67 items tagged "Tourismus"

  • Noch so ein Massen-Sommer

    nochso1aTourismus in Europa

    Von Barcelona bis Dubrovnik bedroht das Phänomen des “Übertourismus“ unseren Urlaub. Oder: Wir selbst bedrohen unseren Urlaub. Denn wenn wir Massen-Tourismus (zurecht) als störend empfinden, stehen wir uns selbst im Wege, bedrohen wir uns selbst. Denn wir sind ein Teil des Massen- oder Über-Tourismus. Abgesehen von denen, die wir besuchen und die niemand fragt. Die Debatte über die Fähigkeit einiger Städte, den Anstieg der Besuchszahlen zu bewältigen, hat sich im Zuge der Pandemie verschärft.

  • Partizan Travel 2019

    pat00
    Reiseangebote ins Baskenland

    Das Baskenland ist in den vergangenen 20 Jahren zu einem beliebten Reiseland geworden. Dazu beigetragen haben die vielfältige Berg- und Küstenlandschaft und die Tatsache, dass die bewaffnete Organisation ETA ihren Kampf beendet hat. Ein wenig auch das Guggenheim-Museum. Um dem Massentourismus zu entgehen, setzt Partizan Travel auf kleine Reisegruppen, spezielle Reisethemen, die Vermeidung der Großstädte und den Kontakt zur Bevölkerung. Begleitet werden die Gruppen von Kenner/innen des Landes.

  • Partizan Travel 2026

    partiz26aBaskenland, Irland, Schottland

    Seit Jahren arbeitet der Kulturverein Baskale (Herausgeber der Webseite baskultur.info) mit dem alternativen Reise-Veranstalter Partizan Travel zusammen, um einen angesichts der Klima-Katastrophe mehr denn je notwendigen sozial verträglichen Tourismus zu organisieren und zu praktizieren. Wer sich über die Webseite in Kontakt setzt, bereits einmal an einer Reise teilgenommen hat oder anderweitig Interesse bekundet, erhält einen Rundbrief. Auch baskultur.info soll als Informations-Verteiler nicht fehlen.

  • Reisen ins Baskenland

    partizan01"Rebellisches Baskenland"

    "In den letzten dreissig Jahren kam das Baskenland nur dann in die Schlagzeilen, wenn es einen Anschlag gab. Der bewaffnete Konflikt überdeckte alles. Doch das Baskenland hat auch andere Seiten: Kaum irgendwo in Europa sind soziale Bewegungen, Basisgewerkschaften und linkssozialistische Parteien so stark wie hier". So wirbt die schweizerische Wochenzeitung WOZ für ihre Leserinnen-Reise ins Baskenland. Damit sind sie nicht allein, auch Partizan-Travel begeistert Reisewillige für das Land.

  • Schwarzbuch Guggenheim

    gubl01Fragwürdige Museums-Verwaltung

    Wer sich zu weit aus dem Fenster lehnt, kann leicht das Gleichgewicht verlieren – ausgerechnet zum 25. Geburtstag kommt das Projekt Guggenheim-Bilbao in negative Schlagzeilen. Ein neuer Besuchsrekord zum Jubiläum sollte alles andere in den Schatten stellen. Doch plötzlich erhält der Plan, in einem Naturschutzgebiet eine Zweigstelle einzurichten, gehörigen Gegenwind. Nicht nur von Umweltschützer*innen, sondern aus den eigenen Reihen. Dazu kommen Berichte über unangemessen schlechte Betriebsführung.

  • SOS aus der Altstadt

    sos001Bilbo ertrinkt im Tourismus

    Die Altstadt von Bilbao hat einen kritischen Punkt erreicht, durch den die Lebensqualität ernsthaft in Frage gestellt wird. Im Rahmen des derzeitigen Stadtmodells ist der Stadtteil zu einem kommerziellen und touristischen Zentrum geworden, das die Bedürfnisse der Nachbarinnen und Nachbarn völlig außer Acht lässt und ausschließlich auf die Interessen des privaten Kapitals ausgerichtet wird. Nach der Pandemie-Zwangspause hat erneut ein Massentourismus eingesetzt, der alle Rekorde zu brechen verspricht.

  • Sozialverantwortlich Reisen

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    Sozialverantwortlicher Tourismus

    Entgegen der allgemeinen Tendenz, viele Reisende an wenigen Orten zu versammeln, setzt der baskisch-deutsche Kulturverein BASKALE auf ein Konzept, das der Masse tendenziell zu entfliehen sucht – sollte es sich nicht um typisch baskische Ereignisse handeln, bei denen Menschenmengen den kulturellen Hintergrund darstellen. Wie im Konzept über nachhaltigen Tourismus ausgeführt, ist es unser Anliegen, den Besucher/innen einen anderen Blick auf das Baskenland, seine Landschaft und seine Leute zu ermöglichen.

