siemens-Gamesa schließt Werk

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    Wind-Generatoren in Agoitz vor dem Ende

    Ein neue Interpretation von “Verbundenheit“ demonstriert der Energiekonzern Siemens-Gamesa in einem kleinen navarrischen Ort in den Vorpyrenäen: hier bedeutet Verbundenheit Schließung einer Produktions-Niederlassung für Windräder und Entlassung von 239 Angestellten. Ausgerechnet in einer strukturschwachen Gegend, wo jeder Arbeitsplatz doppelt zählt. Als das Werk vor 11 Jahren eröffnet wurde, erhielt der Konzern (damals Gamesa) öffentliche Zuschüsse in Millionenhöhe. Doch das ist Schnee von gestern.

  • Sozialverantwortlicher Tourismus

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    Sozialverantwortlicher Tourismus

    Entgegen der allgemeinen Tendenz, viele Reisende an wenigen Orten zu versammeln, setzt der baskisch-deutsche Kulturverein BASKALE auf ein Konzept, das der Masse tendenziell zu entfliehen sucht – sollte es sich nicht um typisch baskische Ereignisse handeln, bei denen Menschenmengen den kulturellen Hintergrund darstellen. Wie im Konzept über nachhaltigen Tourismus ausgeführt, ist es unser Anliegen, den Besucher/innen einen anderen Blick auf das Baskenland, seine Landschaft und seine Leute zu ermöglichen.

  • Ternua: Ökologische Kleidung

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    In der Tradition der baskischen Walfänger

    Seit ihrer Gründung 1994 steht die baskische Kleider-Marke “Ternua“ für nachhaltige Innovation. Bei der Produktion ihrer technischen Outdoor-Bekleidung wird darauf gesetzt, Kleidung auf andere Art und Weise herzustellen. Indem Materialien, Füllungen und Behandlungen benutzt werden, die Natur und Umwelt nicht über die Maßen strapazieren. Seit vielen Jahren setzt “Ternua“ Produktions-Projekte um, die die Kreislaufwirtschaft in ihrer baskischen Heimat fördern und darüber hinaus zum Umdenken anregen.

  • Tourismus-Alternativen

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    Soziale Verantwortung beim Reisen!

    Je mehr Menschen auf dem Erdball auf Reisen gehen, desto mehr konzentrieren sie sich an wenigen „attraktiven“ Orten: das Phänomen Massentourismus, der zu einer grundlegenden Veränderung der sozialen Verhältnisse der besuchten Orte führt. Im Baskenland ist im Sommer 2017 zum ersten Mal Kritik laut geworden an der von den baskischen Behörden verfolgten hemmungslosen Vermarktungs-Strategie. Das TourCert-Konzept wäre eine Alternative, die helfen könnte, die schlimmsten Auswüchse zu vermeiden.

  • Vía Campesina Weltkongress

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    Internationale Konferenz im Baskenland

    Im Juli 2017 wurde die 7. Internationale Konferenz Vía Campesina durchgeführt. Gastgeber des Kongresses war Europa, vertreten durch die baskische Stadt Derio. Die Konferenz mit 800 Besucher*innen fand in festlichem Ambiente statt und endete mit einer Demonstration in Bilbao. Ziel der Vollversammlung war eine Diagnose der aktuellen Situation der Bewegung und der kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe weltweit. Besonderes Augenmerk waren die Rechte von Frauen und der Zugang der Jugend.

  • Vögel auf Izaro

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    Forschungsprojekt auf baskischer Insel

    Izaro gehört zu den vor der baskischen Küste liegenden unbewohnten Inseln. Wer vom Biosphären-Reservat Urdaibai aufs Meer fährt, trifft genau auf das Eiland, das einst ein Franziskaner-Kloster beherbergte. Das ist lange her. Der Zugang zu diesem unter Naturschutz stehenden Flecken ist verboten. Vögel verschiedenster Art haben sich seither die 675 Meter lange und bis zu 150 Meter breite Insel zu eigen gemacht. Im Sommer 2018 werden die Tiere allerdings Besuch erhalten. Wissenschaftlichen Besuch.

  • Vom Ende des baskischen Wals

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    Opfer von Fangnetzen und Verschmutzung

    Der Atlantische Nordkaper (latein: eubalaena glacialis, span: ballena franca glacial) ist eine bis 18 Meter lange Art der Glattwale, die im Nordatlantik verbreitet ist. Die Spezies ist auch unter dem Namen “baskischer Wal“ bekannt, weil er in früheren Jahrhunderten häufig im Golf von Bizkaia zu finden war. Und weil die baskischen Fischer die ersten waren, die den Fang des Atlantischen Nordkapers industriell betrieben. Neuere Schätzungen besagen, dass der Nordkaper vom Aussterben bedroht ist.

