157 items tagged "Franquismus"

  • Faschismus-Aufarbeitung

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    Die Verbrechen zwischen 1936 und 1978

    Nur wenige Tage vor dem 80. Jahrestag des Militärputschs von Franco und weiteren faschistischen Generälen (18.Juli 1936) hat die baskische Regierung eine Studie in Auftrag gegeben, die die Menschenrechts-Verletzungen während des Franquismus untersuchen und dokumentieren sollen. Unter Franquismus wird dabei nicht nur die Zeit des Krieges von 1936 bis 1939 und die folgende 36-jährige Diktatur verstanden, sondern auch die drei Jahre des sog. „demokratischen Übergangs“ nach Francos Tod am 20.November 1975.

  • Faschismus-Verherrlichung

    vx1Prominente Gäste bei VOX

    Trump, Meloni, Uribe... Gaststars beim Festival der faschistischen Partei VOX. Überraschungsgast Nummer Eins bei “Viva22“, von VOX am Wochenende in Madrid veranstaltet, war der ehemalige US-Präsident Donald Trump. In einer aufgezeichneten Botschaft verteidigte er die Grenzen, die konservative Agenda und lobte die Arbeit von VOX-Chef Santiago Abascal. Zur europäischen Prominenz gehörten die Mussolini-Sympathisantin Meloni und die Regierungschefs von Ungarn und Polen, letzterer höchstpersönlich.

  • Faschisten 1937 in Bilbao

    37bilbo01Exekutionen und Gehirnwäsche

    Am 19. Juni 1937 fiel Bilbo in die Hände der aufständischen Franquisten. Die ersten Jahre des Franco-Regimes waren geprägt von Propaganda, Indoktrination und Repression. Nach elf Monaten Krieg und schrecklichen Bombenangriffen auf die Zivilbevölkerung erlebte Bilbo nun die brutale Handschrift der faschistischen Sieger und ihrer deutschen und italienischen Helfer, die noch am selben Tag triumphal durch den Stadtteil Atxuri zogen. Der Krieg war vorbei, eine Ära des Mordens und der Indoktrination begann.

  • Faschisten im Baskenland

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    Immer wieder die Falange

    Eine Gruppe von Neonazis bedroht im Baskenland linke Aktivist*innen. Die Gruppe „Falange Vasconavarra” (Baskisch-Navarrische Falange) versichert, bis zu 100 Mitglieder zu haben. Über soziale Netze wurden zuletzt mithilfe von Fotos immer wieder linke Treffpunkte als potentielle Angriffsziele markiert – und danach tatsächlich mit Sprühereien und Sachbeschädigungen attackiert. Die Naziführer weisen jegliche Verantwortung zurück und geben sich als „ordnungsliebende Partei“. Bisher ohne Personenschaden.

  • Faschisten Symbole Navarra

    navsym1Langsame Säuberung

    Die Demokratie lässt sich alle Zeit der Welt zur Aufarbeitung des Faschismus, der offiziell 1975 endete. Das gilt für den spanischen Staat wie auch für die baskische Region Nafarroa. Nach der Verabschiedung des Memoria-Gesetzes wurden in Navarra seit 2015 insgesamt 435 franquistische Symbole entfernt – oder anders gesagt: bis 2015, 40 Jahre nach der Diktatur, war die Region voller faschistischer Symbole, die für Kriegsverbrechen, Morde und Verbrechen gegen die Menschlichkeit standen. Schöne Demokratie!

  • Faschisten-Kongress in Madrid

    viva2411VOX empfängt internationale Prominenz

    Die Faschisten und Ultrarechten der Welt haben sich an diesem Wochenende in Madrid versammelt, um an der "patriotischen Party" der spanischen Neofaschisten-Partei Vox teilzunehmen. Eine jährliche Veranstaltung, die 2023 nicht stattfand und dieses Jahr als Startschuss für die Europawahlen dienen soll. Das Aufgebot an Führerinnen und Führern der radikalen Rechten ist beachtlich: Javier Milei, Marine Le Pen, André Ventura und José Antonio Kast kommen nach Madrid, Viktor Orbán und Giorgia Meloni per Video.

  • Faschistische Übergangs-Morde

    trans1Buchstudie über Yolanda Gonzalez

    Die baskische Studentin Yolanda González wurde 1980 von Faschisten kaltblütig ermordet. Zwar hat dieses Verbrechen den “demokratischen Übergang“ von der Diktatur zur Demokratie geprägt. Doch war es nicht der einzige Mord, der von Rechtsradikalen und Polizeikräften verübt wurde. Denn, entgegen der heute bevorzugten Geschichtsschreibung, war der Übergang (Transition) alles andere als friedlich und vorbildlich, sondern von hunderten von Morden geprägt, an denen staatliche Sicherheitskräfte beteiligt waren.

