75 items tagged "Fußball"

  • Kicksport 2021-2022

    2022kick01Die Post-Covid-Saison

    Die Covid-Pandemie war noch längst nicht vorbei, doch auf dem Rasen und im Stadion wurde “Normalität“ demonstriert. Wiederholte Covid-Fälle wurden zu unangenehmen, aber alltäglichen Ausfällen für die entsprechenden Teams. Real Sociedad San Sebastian wurde bei Frauen wie bei Männern zum erfolgreichsten Club, mit zwei Teilnahmen an der Champions- und der Europa-League als Lohn. Daneben sind Athletic Bilbao, Deportivo Alavés, SD Eibar und CD Osasuna jeweils doppelt in den Ligen eins und zwei vertreten.

  • Kicksport 2022-2023

    kick23aIm Schatten der Tour

    Die Fußball-Saison 2022-2023 war zweifellos eine besondere und wird in die Geschichte der Kickerei eingehen, zum Guten wie zum Schlechten. Eine Saison-brechende Weltmeisterschaft wird vorläufig einmalig bleiben, falls nicht die Saudis Milliarden auf den Tisch legen. Den baskischen Fußball hat es wenig berührt. Was mehr denn je deutlich wurde in diesem Fußballjahr ist, dass in diesem Weltsport nicht nur die oft beschworenen “elf Freunde“ eine Rolle spielen, sondern auch die Aufsteller, die Trainer.

  • Kicksport 2023/2024

    kick2324aDer Trainer ist der Star

    Üblicherweise wird die Geschichte des Fußballs über Team-Erfolge erzählt. Von Stars, die für diese Erfolge verantwortlich sind. Oder von zahlungskräftigen Sponsoren und Präsidenten, die sich Weltauswahlen zusammenkaufen, um Siege zu feiern. Trainer sind dabei ein notwendiges Übel, austauschbare Mosaiksteine, im besten Fall geben sie unanständige Interviews und liefern Schlagzeilen. Die Saison 2023-2024 hat diese Randfiguren des Fußballs ins Rampenlicht gezerrt. Mit Basken an vorderster Stelle.

  • Kicksport 2024 / 2025

    kick25aAlles beim Alten

    Langsam wird es zur Gewohnheit, dass im baskischen Kicksport nicht die Teams, sondern die Trainer die Stars sind. Mithalten können da nur noch die Tore-Verhinderer, auch Torhüter genannt. Angesichts der politischen Verbrechen, die die Welt in diesen Zeiten kennzeichnen, sind es nur Fußball-Wahn und die hartnäckige Gewohnheit der jährlichen Berichterstattung, die zum Schreiben nötigen. Reine Routine also die Statistik, wer da wo auf die Grashalme spuckt. Ein Meister, ein Aufsteiger und business as usual.

  • Kicksport 2025/26

    k2526aSchamanen und Grünhexer

    Abgesehen vom Pokalsieg der Männer aus Donostia war die Fußball-Saison 2025-2026 unspektakulär bis enttäuschend. Keine Auf- und Abstiege, bei den baskischen Clubs die üblichen Trainer-Entlassungen. Diese Monotonie kontrastierte erneut mit dem fortgesetzten Protagonismus baskischer Übungsleiter außerhalb des Baskenlandes. Mit etwas Glück hätten drei euskaldune Coaches die drei Europa-Pokale gewinnen können, nur knapp kam es nicht zu dieser Sensation. Dennoch waren die Erfolge der Trainer beachtlich.

  • Kicksport Anno 2018

    k18 01
    Das Jahr der Niederlagen

    Egal in welcher Ecke des Baskenlandes sie leben und für welches Team sie fiebern, in einem können sich die baskischen Fußballfans einig sein: es war ein Jahr des Leidens. Kaum eine Erwartung wurde erfüllt, am Ende waren alle froh wenigstens nicht abgestiegen zu sein. Vor allem die internationalen Erwartungen wurden bitter enttäuscht. Einzige Ausnahme vor diesem dunklen Horizont sind die baskischen Trainer, die beachtliche Erfolge erreicht haben. Nicht einmal die Weltmeisterschaft bietet Trost.

  • Kicksport im Baskenland

    atletic03xFußball und andere Nebensachen

    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden sich die baskischen Fußball-Fans aus der abgelaufenen Saison. Genau genommen steht noch eine Entscheidung aus. Zwar ist ein baskisches Team aus der 1.Liga abgestiegen, dennoch bleibt es bei drei Clubs im Oberhaus. Bilbao hat die Champions-League erreicht, San Sebastian die Europa-League, Osasuna ist abgestiegen, hat aber in der besten Liga der Welt überraschend Ersatz gefunden. Ein Rückblick auf Ereignisse, die nicht nur sportlichen Charakter haben.