  • Städte für Touristen

    tw001Profit auf Kosten der Ärmeren

    Seit dem angeblichen Ende der Coronavirus-Pandemie und der relativen Rückkehr zur Normalität sind die Sanktionen wegen illegal an Touristen vermietete Wohnungen um 40% gestiegen. Seit Juli letzten Jahres hat die baskische Regierung 87 Bußgelder verhängt, die sich fast alle auf 10.000 Euro belaufen. In den beiden Jahren vor der Pandemie waren es insgesamt nur 65 Bußgelder. Jede dem Tourismus zugeführte Wohnung verschärft die Mietproblematik und fördert die Gentrifizierung in betroffenen Wohngebieten.

  • Stopp Guggenheim Urdaibai

    gugur1Mafiöse Machbarkeit

    Immer lauter wird die Kritik gegen den Plan eines zweiten Guggenheim-Komplexes in Bizkaia, ausgerechnet im Biosphären-Reservat Urdaibai. Hinter dem Plan steht vor allem die konservativ-neoliberale Regierungs-Partei. Aber: "Die PNV hat erkannt, dass die Pläne selbst von ihren Wählern abgelehnt werden". Die Plattform "Guggenheim Urdaibai Stop" fordert das endgültige Ende des Projekts, weil es "nicht lebensfähig ist", sagt eine Sprecherin. “Wir werden alles tun, um den Plan endgültig zu stoppen".

  • Strandbesetzung Mallorca

    cala11Gegen Massentourismus

    Mallorca: Neben Großdemonstrationen greifen Aktivisten nun auch zu kreativen Aktionen und “besetzen“ ihre Strände. Die Lage in vielen Urlaubs-Gebieten wird für viele Bewohner*innen zunehmend untragbar. Mieten explodieren mit dem Massentourismus. Für ein Zimmer müssen zum Teil 1.000 Euro gezahlt werden, dafür geht fast der gesamte Mindestlohn drauf, der im schlecht bezahlten Gaststätten-Gewerbe oft nur verdienen ist. Dazu kommen Müllberge, Wassermangel, Verkehrschaos und Lärm. Das Limit ist erreicht.

  • Teure Wohnung, niedriger Lohn

    port01Das Armenhaus Portugal

    Portugal: Teuerste Wohnungen der Welt und niedrigste Löhne in Europa – Massive soziale Proteste weiten sich aus. Die Zeit des sozialen Friedens für die sozialistische Regierung ist vorbei. Da außergewöhnliche Situationen auch außergewöhnliche Maßnahmen erfordern, ist Lehrer Luís Sottomaior im Norden des Landes in einen unbefristeten Hungerstreik getreten. Vor der Schule wurde ein Zelt errichtet und in einem Wohnmobil wird der Lehrer nun seinen Protest fortführen. Telepolis-Bericht von Ralf Streck.

  • Tourismus zerstört

    tourzer1Die Eingeweide der Reise-Branche

    Anna Pacheco tauchte ein halbes Jahr lang Undercover in drei Luxushotels in Barcelona ein und gab sich als Angestellte aus, um an Firmen-Veranstaltungen, Weihnachts-Essen und Treffen mit der Geschäftsführung teilzunehmen. Dank der Kontakte, die ihr eine Gewerkschaft in diesem Sektor vermittelte, konnte sie die Klassenbeziehungen und den moralischen Erpressung analysieren, die dort herrschen: Arbeitnehmer werden benutzt, um die Launen der Gäste zu befriedigen und das Tourismus-Geschäft zu steigern.

  • Tourismus-Horror (5)

    tour5x0700aFerienzeit!

    Weltbekannte Filme machen die Drehorte zu Treffpunkten für Massen-Tourismus und damit unbewohnbar. Das reiche Notting Hill in London ist unerträglich geworden. Experten stellen fest, dass es nicht mehr die internationalen Reise- und Tourismus-Messen sind, auf denen solche Orte beworben und verdorben werden. Es reicht ein Eintrag bei einem der berüchtigten Reiseportale wie Trip-Zerreißer oder ein privat gedrehtes Video auf Instagram, um kostenlos Schaden anzurichten. Nicht zu vergessen die Influencer.

  • Tourismus-Nachrichten (1)

    tournach1a00Es lebe die Tourismo-Phobie!

