157 items tagged "Franquismus"

  • Kurzmeldungen Baskenland (1)

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    Euskal Herria, Land der tausend Widersprüche

    Kein Tag vergeht im Baskenland ohne – aus der Ferne gesehen – schwer nachvollziehbare Ereignisse, die den demokratischen Charakter der politischen Ereignisse und seiner Protagonisten in Frage stellen. Folter durch Polizeikräfte, politische Justiz, Gruppen-Vergewaltigungen, neofaschistische Umtriebe, Leugnung des Franquismus sind keine Ausnahme-Nachrichten, sondern Ausdruck einer fragwürdigen Normalität. Nur selten wandern diese Meldungen über die spanischen und baskischen Grenzen hinaus.

  • La estrategia fallida del PNV

    pnvcia1Gernika después del bombardeo

    Tras la derrota en la Guerra Española, el PNV se puso del lado de los Aliados en la lucha contra el fascismo. Sus espías ayudaron a los americanos a controlar los arsenales nazis de Gernika: la actividad armamentística hizo de la comarca “el complejo industrial-militar más importante de la Península Ibérica”. Una investigación saca a la luz la red de agentes secretos vascos que los antecesores de la CIA pagaron para vigilar las estratégicas fábricas y armas de la villa, como Esperanza y Cía.

  • Legion Condor, Hauptquartier

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    Die Nazi-Luftwaffe in Vitoria-Gasteiz

    Gleich zwei Mal ist die historische Ausstellung über die „Geschichte der Legion Condor und die Zerstörung von Gernika“ im April 2017 in der baskischen Hauptstadt Gasteiz (Vitoria) zu sehen. Zum einen in der Altstadt, in der Gaststätte des alternativen Radios Hala Bedi in der Calle Cuchilleria; zum anderen in einem städtischen Bürgerzentrum im neu gebauten Stadtteil Salburua. Dieses Barrio hat eine besondere Geschichte. Hier hatte die Luftwaffen-Truppe der Nazis ihr baskisches Hauptquartier.

  • Lucio Urtubia (Autobiografie)

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    “Bankraub ist eine ehrenvolle Sache“

    Im Sommer 2020 starb der baskische Anarchist, Bankräuber und Maurer Lucio Urtubia. In einem abenteuerlichen Leben, von Franquismus, Repression, Flucht und Exil geprägt, blieb Lucio Urtubia immer widerständig und entwickelte mit anderen zusammen großartige Ideen. Wie zum Beispiel den größten Scheckbetrug in der Bankengeschichte. Die Autobiographie von Lucio Urtubia trägt den Titel “Baustelle Revolution. Erinnerungen eines Anarchisten“, sie erschien 2010 im Verlag Assoziation A (256 Seiten, 19,80€).

  • Lurdes Iriondo

    lurdes1Liedermacherin (1937-2005)

    Lurdes Iriondo Mujika (27. März 1937 / 27. Dezember 2005) war eine Liedermacherin und Schriftstellerin aus der baskischen Provinz Gipuzkoa. Zwischen 1965 und 1978, zum Ende der Franco-Diktatur, wurde sie zu einer Referenz-Figur der baskischen Musik. Trotz Schikanen durch das Regime war sie an mehreren Projekten beteiligt. Im Jahr 2025, zwanzig Jahre nach ihrem Tod, wurde ihr in Anerkennung ihres Beitrags zur baskischen Musik und Kinderliteratur die Goldmedaille der Provinzregierung Gipuzkoa verliehen.

  • Maquis - Guerrilla (1)

    maquis1
    Antifranquistischer Kampf nach dem Krieg

    Bekannt ist, dass rechte Generäle am 18. Juli 1936 im spanischen Staat einen Militärputsch anzettelten, der in einen dreijährigen Krieg mündete. Bekannt ist auch, dass die Nazis mit ihrer Legion Condor in diesem Konflikt eine entscheidende Rolle spielten. Weit weniger bekannt ist, dass der Krieg in Spanien mit dem Sieg der Faschisten und Franco nicht zu Ende war, sondern dass es einen Guerrilla-Kampf gab, der das diktatorische Regime noch mehr als zwei Jahrzehnte lang beschäftigte: der Maquis.

  • Maquis – Guerrilla (2)

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    Erfolg und Niedergang der Guerrilla

    Maquis waren republikanische Milizionäre, die nach dem Spanienkrieg (von 1936 bis 1939) den bewaffneten Kampf gegen den Franquismus in Bergen und Städten weiterführten. In Frankreich reihten sich viele in die Resistance ein, andere gingen im spanischen Norden direkt zum antifranquistischen Widerstand über. 1944 und 1948 wurden zu Meilensteinen jener Bewegung, positiv wie negativ. Zweiter Teil der Maquis-Serie bei Baskultur.info: Stadtguerrilla – größter Erfolg des Maquis – Verrat und Niedergang des Maquis.

