83 items tagged "Sport"

  • Kicksport 2020-2021

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    Fußball trotz und mit Covid

    Die iberische Fußball-Saison 2020-2021 mit umfangreicher baskischer Beteiligung wird als die Saison der Coronavirus-Pandemie in die Geschichte eingehen, in der es (bei einer minimalen Ausnahme) auf den Tribünen keine Zuschauer*innen gab. Bei der Mehrheit der erstklassigen Teams waren die Blicke stärker nach unten (Abstieg) als nach oben gerichtet, Unbeständigkeit war die allgemeine Regel. Am Ende gab es dennoch zwei baskische Cup-Sieger. Bilbao blieb wegen Covid die Europa-Meisterschaft erspart.

  • Kicksport 2021-2022

    2022kick01Die Post-Covid-Saison

    Die Covid-Pandemie war noch längst nicht vorbei, doch auf dem Rasen und im Stadion wurde “Normalität“ demonstriert. Wiederholte Covid-Fälle wurden zu unangenehmen, aber alltäglichen Ausfällen für die entsprechenden Teams. Real Sociedad San Sebastian wurde bei Frauen wie bei Männern zum erfolgreichsten Club, mit zwei Teilnahmen an der Champions- und der Europa-League als Lohn. Daneben sind Athletic Bilbao, Deportivo Alavés, SD Eibar und CD Osasuna jeweils doppelt in den Ligen eins und zwei vertreten.

  • Kicksport 2022-2023

    kick23aIm Schatten der Tour

    Die Fußball-Saison 2022-2023 war zweifellos eine besondere und wird in die Geschichte der Kickerei eingehen, zum Guten wie zum Schlechten. Eine Saison-brechende Weltmeisterschaft wird vorläufig einmalig bleiben, falls nicht die Saudis Milliarden auf den Tisch legen. Den baskischen Fußball hat es wenig berührt. Was mehr denn je deutlich wurde in diesem Fußballjahr ist, dass in diesem Weltsport nicht nur die oft beschworenen “elf Freunde“ eine Rolle spielen, sondern auch die Aufsteller, die Trainer.

  • Kicksport 2023/2024

    kick2324aDer Trainer ist der Star

    Üblicherweise wird die Geschichte des Fußballs über Team-Erfolge erzählt. Von Stars, die für diese Erfolge verantwortlich sind. Oder von zahlungskräftigen Sponsoren und Präsidenten, die sich Weltauswahlen zusammenkaufen, um Siege zu feiern. Trainer sind dabei ein notwendiges Übel, austauschbare Mosaiksteine, im besten Fall geben sie unanständige Interviews und liefern Schlagzeilen. Die Saison 2023-2024 hat diese Randfiguren des Fußballs ins Rampenlicht gezerrt. Mit Basken an vorderster Stelle.

  • Kicksport 2024 / 2025

    kick25aAlles beim Alten

    Langsam wird es zur Gewohnheit, dass im baskischen Kicksport nicht die Teams, sondern die Trainer die Stars sind. Mithalten können da nur noch die Tore-Verhinderer, auch Torhüter genannt. Angesichts der politischen Verbrechen, die die Welt in diesen Zeiten kennzeichnen, sind es nur Fußball-Wahn und die hartnäckige Gewohnheit der jährlichen Berichterstattung, die zum Schreiben nötigen. Reine Routine also die Statistik, wer da wo auf die Grashalme spuckt. Ein Meister, ein Aufsteiger und business as usual.

  • Kicksport 2025/26

    k2526aSchamanen und Grünhexer

    Abgesehen vom Pokalsieg der Männer aus Donostia war die Fußball-Saison 2025-2026 unspektakulär bis enttäuschend. Keine Auf- und Abstiege, bei den baskischen Clubs die üblichen Trainer-Entlassungen. Diese Monotonie kontrastierte erneut mit dem fortgesetzten Protagonismus baskischer Übungsleiter außerhalb des Baskenlandes. Mit etwas Glück hätten drei euskaldune Coaches die drei Europa-Pokale gewinnen können, nur knapp kam es nicht zu dieser Sensation. Dennoch waren die Erfolge der Trainer beachtlich.

  • Kicksport Anno 2018

    k18 01
    Das Jahr der Niederlagen

    Egal in welcher Ecke des Baskenlandes sie leben und für welches Team sie fiebern, in einem können sich die baskischen Fußballfans einig sein: es war ein Jahr des Leidens. Kaum eine Erwartung wurde erfüllt, am Ende waren alle froh wenigstens nicht abgestiegen zu sein. Vor allem die internationalen Erwartungen wurden bitter enttäuscht. Einzige Ausnahme vor diesem dunklen Horizont sind die baskischen Trainer, die beachtliche Erfolge erreicht haben. Nicht einmal die Weltmeisterschaft bietet Trost.