  • Festungs-Horror im Theater

    ezkaba01Leiden der Gefangenen 1938

    Ein Theaterstück, das in die Geschichte eines Landes eintaucht, um auf der Bühne zum Nachdenken anzuregen – ist das Ziel von Miguel Goikoetxandia mit “Ezkaba“. Das Stück spiegelt die harten Bedingungen wider, unter denen in den 1930er Jahren Tausende von politischen Gefangenen zu leiden hatten. Es handelt aber auch von der Solidarität, die hinter den Gittern und außerhalb des Gefängnisses entstand. "Die vollständige Geschichte der Festung Ezkaba kann nur durch die Mauern und die Toten erzählt werden".

  • Flucht aus Ezkaba 1938

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    Nach 82 Jahren den Vater gefunden

    Die folgende Geschichte hat ein glückliches Ende, dennoch handelt es sich um eine der tragischen Episoden des Spanienkriegs. Sie ereignete sich in der baskischen Region Navarra und forderte Hunderte von Menschenleben. Auf einen Massenausbruch aus dem Gefängnis Ezkaba folgte die blutige Rache der Franquisten. Viele Geflüchtete verschwanden spurlos, ihre Familien mussten mit der Ungewissheit leben, was aus ihren Vätern wurde. Eine 89-Jährige erlebte das späte Glück, ihren Vater “wiederzufinden“.

  • Folter gegen Basken (1)

    folter01Rückblick in die 60er Jahre

    Das Surfen im Internet bringt mitunter erstaunliche Zufalls-Ergebnisse zu Tage. Insbesondere, wenn es sich um Publikationen aus Zeiten handelt, in denen noch niemand von Internet zu träumen wagte. Einer dieser Zufalls-Funde ist der hier dokumentierte Artikel, in dem Der Spiegel über Folter, Ausnahmezustand, ETA-Aktivitäten und Repression gegen Priester berichtet. In jenem Jahr 1969 hatte ETA den ersten tödlichen Anschlag begangen, gegen einen berüchtigten Folterer und Gestapo-Kollaborateur.

  • Franco 50 Jahre tot

    franco50aBleibt der ewige Schatten

    Der spanische Putschist und Diktator Francisco Franco starb vor 50 Jahren. Was auch nach einem halben Jahrhundert bleibt, ist ein fortdauernder Schatten seiner Staats-Struktur. Denn der Tod von Franco und die Entwicklung danach bedeutete nicht de facto die Befreiung vom Schatten der gesellschaftlichen Struktur, die der faschistische Führer über 4 Jahrzehnte aufgebaut hatte. Der Historiker Iñaki Egaña gibt einen Überblick über die Ereignisse während des Regimes und über das Todesjahr des Diktators.

  • Franco Obituario

    f50ctxt150 años tarde

    Estado español: La nación es sagrada, sus salvadores tienen carta blanca. No hay nada más franquista que deslegitimar a la izquierda. El postfranquismo español se adelantó al postfascismo europeo. La ultraderecha española es la más aristocrática de Europa. Exagerar el legado franquista es un legado franquista. Lo que llamamos franquismo puede ser más antiguo –o más reciente. Limitar la libertad de expresión no resuelve los déficits educativos. Diez tesis sobre los legados de la dictadura en España

  • Franco-Stiftung

    fnff1... vor dem Ende

    Die spanische Regierung arbeitet verstärkt am Ende der faschistischen Franco-Stiftung: Sie "verunglimpft die Opfer der Diktatur" und "schürt Hass" im Staat, so eine oberflächliche Analyse. Das ist noch nicht alles. Die Abteilung Demokratische Erinnerung schickt einen Bericht an das Kulturministerium, das für die Einleitung des gerichtlichen Verfahrens zur Löschung der Stiftung zuständig ist. Empfohlen wird "die vorläufige Aussetzung der Aktivitäten" der Stiftung, bis ein Urteil ergangen ist.