  • Maquis aus Frankreich (3)

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    “Operation Spanische Wiedereroberung“

    Der Spanienkrieg von 1936 - 1939 und der Zweite Weltkrieg stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Der erste war kein Bürgerkrieg, sondern eine militärische Auseinandersetzung auf internationaler Ebene. Sicher war es kein Zufall, dass der Weltkrieg von den Nazis nur fünf Monate nach dem Ende des Krieges in Spanien begonnen wurde. Viele Verlierer aus dem Spanienkrieg organisierten sich als Widerstandskämpfer an verschiedenen Fronten: in der Resistance, mit Blick auf Franco; oder in Guerrillas in Spanien.

  • Maravillas - Kriegsverbrechen

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    Josefina Lamberto berichtet

    Wenn Faschisten Krieg führen begehen sie Gräuel, die für Normalsterbliche kaum vorstellbar sind. Das gilt für die Nazis wie für die Franquisten. Nazis erfanden die Vernichtungslager und machten medizinische Versuche mit Menschen. Franquisten raubten, vergewaltigten und mordeten, lebende Opfer wurden in Erdgruben geworfen. In Navarra gab es keinen Krieg, dort stellten sich die Behörden umgehend auf die Seite der putschenden Faschisten. Alle Opfer in Navarra sind deshalb Mordopfer, 1% der Bevölkerung.

  • Marcelo Usabiaga

    usabiaga01Verteidiger der Republik

    Marcelo Usabiaga, einer der letzten überlebenden Verteidiger der Republik gegen den faschistischen Aufstand von 1936 ist im Alter von 98 Jahren im Juli 2015 gestorben. Marcelo Usabiaga war Mitglied der baskischen Abteilung der spanischen KP. Nach dem Militärputsch wurde er Befehlshaber des Bataillons Rosa Luxemburg, geriet auf eine Irrfahrt zwischen Frankreich und den Resten der Republik. Die Nachkriegszeit war geprägt von Verfolgung, Illegalität, Gefängnis und ungebeugtem Widerstand.

  • Memoria-Broschüre BASKALE

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    Antifaschistische Geschichts-Aufarbeitung

    Der in Bilbo ansässige gemeinnützige KULTURVEREIN BASKALE hat aus Anlass der 80-Jahr-Feiern in Gernika, Durango und Bilbo eine Broschüre mit dem Titel „Antifaschistische Erinnerung Bilbao Baskenland“ herausgegeben. Anlass für diesen Reader ist eine Reihe von 80. Jahrestagen verschiedener Kriegsereignisse, die im Jahr 2017 im Baskenland anstehen: die Bombardierung von Durango, die Vernichtung von Gernika im April, im Juni der Fall von Bilbao, der die definitive Niederlage des Baskenlandes besiegelte.

  • Michelin-Streik 1976

    michl1Gegen Kapital und Franquismus

    Bis heute wenig bekannt ist, dass es während des Franquismus eine Menge „illegale“ Arbeitskämpfe gab, die zu starker Repression führten. Dies steigerte sich mit dem Tod des Diktators Franco, denn es ging nicht mehr allein um Arbeitsbedingungen, sondern um die zukünftige Gesellschaft. Bekannt sind die Generalstreiks in Vitoria-Gasteiz, die von den alten Machthabern als Vorwand für ein Massaker benutzt wurden. Doch auch bei Michelin in Lasarte-Oria wurde gestreikt, zu gleicher Zeit wie in Gasteiz, 100 Tage lang.

  • Militärputsch 1936

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    Wer finanzierte Krieg und Diktatur?

    Der Schmuggelkönig Juan March, das Portugal Salazars, Mussolinis Italien, die deutschen Nazis, verschiedene europäische Banken und viele andere mehr haben eines gemeinsam: während des Spanienkrieges von 1936 bis 1939 finanzierten sie die Franquisten. Eine Publikation von José Ángel Sánchez Asiaín mit dem Titel „Die Finanzierung des Spanischen Bürgerkriegs“ liefert eine detaillierte Liste der finanziellen und materiellen Hilfen, die den Aufständischen zu Gute kamen, sowie die Namen der Geldgeber.

