Linker Nationalismus (Abertzalismus) im Baskenland ist kein Widerspruch zu einem starken Internationalismus. Jahrhundertelange Migration und die Solidarität mit unterdrückten Völkern haben zu einer breiten internationalistischen Bewegung geführt, von Venezuela bis Kurdistan, von Palästina bis Kuba.
Am Beispiel Palästina
Seit gut elf Monaten herrscht in Gaza ein Inferno, welches mit dem Wort Krieg zu harmlos beschrieben wird. Hier wird vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein Völkermord verübt, den wir nach 1945 nicht mehr für möglich gehalten haben. Sie alle kennen die grauenerregenden Details, die uns täglich über Radio und Fernsehen geliefert werden, obwohl sie bei Weitem nicht die Realität abbilden, Teile verharmlosen oder verschweigen und nicht einmal das kritische Niveau der israelischen Presse erreichen.
Interview mit Ex-Militär
Kein Geringerer als ein ehemaliger General-Inspekteur der Bundeswehr und vormals Vorsitzender des NATO-Militäraus-Schusses warnt seit einiger Zeit vor den Folgen einer weiteren Eskalation im Ukraine-Krieg. Im ersten Teil des Interviews bezog sich Harald Kujat auf die neuen NATO-Beschlüsse. Im zweiten Teil geht es um die Gefahr eines dritten Weltkriegs, die Verhandlungen in Istanbul 2022, sowie um die Ursachen des Konflikts. Zugleich wagt er einen Ausblick. Mit dem General a. D. sprach Éva Péli.
47 Jahre in US-Haft
Leonard Peltier (* 12. September 1944 in Grand Forks, North Dakota) ist ein indianischer Aktivist des American Indian Movement (AIM) in den Vereinigten Staaten. Er wurde 1977 trotz umstrittener Beweislage zuerst wegen Mord ersten Grades verurteilt. Nachträglich wurde das Urteil zu zweifach lebenslanger Haft wegen Beihilfe zum Mord revidiert. Peltier sitzt seit 47 Jahren in verschiedenen Gefängnissen in den USA ein. Amnesty International USA hat Präsident Biden aufgefordert, Peltier zu begnadigen.
Versuch von Brasilien und Kolumbien
Der brasilianische Regierungschef Lula da Silva und Gustavo Petro aus Kolumbien versuchen Nicolas Maduro eine Brücke zu bauen und schlagen ihm nach den Wahlen Lösungen wie international überwachte Neuwahlen vor. Das lehnen sowohl Regierung wie auch Opposition aus unterschiedlichen Gründen ab. Maduro hat seit fast vier Wochen die offiziellen Wahlakten nicht veröffentlicht. Die vielen gefälschten Wahl-Akten der Opposition, ihren angeblichen Wahlsieg zu belegen, wurden von neutraler Seite entlarvt.
Intelligent geführte Kriege
Künstliche Intelligenz (KI) wird auch beim Militär eingesetzt. Die neuen Technologien werden von Armeen genutzt, um die Aufklärung über das Vorgehen des Gegners zu optimieren. Doch es gibt um die militärische Nutzung auch Kritik an “Killerrobotern“ – schon seit Jahren. Wie könnte Künstliche Intelligenz den Krieg verändern? Wo und warum wird KI beim Militär eingesetzt? Welche Risiken bringen KI-Waffensysteme beim Militär mit sich? Wie können KI und autonome Waffen beim Militär reglementiert werden?
Interview mit Ex-General
Vor den Folgen einer weiteren Eskalation im Ukraine-Krieg warnt der ehemalige Bundeswehr-General-Inspekteur und frühere Vorsitzende des NATO-Militär-ausschusses Harald Kujat seit Längerem. Im ersten Teil des Interviews äußert er sich zur Lage in der Ukraine, ebenso wie zu den neuen NATO-Beschlüssen, den russischen Verhandlungs-Angeboten und der “Friedens-mission“ von Ungarns Premier Viktor Orbán: “Die NATO könnte ähnliche Fehler begehen wie die USA in Vietnam“. Mit dem General a. D. sprach Éva Péli.
Der Treibstoff des Krieges
Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) ist eine der instabilsten und umkämpftesten Regionen des afrikanischen Kontinents. Seit dem Einmarsch der Armeen der Nachbarländer Uganda und Ruanda 1996 und 1998 wird das Land von einem ununterbrochenen Konflikt heimgesucht, welcher in den vergangenen Jahrzehnten das Leben von mehr als 6 Millionen Menschen gefordert hat. Heute kämpfen unzählige Milizen-Verbände und Warlords um die Vormachtstellung und Einflussgebiete in dem zentralafrikanischen Land.
Linke Zweifel
Wahlen in Venezuela: Auch Linke aus Brasilien, Mexiko und Kolumbien fordern Klarheit. Die Kritik am Führungsstil von Nicolás Maduro in Venezuela sind auch bei dessen Verbündeten vor den Wahlen größer geworden. Lula da Silva aus Brasilien, Andrés Manuel López Obrador aus Mexiko oder Gustavo Petro aus Kolumbien fordern nun, die Wahlakten zu veröffentlichen. Das hatte Maduro auch versprochen, geliefert hat er bisher nicht. So lange erklärt sich die rechte, korrupte María Corina Machado zur Wahlsiegerin.