  • Kicksport im Baskenland

    atletic03xFußball und andere Nebensachen

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden sich die baskischen Fußball-Fans aus der abgelaufenen Saison. Genau genommen steht noch eine Entscheidung aus. Zwar ist ein baskisches Team aus der 1.Liga abgestiegen, dennoch bleibt es bei drei Clubs im Oberhaus. Bilbao hat die Champions-League erreicht, San Sebastian die Europa-League, Osasuna ist abgestiegen, hat aber in der besten Liga der Welt überraschend Ersatz gefunden. Ein Rückblick auf Ereignisse, die nicht nur sportlichen Charakter haben.

  • Kurzmeldungen Baskenland (2)

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    Nicht zu fassen: die Bask*innen!

    Großereignisse laufen – egal woher sie kommen – mittlerweile über den internationalen Nachrichtenmarkt. Die kleinen Nachrichten hingegen fallen unter den Tisch. Doch oft sind gerade sie es, die einen bezeichnenden Blick werfen auf die Gesellschaft, aus der sie kommen. KURZMELDUNGEN ist der Ort dieser unterbliebenen Nachrichten aus dem Baskenland, Euskal Herria. Skurril, unglaublich, empörend, repressiv, tränen-rührend und fast immer politisch. Meist Ausdruck einer fragwürdigen Normalität.

  • Mundial 2026 en México

    cmm26a1Negocio y gentrificación

    El Mundial de Fútbol de 2026 se disputará por primera vez entre tres países: Canadá, EEUU y México. Como cualquier otro evento de talla mundial, un acontecimiento de este tipo conlleva inversiones desmesuradas, gentrificación y la marginalización de barrios para construir hoteles y estadios. Cuanto más pobres son los países afectados, más graves son las consecuencias. En México, el Mundial supone un profundo cambio en la gestión del agua, y una economía de gentrificación en la Ciudad de México.

  • Nachwuchs-Erfolge von Athletic

    athletic01
    Bilbao auch 2016 in der Europa-League

    In sechs der vergangenen sieben Jahren spielte der baskische Fußballclub Athletic Bilbao in Europa, 2012 wurde das Finale der Europa-League erreicht, 2015 durften die Basken in der Champions-League spielen. So viel Erfolg überrascht angesichts der Tatsache, dass bei Athletic ausschließlich Basken spielen, das heißt, nur solche Kicker (und Kickerinnen), die aus dem 3-Mio-Volk stammen, aus den sieben Provinzen nördlich und südlich der Grenze oder die bei Athletic das Fußball spielen gelernt haben.

  • Pelota in den USA

    miami1“Furcht vor dem Schuß“

    Pelota ist eine Art von “National-Sport“ im Baskenland, über die Herkunft gibt es unterschiedliche Theorien. Zur bekanntesten Pelota-Variante wurde Jai Alai (Cesta Punta), das als schnellstes Ballspiel der Welt gilt. Vor 55 Jahren entdeckte der “Spiegel“ das Thema und verbreitete seine ureigene Sicht des Sports, verbunden mit Kolonialismus-Legenden, mit einem Schuss Mackertum und dem aus heutiger Sicht etwas ungewohnten Schreibstil der 1960er Jahre. Journalistisch gesehen eine Sport-Antiquität.

  • Pelota Jai Alai

    jaialai1Das fröhliche Spiel

    Mit alten Traditionen zu brechen, ist nicht einfach. Das gilt auch für den Sport, insbesondere, wenn es sich um eine legendäre Version wie das Jai-Alai-Spiel handelt, auf Spanisch: Cesta Punta, eine der urbaskischen Sportarten, die in Europa wenig bekannt ist. Gespielt wird Jai Alai mit gekrümmten Schlägern, die aus Schilf produziert werden. Von Hand – und genau das ist zum Problem geworden. Es fehlen die Korbflechter, die solche Cesta-Schläger herstellen können. Nun droht der Kunststoff-Ersatz.