    Der Tourismus im spanischen Staat geht in ein Rekordjahr. Wenn Barcelona, Donostia, Malaga, Palma, Teneriffa, Bilbo, Zaragoza im vergangenen Jahr schon aus den Nähten geplatzt sind, müssen wir für dieses Jahr einen neuen Begriff ausdenken. Tourismus, Massen-Tourismus, Over-Tourismus, Giga-Tourismus – Wahnsinn. Venedig, Kanaren, Mallorca, Bilbo – immer mehr Menschen gehen in halb Europa auf die Barrikaden, um ihren Lebensalltag, ihre Nachtruhe, ihre Nachbarschaft und ihre Wohnungen zu verteidigen.

  • Tourismus-Nachrichten (2)

    tournach2a00Urlaub in Balkonien

    Kritik am Massen-Tourismus breitet sich immer mehr aus. Aufgescheucht durch die unerträglichen Situationen in Venedig oder Santorini und angeregt durch die Protest-Aktionen auf den Balearen oder den Kanarischen Inseln erkennen immer mehr Kollateral-Betroffene Stadt-bewohner*innen in Europa, dass nur Widerstand gegen die ungezügelte Tourismus-Werbung eine Hoffnung auf Besserung zulässt. Die Protestaktionen werden phantasievoller, die bürgerliche Presse fragt unverblümt: Wie konnte es nur dazu kommen!

  • Tourismus-Nachrichten (3)

    tournach3a00Bloss weg hier!

    Weil alle anderen Reiseziele schon derart überlaufen sind, dass sogar hartgesottenen Touristen die Lust vergeht, zieht die Reisebranche die letzten Register und zündet die vorletzten Raketen. Ein Reisebüro in Transsibirien bietet seit Kurzem Tripps in die Hölle unter dem Motto: Schließlich war schon bei Dante, die Hölle das Interessante. Vorerst beschränkt sich das Angebot auf Tagesausflüge bei 45 Grad Hitze. Später sollen auch Wochenangebote hinzukommen, Begegnungen mit Höllenpersonal inklusive.

  • Tourismus-Phobie

    hosteltur1aUrsachen und Auswirkungen

    Hosteltur ist ein Internet-Portal in spanischer Sprache, das alle Aspekte von Tourismus, speziell Hotel-Tourismus beleuchtet und für jede Erscheinung eindrucksvolle Zahlen präsentiert. Obwohl dabei zweifellos die Förderung der Branche im Vordergrund steht, bietet Hosteltur auch Einblicke in kritische Diskussionen um die Auswirkungen des aktuellen weltweiten Massentourismus. Was – so fragt sich Hosteltur – ist Tourismus-Phobie und worauf basiert sie? Es folgen Antworten, die in ihrer Klarheit überraschen.

  • Tourismus-Wohnungen

    portur1Portugal tritt auf die Bremse

    Wie alle Orte mit Massentourismus erlebt auch Portugal, dass die zunehmende Zahl von privaten Tourismus-Wohnungen zu völlig inakzeptablen Zuständen auf dem Wohnungsmarkt führen. Die Regierung zieht deshalb mit einem Gesetz die Notbremse und bremst die Zahl der Tourismus-Wohnungen. Bekanntermaßen führen private Reise-Unterkünfte zu Verteuerung der Mieten und zu Verdrängung von Ärmeren: Gentrifizierung. Die Maßnahme kann verstanden werden als Aufruf an Länder wie Spanien, die das gleiche Problem haben.

  • Tourismus-Wohnungen

    VT111Problem erkannt

    Gebäudebau ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig. Das Recht auf eine würdige Wohnung ist jedoch nicht für alle garantiert, weil die Preise zu hoch sind. Massentourismus und private Vermietung über Airbnb haben die Situation in den großen Städten verschärft. Auch in Bilbao hat die Stadtverwaltung festgestellt, dass Touristen-Wohnungen bereits ein Problem sind. Deshalb werden in diesem Bereich weitere Beschränkungen vorbereitet. Neue Nutzungspläne und Tourismus-Steuer sollen die Situation entschärfen.

  • Tourist, go home

    gohome1Eine internationale Bewegung

    Der Ausdruck "Yankees go home" bringt in verschiedenen Teilen der Welt zum Ausdruck, dass US-amerikanische Institutionen nicht beliebt sind und besser nach Hause gehen. In den letzten Jahren hat sich der Satz "Tourist, go home" verbreitet, vor allem in Orten, die sich zu wichtigen touristischen Attraktionen entwickelt haben und deren Bewohner*innen sich darüber beklagen, dass alles eine Grenze haben muss: auch die Zahl der Reisenden, die die Städte derart vereinnahmen, dass sie unbewohnbar werden.

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