  • Mundial 2026 en México

    cmm26a1Negocio y gentrificación

    El Mundial de Fútbol de 2026 se disputará por primera vez entre tres países: Canadá, EEUU y México. Como cualquier otro evento de talla mundial, un acontecimiento de este tipo conlleva inversiones desmesuradas, gentrificación y la marginalización de barrios para construir hoteles y estadios. Cuanto más pobres son los países afectados, más graves son las consecuencias. En México, el Mundial supone un profundo cambio en la gestión del agua, y una economía de gentrificación en la Ciudad de México.

  • Nachwuchs-Erfolge von Athletic

    athletic01
    Bilbao auch 2016 in der Europa-League

    In sechs der vergangenen sieben Jahren spielte der baskische Fußballclub Athletic Bilbao in Europa, 2012 wurde das Finale der Europa-League erreicht, 2015 durften die Basken in der Champions-League spielen. So viel Erfolg überrascht angesichts der Tatsache, dass bei Athletic ausschließlich Basken spielen, das heißt, nur solche Kicker (und Kickerinnen), die aus dem 3-Mio-Volk stammen, aus den sieben Provinzen nördlich und südlich der Grenze oder die bei Athletic das Fußball spielen gelernt haben.

  • Opium fürs Volk

    wm2018
    Für Unabhängigkeit – und für Spanien spielen

    Bekannte Fußballer wie Carles Puyol, Xabi Hernandez, Xabi Alonso – allesamt Weltmeister – haben nie einen Hehl daraus gemacht, dass sie es vorziehen würden, für eine eigene katalanische oder baskische Auswahl zu spielen, wenn es denn möglich wäre. Und warum ist es das nicht? Weil in jenen Weltverbänden des Sports, in denen Spanien vertreten ist, jene Spanier ein Veto einlegen gegen die Mitgliedschaft baskischer oder katalanischer Verbände. Deshalb kann Euskal Herria (Baskenland) beim Tauziehen Weltmeister werden, weil es im internationalen Tauzieh-Verband keine Spanier gibt.

  • Pokal – baskisches Monopol

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    Copa, die wichtigste baskische Trophäe (1902-2021)

    Baskische Fußballerinnen und Fußballer haben in der spanischen Liga-Geschichte eine wichtige Rolle gespielt. Bei den Meisterschaften, vor allem aber im Pokal. Der wurde während der Diktatur “Copa del Generalisimo“ (Führer-Pokal) genannt, die Teams mussten mit Faschistengruß auf den Rasen laufen. Erfolgreich waren Athletic, Real Sociedad San Sebastian, Real Unión, Racing de Irun, Arenas, Bizcaya und Club Ciclista San Sebastián, die gewinnen konnten. Osasuna und Alavés kamen ebenfalls in Endspiele.

  • Pokalsieger Athletic

    copa24a40 Jahre Wartezeit

    Vierzig Jahre und sechs Finalspiele danach hat der Fußball-Club Athletic Bilbao am 6. April 2024 wieder seinen Lieblingstitel gewonnen. Die Rot-Weißen hatten die Trophäe seit ihrem Sieg gegen Barcelona im Jahr 1984 nicht mehr nach Hause geholt, die katalanischen “Blaugrana“ haben sich in der Zwischenzeit den Ehrentitel des Pokalrekords erworben. Die Löwen aus der San-Mames-Kathedrale von Bilbo schlugen 1985 Maradona, mussten sich dann aber Hugo Sánchez, Leo Messi und Real Sociedad geschlagen geben.

  • Reflexiones post-mundial


    El último obituario para Messi

    El mayor espectáculo futbolístico del planeta ha llegado a su fin. Unos celebran sus triunfos, otros se lamen las heridas; unos despiden a sus entrenadores, otros les erigen monumentos. Los futbolistas aumentan su valor de mercado e Infantino, de la federación organizadora, se revuelca en el dinero como el Tío Gilito. El presidente fascista se anota su éxito de relaciones públicas, que eclipsa los asesinatos de su ICE, y se prepara para la última guerra de su mandato: los Juegos Olímpicos de Los Ángeles.

