Linker Nationalismus (Abertzalismus) im Baskenland ist kein Widerspruch zu einem starken Internationalismus. Jahrhundertelange Migration und die Solidarität mit unterdrückten Völkern haben zu einer breiten internationalistischen Bewegung geführt, von Venezuela bis Kurdistan, von Palästina bis Kuba.
Tres preguntas
Tres preguntas a la periodista y analista política libanesa Leila Ghanem sobre el asesinato de Hassan Nasrallah. Israel sigue bombardeando el Líbano desde hace meses, mató a miles de personas alrededor de Beirut y intencionadamente a Hassan Nasrallah, secretario general de Hezbollah. ¿Cómo ha reaccionado la población? ¿Hay unidad o división ante los bombardeos de Israel? ¿Cuales pueden ser las posibles consecuencias? Robin Delobel, investigaction / Resumen de Medio Oriente, 3 de octubre de 2024.
Wenn Zahlen Klartext sprechen
In der EU überschlagen sich die Forderungen nach massiven Erhöhungen der Rüstungsausgaben in bislang nicht gekanntem Maß. Die Rede ist von 700 Milliarden Euro, Steuergelder. Mit Ausnahme von BSW und der LINKEN fordern alle im Bundestag vertretenen Parteien, das seinerzeit schon umstrittene Zwei-Prozent-Ziel des Brutto-Inlands-Produktes (BIP) für Militärausgaben werde noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Nach den Februar-Wahlen 2025 bahnt sich eine Koalition der Militarisierungs-Protagonisten an.
Unerträglicher Journalismus
Der taz-Journalist Nicholas Potter weist in einem Beitrag den Völkermord-Vorwurf verschiedener Menschenrechts-Organisationen und der UNO gegen Israel zurück, mit selektiven Zahlen und fragwürdigen Quellen. Der Beitrag steht exemplarisch für die Haltung vieler deutscher Medien, die sich der Verantwortung entziehen, Gewalt zu de-legitimieren. Um die Opfer zu erfassen, wurde für den Gaza-Krieg die Kategorie “Wounded Child, No Surviving Family” (Verwundetes Kind ohne überlebende Familie) geschaffen.
Der Alptraum Groß-Israel
Meir Kahane (Martin David Kahane, 1932 Brooklyn / 1990 Manhattan) war ein orthodoxer Rabbiner, ein israelischer Politiker und Gründer der Jewish Defense League sowie der Kach-Bewegung. Die vertrat eine eigene Richtung des radikalen religiösen Zionismus, als Kahanismus bezeichnet. Erklärte Ziele waren die Beseitigung der liberalen Demokratie in Israel zugunsten einer jüdischen Theokratie, die Vertreibung der Nichtjuden aus Israel und den besetzten Gebieten sowie die Errichtung eines Groß-Israel.
Imperialismus, Militarismus
Die Debatte über Rüstung und Krieg ist definitiv im Baskenland und Spanien angekommen. Die Mahnrufe aus Brüssel waren zuletzt unüberhörbar, auch wenn sich Pedro Sanchez noch ziert: Rüstung nicht auf Kosten des Sozialstaats, verspricht er. Das glaubt er selbst nicht. “Wieder-Bewaffnung“ sei nicht der richtige Ausdruck, da könnte er Recht haben. Die EU fühlt sich im Feldzug mit der SS-Ukraine im Stich gelassen, produziert wird nur noch zu Hause. Die USA haben China im Fadenkreuz, vom Pazifik aus.
Klartext Francesca Albanese
In ihrer Rolle als offizielle Beauftragte der Vereinten Nationen wird die italienische Rechtsanwältin Francesca Albanese vielerorts zum Bericht eingeladen. Was sie in der Bundesrepublik erlebt hat, war für sie eine neue Erfahrung: Raumverbote, Polizeipräsenz bei der Veranstaltung, Verhaftungsdrohung, sollte sie Klartext reden über die Völkermord-Realität in Palästina. Meinungsfreiheit in Deutschland ist zur Makulatur geworden. Nicht einmal Gewerkschaften protestieren dagegen. Gleichschaltung.
Das Töten von Ikonen
Der Mord an Mohammed Mansour und seiner Frau in Süd Gaza (Khan Younis) und von Hossam Shabat in Nord-Gaza (Beit Lahia) setzt das bekannte Vorgehen der israelischen Armee gegen Medienleute fort. Insbesondere in Gaza, zu einem gewissen Grad auch im West-Jordanland und selbst im Libanon. In anderthalb Jahren wurden laut International Committee to Protect Journalists (CPJ) 170 Journalist*innen durch israelische Militärs getötet, viele gezielt. Andere Quellen gehen von weit mehr als 200 Getöteten aus.
Freiheit nach 50 Jahren
Nach der Strafumwandlung in Hausarrest durch einen Gnadenerlass des scheidenden US-Präsidenten Joe Biden im Januar 2025 wurde der seit 49 Jahren unschuldig inhaftierte Indigena-Führer Leonard Peltier aus dem Gefängnis in Florida entlassen und kehrte in seine alte Heimat Turtel Mountain Reservation im Bundesstaat Nord-Dakota zurück. Nicht nur Leonard und seine Familie und Freunde, auch seine Unterstützerinnen weltweit können aufatmen. Peltier ist längst zum Symbol des indianischen Kampfes geworden.