  • Francos Geheimdienst BPS

    bps01Eine Kopie der GESTAPO

    Die Gestapo der Nazis war das Vorbild für die Gründung der “Politisch-Sozialen Brigade“ Francos. Der Autor von "La secreta de Franco" (Francos Geheimpolizei) berichtet in einer ausführlichen Studie vom Aufbau der “Politisch-Sozialen Brigade“ der Diktatur, mit bisher wenig bekannten Details. Seine Information in Bezug auf ETA: "In Madrid hatten sie keine Ahnung, waren nicht daran interessiert, sie waren besessen von der Kommunistischen Partei". Die PSB diente der Verfolgung politischer Gegnerinnen.

  • Francos immenses Vermögen

    erbe01
    Mit Mord und Enteignung reich geworden

    Eine folgenreiche Nachricht zum Jahresende: Carmen Franco, die alleinige Erbin des spanischen Diktators ist 91-jährig gestorben. Experten schätzen, dass sie ein Vermögen von bis zu 600 Milionen Euro hinterlässt. Wenig wahrscheinlich ist, dass der Diktator dieses Vermögen mit seinem Gehalt als General und Diktator zusammengespart hat. Von Plünderung ist die Rede, von systematischer Bereicherung an allen Enden. Die galizische Regierung will einen Palast zurück haben. Doch das ist nur der Anfang.

  • Francos Völkermord

    frageno1Andauernde Spuren

    “Viele Leute verstehen nicht, dass der Franquismus ein Völkermord war, der unauslöschliche Spuren hinterlassen hat.“ – Mónica Puertas leitet ein Projekt, das damalige Exilanten aus dem spanischen Staat mit symbolträchtigen Orten in Buenos Aires verbindet. Sie äußert sich überrascht darüber, dass weite Teile der baskischen Bevölkerung die typischen Merkmale des “Völkermords“ während der Franco-Diktatur nicht kennen, wie beispielsweise die “Übertragung der Schuld auf die Opfer selbst“.

  • Franquismus gegen Frauen

    juana01
    Leben und Tod der Journalistin Juanita Mir

    Am 5. August 1937 wurde die Journalistin Juanita Mir von Francos Schergen erschossen, zusammen mit 14 anderen Verurteilten an der Friedhofsmauer von Derio. Die in Iruñea (Pamplona) geborene Juanita lehnte Gewalt und Krieg radikal ab, sie prangerte die Brutalität der Franquisten an und bezahlte ihre Worte mit dem Leben. Trotz dieses hohen Preises, den sie für die baskische und republikanische Seite bezahlt hatte, geriet sie in Vergessenheit – wie viele Frauen aus dem antifaschistischen Widerstand.

  • Franquismus in Navarra 1936

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    Das kämpferische Leben der María Camino

    Am 10. August 1936 wurde die republikanische Lehrerin Camino Oscoz Urriza ermordet. Der Grund: sie war Mitglied der kommunistischen Partei und der Gewerkschaft UGT. Außerdem war sie eine engagierte Lehrerin. Nach ihrer Festnahme am 31. Juli 1936 und 10 Tagen Gefängnis in Pamplona, wurde sie am 10. August aus dem Gefängnis geholt, ohne zu wissen, was auf sie wartete. Falangisten führten sie zu einem Auto mit laufendem Motor. Sie wurde beseitigt wie so viele andere ohne je vor Gericht gestanden zu haben.

  • Franquismus in Pamplona

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    Faschistische Monumente werden abgewickelt

    Abriss oder Neubestimmung. Diese Frage wird in der Bevölkerung Iruñeas (span: Pamplona) seit Sommer 2016 eifrig diskutiert. Objekt der Auseinandersetzung ist ein gigantisches Monument, das Größte in Euskal Herria, das zur Ehrung der Gefallenen des Spanienkrieges errichtet wurde. Obwohl sein offizieller Name neutral formuliert ist, werden mit diesem Gebäude-Denkmal nur die Gefallenen auf Seiten der Franquisten geehrt. Die Basilika des Vatikans stand Modell beim Bau des Monuments in der Hauptstadt Navarras.

  • Franquismus und Baskenland

    txiki01Letzte Hinrichtungen unter Franco

    Das Jahr 2015 bringt für den spanischen Staat und seine Regionen einen wichtigen Jahrestag, der mit absoluter Sicherheit sehr unterschiedlich begangenen werden wird. Am 20.November sind es vierzig Jahre, dass der General, Putschist, Diktator und Verantwortliche für die Massenexekution von mehr als 100.000 Menschen an Altersschwäche gestorben ist. Während die einen an seine Gräueltaten erinnern, trauern viel zu viele auch 4 Jahrzehnte danach noch Franco und seiner autoritären Führung nach.

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