  • Pelota Mano

    pelota hf01Die baskischste aller Sportarten

    Auch wenn es im folgenden Text um Sport zu gehen scheint, so ist doch auch von baskischer Lebenskultur und von baskischer Tradition die Rede. Weltweit ist Pelota überall dort zu finden, wohin es baskische Migrantinnen getrieben hat auf der Suche nach einem besseren Leben: USA, Mexiko, Philippinen. Abgesehen von einer Frauen-Episode in den USA ist Pelota ein Männersport geblieben. Das Fernsehen verlieh dem Pelota Mano eine Popularität, die es sogar mit Fußball aufnehmen kann. Ein Erlebnisbericht.

  • Pokalsieger Athletic

    copa24a40 Jahre Wartezeit

    Vierzig Jahre und sechs Finalspiele danach hat der Fußball-Club Athletic Bilbao am 6. April 2024 wieder seinen Lieblingstitel gewonnen. Die Rot-Weißen hatten die Trophäe seit ihrem Sieg gegen Barcelona im Jahr 1984 nicht mehr nach Hause geholt, die katalanischen “Blaugrana“ haben sich in der Zwischenzeit den Ehrentitel des Pokalrekords erworben. Die Löwen aus der San-Mames-Kathedrale von Bilbo schlugen 1985 Maradona, mussten sich dann aber Hugo Sánchez, Leo Messi und Real Sociedad geschlagen geben.

  • Radrundfahrt zurück in Bilbo

    vuelta01
    Brot und Spiele statt Reißnägel in den Reifen

    Die Spanienrundfahrt fährt endlich wieder durchs Baskenland - dem eigenen Ursprungsort, den sie lange wegen befürchteter Anschläge gemieden hatte. Das ist mal echte Begeisterung. Als die Vuelta á España nach Bilbao kam, waren im Ziel nicht nur die Teambusse umlagert. Eine Menschenmenge drängte auch ins Hauptquartier der Rundfahrt. Die Fans wollten alles aus der Nähe sehen. Neben den Fahrern durften sich für einige Momente auch die Organisatoren und Journalisten als angehimmelte Halbgötter fühlen.

  • Reflexiones post-mundial


    El último obituario para Messi

    El mayor espectáculo futbolístico del planeta ha llegado a su fin. Unos celebran sus triunfos, otros se lamen las heridas; unos despiden a sus entrenadores, otros les erigen monumentos. Los futbolistas aumentan su valor de mercado e Infantino, de la federación organizadora, se revuelca en el dinero como el Tío Gilito. El presidente fascista se anota su éxito de relaciones públicas, que eclipsa los asesinatos de su ICE, y se prepara para la última guerra de su mandato: los Juegos Olímpicos de Los Ángeles.

  • Rote Karte für den Fußball

    wmkol00Die Anti-WM-Kolumne

    Machismus, Gewalt auf den Rängen, Heulerei auf dem Spielfeld, Millionen Dollars hinter den Kulissen, Gentrifizierung, Milliarden-Profite – eigentlich bereits ausreichend Gründe, die beliebteste Sportart der Welt zu hassen. Dazu kommen Trump, hyper-nationalistische Arroganz, Sexismus, Rassismus, ICE und Kriegstreiberei auf dem Planeten. Und ein Weltverband, der den Massenmördern eine Plattform liefert und großzügig Friedenspreise verteilt. Viele Gründe zum Boykott, vor dem die Mehrheit zurückschreckt.

  • Saisonende 2016/17

    athleti01
    Mehr Licht als Schatten im grünen Bereich

    Baskischer Fußball bleibt wie Achterbahn, auf und ab und manchmal sind sogar die Niederlagen ein Grund zur Freude. Im großen Fußballgeschäft zählen nur noch Euromillionen, Petrodollars und Steuerparadiese auf den Jungferninseln. Nicht in Euskal Herria, da ist die Welt noch halbwegs in Ordnung, selbst wenn Abstieg auch hier kein Fremdwort ist. Es wird etwas solider gearbeitet, weniger auf Pump gelebt, das Publikum ist dankbar für jedes kleine Erfolgserlebnis – alles im Rahmen der Möglichkeiten.

  • Sepp Maier bei Athletic

    seppmaier01
    One Man – One Club

    Der Fußball-Club Athletic Bilbao hat nicht nur eine eigene Philosophie was die Verpflichtung von Spielerinnen und Spielern anbelangt, denn in Bilbao spielen nur Eigengewächse oder solche, die in Bilbo das Kicken gelernt haben. Athletic setzt auch außerhalb des Stadions Maßstäbe. Zum einen mit dem Film-Festival Thinking Football. Gleichzeitig hat man sich eine Ehrung ausgedacht, die Kickern zuteil wird, die in einem einzigen Verein gespielt haben: One-Club-Man. Das passt zur Nachwuchs-Philosophie.

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