  • Vom Film zum Massentourismus

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    Game-of-Thrones zerstört die Insel

    Es gibt viele Kriterien und Motivationen, Reiseziele auszuwählen: alte Gewohnheiten, neue Träume, Modeziele, ein berühmtes Museum als Anlass … Dazu kam jüngst der Riesenrummel um die Drehorte von Kultserien, die über Fernsehen weltbekannt gemacht wurden. Dass das Baskenland in dieser Spirale eine Rolle übernommen hat, stimmt die einen froh und die andern kritisch. Denn der auf die Propagandashow folgende Massentourismus hat gravierende Folgen. Wie ein geschütztes Biotop zum Tourismus-Renner wird.

  • Vom Tod einer AKW-Gegnerin

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    Auf Harrisburg folgt Navarra

    Vor 41 Jahren, am 3. Juni 1979, wurde die Öko-Aktivistin Gladys del Estal bei einem Anti-Atomkraft-Aktionstag in Navarra von einem Guardia-Civil-Polizisten aus nächster Nähe erschossen. Ein Gericht in Pamplona verhängte gegen den Polizisten eine Haftstrafe von 18 Monaten, die er jedoch nie antrat. Kurze Zeit danach wurde der Täter mit einem Verdienstkreuz ausgezeichnet. Gladys del Estal wurde zu einem Symbol für die Umweltbewegung – ihr Tod zu einem weiteren Beispiel für die Straflosigkeit der Polizei.

  • Waldsterben im Baskenland

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    Kiefern-Pilz breitet sich bedenklich aus

    Die als ganzjährig grün bekannten Berge des Baskenlandes weisen im Sommer 2018 eine weithin sichtbare rötlich-braune Färbung auf. Nicht etwa Wassermangel ist die Ursache. Grund: die aus Kalifornien stammende schnellwachsende Monterey-Kiefer, die in den 40er und 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts großflächig zur Aufforstung eingesetzt wurde ist von einem Pilzbefall betroffen, der in den letzten Monaten spektakuläre Ausmaße angenommen hat. Ein Drittel des gesamten Nadelbaumbestands ist betroffen.

  • Wandern im Baskenland

    camping01Naturerlebnis mit Kultur

    Im Rahmen des Programms Kulturhauptstadt Donostia 2016 organisiert der baskische Camping-Club eine lange Serie von Wanderungen, die im März begannen und bis Oktober alle Sonntage füllen. Für jeden Sonntag ist ein Wanderweg ohne größere Schwierigkeit geplant, für An- und Abreise werden Busse zur Verfügung gestellt. Das Streckenprogramm führt durch das ganze Euskal Herria (Baskenland), also alle baskischen Regionen, vor allem durch Bizkaia, Araba und Gipuzkoa, aber auch durch Navarra und Iparralde.

  • Wandern Trekking Mountainbike

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    Freizeitsport in den navarrischen Vorpyrenäen

    Außer Hochgebirge hat das Baskenland landschaftlich alles zu bieten, sogar wüstenähnliche Gegenden. Aber davon soll an dieser Stelle nicht die Rede sein. Vielmehr von einem ansteigend bergigen Gebiet, das sich für verschiedene Freizeit-Sportarten eignet wie Bike, Wandern, Trekking oder Berglaufen. Das Ganze ist 30 Kilometer von Iruñea (Pamplona) entfernt, mit dem Auto eine starke halbe Stunde. In jener Gegend um Eugi hat eine Initiative alte Jakobswege genutzt, um sportliche Alternativen anzubieten.

  • Wissenschaft und Technik

    mutriku01Das Meer zur Stromerzeugung

    Im Baskenland, wo das erste kommerzielle Wellenkraftwerk betrieben wird, soll verstärkt auf Meeresenergie gesetzt werden. Die Basken hoffen auf einen "Durchbruch" der erneuerbaren Meeresenergie in den kommenden Jahren und verweisen auch auf das erste kommerzielle Wellenkraftwerk, das hier seit knapp drei Jahren Strom erzeugt. Auf dem Kongress "Bilbao Marine Energy Week" sollen vom 20. bis 24. April über die Erfahrungen, die Entwicklung und die Zukunft der Meeresenergie debattiert werden.

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