  • Miranda campo franquista

    kzmir1Campo de rojos y nazis

    Los campos de concentración no fueron inventados por los nazis. Allí donde los franquistas salieron victoriosos, a partir de 1936 establecieron campos de este tipo. En el País Vasco: Deustu y Urduña. El campo de Miranda de Ebro, creado al inicio de la Guerra, fue el que más tiempo permaneció activo. Su historia es única. Empezó siendo un lugar de internamiento de prisioneros republicanos. En sus últimos días sirvió para encerrar a nazis y fascistas franceses que huían de los aliados. Entre 1937 y 1947, pasaron más de 60.000 personas.

  • Miranda: franquistisches KZ

    kzmira11Lager für Republikaner und Nazis

    Konzentrationslager wurden nicht von den Nazis erfunden. Dort, wo die Franquisten siegreich waren, richteten sie ab 1936 Lager dieser Art ein. Im Baskenland: Deustu und Urduña. Das Lager von Miranda, das zu Kriegsbeginn eingerichtet wurde, war am längsten in Betrieb. Seine Geschichte ist einzigartig. Anfangs Internierungslager für republikanische Gefangene, am Ende. Gefängnis für französische Nazis und Faschisten, die vor den Alliierten flohen. Von 1937 bis 1947 wurden hier mehr als 70.000 interniert.

  • Nachrichten Oktober 2020

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    Im Streit mit Untoten

    Wenn Coronavirus zur Normalität wird, erhalten andere Nachrichten wieder größere Bedeutung. Angesichts der drohenden Wirtschaftskrise ohnegleichen regen sich neue Formen des Widerstands in der baskischen Gesellschaft. Die Techniker*innen im darnieder liegenden Kulturbereich haben eine Gewerkschaft gegründet, arme Leute kämpfen gegen Zwangsräumungen. Weitere Themen: Polizei-Rassismus, antifaschistischer Umzug in Bilbao, Hausbesetzungen und Räumungen, alternative Kultur trotz Coronavirus-Pandemie.

  • Nachrichten September 2020

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    Zwischen Pandemie und Franquismus

    Auch wenn die Tagesnachrichten derzeit nach wie vor stark von der Coronavirus-Pandemie dominiert sind, werden auch andere Themen in der baskisch-spanischen Medienwelt heiß gehandelt: die Flucht des korrupten Königs, ein toter ETA-Gefangener, argentinische Klage wegen Menschenrechts-Verletzungen in der Diktatur, Schulstreik wegen Covid-Unterversorgung, Krise im Gesundheitswesen, Rückkehr der Fußball-Ligen, neues Gesetz zur Aufarbeitung des Franquismus und bevorstehende allgemeine Wirtschaftskrise.

  • Navarra im Spanienkrieg

    1936naf1Keine Front, viele Erschießungen

    Es mag erstaunlich klingen, aber in verschiedenen Regionen und Provinzen des spanischen Staates gab es nach dem franquistischen Militärputsch vom 18. Juli 1936 keine Front und keinen Krieg. Das heißt, jener Krieg fand nicht im ganzen Staat statt, sondern hatte stark regionalen Charakter. In all jenen Gebieten, die sich sofort den Putschisten anschlossen, gab es keinen Krieg. Dazu gehören – aus baskischer Sicht – Navarra und Araba. Dennoch gab es auch hier viele Tote durch faschistische Erschießungen.

  • Navarra Memoria Exkursion

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    1936: Orte von Mord, Repression, Erinnerung

    Die Regionalregierung von Navarra hat eine Kommission gegründet, deren Aufgabe es ist, für den Schutz, die Pflege und Bekanntmachung der Erinnerungs-Orte aus der Zeit des Krieges von 1936 und den Folgejahren zu sorgen. Dabei handelt es sich um Orte, an denen franquistische Verbrechen stattfanden. Insofern stehen die betreffenden Orte alle mit Unterdrückung, Repression und Mord in Verbindung. 80 Jahre nach dem Krieg kommt dieser Arbeit eine wichtige Funktion in der Aufarbeitung des Franquismus zu.

  • Navarra: Erinnerungsorte

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    Neues Konzept antifaschistischer Bildung

    Seit die spanische Rechte nicht mehr an der Regierung ist, wurde in der baskischen Region Navarra ernsthaft damit begonnen, die Vergangenheit von Krieg und Diktatur aufzuarbeiten. Eine Kommission wurde beauftragt, Erinnerungs-Orte aus der Zeit des Krieges von 1936 und danach zu definieren und sie in ein Bildungs-Programm einzubinden. Orte, an denen franquistische Verbrechen stattfanden. 80 Jahre nach Ende des Krieges kommt dieser Arbeit eine wichtige Funktion in der Aufarbeitung des Franquismus zu.

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