  • Rote Karte für den Fußball

    wmkol00Die Anti-WM-Kolumne

    Machismus, Gewalt auf den Rängen, Heulerei auf dem Spielfeld, Millionen Dollars hinter den Kulissen, Gentrifizierung, Milliarden-Profite – eigentlich bereits ausreichend Gründe, die beliebteste Sportart der Welt zu hassen. Dazu kommen Trump, hyper-nationalistische Arroganz, Sexismus, Rassismus, ICE und Kriegstreiberei auf dem Planeten. Und ein Weltverband, der den Massenmördern eine Plattform liefert und großzügig Friedenspreise verteilt. Viele Gründe zum Boykott, vor dem die Mehrheit zurückschreckt.

  • Saisonende 2016/17

    athleti01
    Mehr Licht als Schatten im grünen Bereich

    Baskischer Fußball bleibt wie Achterbahn, auf und ab und manchmal sind sogar die Niederlagen ein Grund zur Freude. Im großen Fußballgeschäft zählen nur noch Euromillionen, Petrodollars und Steuerparadiese auf den Jungferninseln. Nicht in Euskal Herria, da ist die Welt noch halbwegs in Ordnung, selbst wenn Abstieg auch hier kein Fremdwort ist. Es wird etwas solider gearbeitet, weniger auf Pump gelebt, das Publikum ist dankbar für jedes kleine Erfolgserlebnis – alles im Rahmen der Möglichkeiten.

  • Sepp Maier bei Athletic

    seppmaier01
    One Man – One Club

    Der Fußball-Club Athletic Bilbao hat nicht nur eine eigene Philosophie was die Verpflichtung von Spielerinnen und Spielern anbelangt, denn in Bilbao spielen nur Eigengewächse oder solche, die in Bilbo das Kicken gelernt haben. Athletic setzt auch außerhalb des Stadions Maßstäbe. Zum einen mit dem Film-Festival Thinking Football. Gleichzeitig hat man sich eine Ehrung ausgedacht, die Kickern zuteil wird, die in einem einzigen Verein gespielt haben: One-Club-Man. Das passt zur Nachwuchs-Philosophie.

  • Sexismus im Fussball

    sexisms1Rote Karte für Machismus

    Ainhoa Azurmendi (Hernani, 1978) ist Dozentin an der Fakultät für Psychologie der Baskischen Universität UPV und war Beraterin für die Ausarbeitung eines Protokolls zur Prävention und Bekämpfung von sexistischer Gewalt im Sport, das 2019 fertiggestellt wurde. Durch den Skandal nach dem Gewinn der Frauen-Weltmeisterschaft im Fußball wurde dieses Protokoll aktueller denn je. Der spanische Fußball-Verband und eine ganze Reihe von Verbands-Verantwortlichen zeigten sich von ihrer schlechtesten Seite.

  • Sport im Baskenland

    messi zarra03Messi und Zarra

    Messi kennen sicher mehr Menschen weltweit als Angela Merkel, dank Fernsehen und Popularität des Fußballs. Aber wer oder was ist Zarra? Dass der Fußballer Lionel Messi Geschichte schreibt und Rekorde am laufenden Band aufstellt, daran hat sich das Publikum gewöhnt. Dagegen ist es nicht ganz so einfach nachvollziehbar, wessen Rekorde gebrochen wurden. Wenn sie zum Beispiel mehr als 60 Jahre Bestand hatten. Wie der von Zarra, dem Offensivspieler Telmo Zarraonandia Montoya, von Atletic Bilbao.

  • Tarjeta roja para el fútbol

    wmcol00La columna contra el Mundial

    Machismo, violencia en las gradas, lloriqueos en el campo, millones de dólares entre bastidores, gentrificación, beneficios multimillonarios… En realidad, ya son razones suficientes para odiar el deporte más popular del mundo. A esto se suman Trump, la supremacía, el sexismo, el racismo, el ICE y el belicismo en el planeta. Y una federación mundial que ofrece una plataforma a los genocidas y reparte generosamente premios de la paz. Muchas razones para el boicot, del que la mayoría se echa atrás.

  • Thinking Football 2017

    think17 01
    Fußball zum Nachdenken

    Das „Thinking Football Film Festival” ist ein Kino-Festival, das Fußball und Film verbindet, organisiert von der Stiftung Athletic Bilbao (Fundación Athletic Club) und dem Sozialwerk einer Sparkasse. Bei den bisherigen Festivals wurden zwischen 12 und 20 Filme gezeigt, die rund um den Fußball gesellschaftliche und menschliche Geschichten erzählen. Mit dem Festival wollen die Organisatoren einen Beitrag leisten zum Verständnis des weltweiten Phänomens Fußball und seiner aktuellen Entwicklungen.

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